Der "Wespenschwarm" ist nun endgültig beruhigt. Die Lösung war in MichaelBC's Posting (http://www.viermalvier.de/ubb_porta...Number/452829/gonew/1/Tankzischen#UNREAD) zu finden.

Um Kraftstoffdämpfe aufzunehmen ist im Fahrzeug ein Behälter mit Aktivkohle unter dem rechten Kotflügel in der hinteren Ecke verbaut. (Die Abdeckung aus Kuststoff muss abgenommen werden um an das dann noch immer recht schwer erreichbare Filtergehäuse zu kommen.) Das Regenerierventil öffnet nach Starten des Motors und dieser saugt dann die in der Aktivkohle gebundenen Kraftstoffdämpfe in den Ansaugtrakt. Die Aktivkohle wird hierbei mit Frischluft "gespült". Diese Frischluft wird über eine Rohr-Schlauchkombination, welche vom Aktivkohlefilter durch das rechte Rücklichtgehäuse im Heck unterhalb der Tür (linkes Drittel) ins Freie führt, angesaugt.

Sollte dieses Rohr mehr oder weniger verdreckt/verstopft sein, führt dies nicht nur zu einem recht hohen Unterdruck im Tank, sondern auch zu eben dieser Geräuschentwicklung in Zusammenspiel mit dem Entlüftungsventil unter der rechten Fahrzeuginnenverkleidung. Die Umgebungsluftfeuchtigkeit kann hier auch Einfluss auf die Frequenz und Lautstärke der Geräuschentwicklung haben genau so wie der Unterdruck vom Motoransaugtrakt.

Warum man die Ansaugöffnung bei diesem Fahrzeug so tief über dem Boden angebracht hat, erschliesst sich mir nicht. Wenn der G bis zur Hecktürkante im Schlamm fährt/steht, saugt er die Brühe gemütlich in den Frischluftkanal. Clevere Konstruktion.


Last edited by FranG320; 24/06/2011 11:47.