Hai Maxbackbone,
zu Petroleum: zum Enders kann ich nix sagen. Ich habe einen alten P.-Kocher aus Messing(25 Jahre) , mit dem ich früher mit meinem seligen Hanomag in Afrika unterwegs war. Petroleum da unten zu bekommen war in den 80'ern nicht immer ganz leicht,
extrem abhängig vom jeweiligen Land, aber es ging.
Was mich an Petroleum stört: es stinkt, ist schmierig und zumindest bei meinem Kocher braucht man Brennpaste o.ä. um die Düse auf Temperatur zu bringen. Auslaufendes Petroleum ist im Fahrzeug nicht prickelnd,weniger wegen Brand- oder Explosionsgefahr, sondern weil's wie Diesel stinkt und noch tagelang später schmiert.
In Südamerika hatte ich einen einflammigen Origo (Spiritus) + den Petroleumkocher nur bei grösseren "Menüs" was aber selten vorkam.
Hatte deshalb auch nur einen 5l Petroleumblechkanister bei, der für die Sturmlaterne und den gelegentlichen Kochereinsatz
nur 2 mal aufgefüllt wurde (an Tankstellen) zur "kontinetalen" Verfügbarkeit kann ich deshalb nix sagen. Den P.- Kocher und die Laterne transportie ich gut verpackt in einer extra Kiste wg. Gestank und Geschmotze.
In Südamerika musste ich auch desöfteren im Fahrzeug kochen, da es z.B. In Patagonien(Wind) oder auf dem Altiplano(Wind+Kälte)nicht besonders romantisch ist das ausserhalb zu tun. Und bei Frost ist mein Petroleumkocher einfach sch... äh suboptimal.
Wie "schnell" der Kocher ist ist mir wurscht, ich reise und bin nicht auf der Flucht...
Spiritus (Alkohol) ist in Südamerika kein Problem im Süden (Arg + Chile) relativ teuer, in Ländern mit Zuckerrohranbau spottbillig(Ausnahme Peru wg. Steuern). Gas bekommt man auch überall, man braucht aber wohl unterschiedliche Adapter zum Befüllen (keine Erfahrung)
Zu Gasversorgung in Südamerika schreiben z.B. die hier was.