Glück gehabt, und um eine Erfahrung, aber auch ein schönes Erlebnis reicher. Für uns ist das vorherige Abgehen von Wegen ein Grundprinzip geworden, wenn wir uns einen schönen Schlafplatz suchen wollen. Das kann schon mal - wie letzthin in der Ostslowakei - anderthalb Stunden dauern.

Der Nachteil liegt auf der Hand: Zeitverlust. Bis man draufkommt, dass kein vernünftiger Lagerplatz vorhanden ist, kommt man bei der nächsten Möglichkeit u.U. schon in die Dämmerung.

Der Vorteil liegt aber auch auf der Hand: Bewegung. Vor allem unsere beiden Hunde brauchen viel davon, wir eigentlich auch. Und so ist nach einem Tag voller Schüttelei und Besichtigungen die Wanderung zwecks Schlafplatzsuche ein wertvoller Ausgleich.

Natürlich nimmt man nach Möglichkeit eine Vorauswahl nach der Karte vor, aber die sind oft entweder nicht in ausreichender Genauigkeit vorhanden oder stimmen nicht.

Eine Alternative, die wir ebenfalls häufig durchziehen, ist das Abgehen bis zum nächsten Wendeplatz. Das geht zu zweit gut, wenn man Handfunkgeräte dabei hat. Einer holt das Fahrzeug zum gefundenen Wendeplatz hoch, der zweite geht einstweilen schon vor und erkundet das weitere Terrain, kann gegebenenfalls den Wagen per Funk nachrufen.

Mit der Zeit gewinnt man dabei so viel Routine, dass das ganz automatisch in den Tagesablauf mit eingeplant wird.

Danke für die Bilder!

Liebe Grüße,
Marcus


Und wieder ein Post mehr auf dem Zähler!