Außer seinen Schwesternim Zwinger und dem Pfleger Peter hat unser Doodle vorher nichts kennengelernt.
genau hier liegt das Problem, der Sprung von einer reizarmen Aufzucht in eine komplexe, anregende Umwelt
die Gehirnentwicklung des Hundes wird in der Entwicklungsphase bis ca. 12. Woche massgeblich und entscheidend durch seine Umgebung beeinflusst. Ein Welpe, der in einer
reizarmen und eintönigen Umwelt aufwächst, hat ein bleibendes strukturelles Defizit im Gehirn für sein ganzes weiteres Leben.
Eine zweite äusserst sensible Entwicklungsphase des Hundes ist die Pubertät, im Alter von 5-12 Monaten. In diesem Alter finden neben körperlichen auch psychische Ausreifungsvorgänge statt. Selbst aufgeschlossene und freundliche Hunde werden auf einmal sensibel und reagieren sehr empfindlich auf Neues, seien es Menschen, Objekte oder Situationen. Kleinste unangenehme Erfahrungen haben starken Einfluss auf das Weltbild des Hundes, Phobien zeigen sich häufig erstmals in diesem Alter.
Wenn ein Hund die Umweltreize in seinem Weltbild nicht mehr richtig einordnen kann, wird er unsicher und bekommt Angst.
du solltest jetzt aufpassen das Doodle für die Lösung seines Problems nicht die Aggression entdeckt
für alle weiteren Fragen einen fähigen Tierarzt zu Rate ziehen, Stichwort Behandlung von Angststörungen