Die Kostenrechnung ist simpel. Selbst nach 5 Jahren hätte ich die Mehrkosten des 320CDI gegenüber einem vor 2001er 500er nicht drin. Bei einem 320er Benziner wird es noch dramatischer.

Meine persönlichen Erfahrungen mit Diesel sind sehr unterschiedlich. Beim Rubicon war der einfach Mist - erst kam gar nichts, dann viel zu viel. Dazu die 4:1 Untersetzung. In verworfenen schlammigen Gelände oder auf Sand hat daher der 280GE deutlich mehr Spass gemacht. Und mehr Sinn.
Anders wird es natürlich beim Rockckrawling mit hoher Verschränkungsanforderung.

Im Commander dagegen hat mir der Diesel-Antriebsstrang von Mercedes auch im Gelände deutlich besser gefallen. Dank der 3 Sperren, war die geringe Verschränkung ganz gut kompensierbar. Den Wrangler mit dem Motor und dem Automaten vom Commander - das wäre richtig fein gewesen (Rubustheit lassen wir mal außen vor). Noch besser wäre aber ein schön ansprechender potenter Saugbenziner. Gibt es z.Zt. für den Wrangler aber nicht. Ohnehin sind 2Tonnen zu viel für so ein Auto. Aber das nur am Rande, zur Erklärung, wo ich her komme.

Den G320CDI vermute ich zwischen (in der Mischung aus Verschränkung, Eigenschaften des Antriebs usw.) meinem Ex-Rubi und Ex-Commander, sprich nahe am für mich optimalen Kompromiss inkl. einer deutlich höheren Robustheit, Zuladung und dem besser nutzbaren Innenraum..
Der 500er würde sicher noch deutlich mehr an Spontanität im Gelände bringen. Besonders dann, wenn ohne Schwung nichts geht, aber kein Platz für Anlauf ist, genau dann wäre der Saugbenziner immer die bessere Wahl als ein Turbodiesel. Aber für den täglichen Betrieb wäre es mir lieber, nicht so oft tanken zu müssen.

Ich hatte Sandhänge, bei denen ich mit dem 280er anhalten und wieder los fahren konnte, auf denen sich der Rubicon dann nur noch eingegraben hätte. Deswegen gibt es für die Jeepausflüge jetzt den XJ.

So nun aber wirklich genug für heute.


Puch 280GE
Jeep XJ 4.0L