Hi,

um den Klischees Nährboden zu geben, hier meine Erfahrungen von unserem ersten Aufenthalt auf einem CP im anderen Teil Deutschlands im Jahr 1997:

Wir kamen außerhalb der Hauptsaison auf dem CP an der Ostsee an. An der Rezeption sah man erstaunt unser Kennzeichen und den Wohnwagentyp. Man sagte uns, daß man nur mit Reservierung einen Stellplatz bekommt (der CP war aber nur zur Hälfte belegt). Also holten wir unsere Reservierung hervor (oh Gott, die haben sogar reserviert, was sollen wir machen??). Hektisches Lesen und Suchen in den Stellplatzplänen, Radierungen, Änderungen, Rufen nach dem Vorsitzenden des Campingplatzaktivs (von den Dauercampern und Langzeitcampern wird aus den Campern ein Campingplatzaktiv gewählt), tuscheln mit dem Vorsitzenden des Campingplatzaktivs. Wir bekommen einen Stellplatz zugewiesen und sollen dem Vorsitzenden des Campingplatzaktivs folgen. Unser Stellplatz befindet sich nach den Radierungen und Änderungen des Stellplatzplans "zufällig" genau gegenüber dem Stellplatz des Vorsitzenden des Campingplatzaktivs. Der Vorsitzenden des Campingplatzaktivs ruft andere Mitglieder des Campingplatzaktivs herbei, um uns beim Rangieren einzuweisen und beim Schieben zu helfen. Ich lehne dankend ab und in 2 Zügen steht der Wowa ordentlich auf dem Stellplatz. Das Campingplatzaktiv zeigt uns die Sanitäranlagen, weist uns dort und auf die Vorschriften des CP ein.
Den nächsten Tag schlich der Vorsitzenden des Campingplatzaktivs noch öfter um uns rum, es geht Nichts über Kontrolle!

Der Vorsitzenden des Campingplatzaktivs hatte an seinem Langzeitcamp ein Schild mit "Bottrop-Kalle" o.ä. stehen und zuvor wohl noch nie einen DDR-Wowa vom Typ "Bastei" gesehen. Vieleicht waren wir auch die ersten Ossis auf dem CP bei Laboe...

Gruß

Rocky


Last edited by Rocky; 08/09/2011 19:08.

Die Ernsthaftigkeit eines Offroaders erkennt man an der Kennzeichenbefestigung...

...und wer keine Ahnung hat, einfach mal Klappe halten.