Guter Thread.
Heizen und Strom steht bei uns auch noch ganz oben auf der Autarkhansel-Agenda.
Da wir auch noch nicht wissen, wie die perfekte Zukunftslösung für uns aussieht, haben wir erstmal das bestehende System optimiert.
Bei uns war beim Hauskauf bereits eine Holzscheitheizung installiert, die optional oder auch parallel mit Öl heizen kann.
Je fleissiger wir also beim Holzmachen sind, desto weniger (oder gar kein) Öl brauchen wir. Der Ölbrenner schaltet sich automatisch ein, wenn nicht ausreichend mit Holz befeuert wird.
Zusätzlich haben wir im Erdgeschoss noch nen Kachelofen.
In einem ersten Schritt haben wir das System erstmal um einen Pufferspeicher erweitert und zusätzlich Solar aufs Dach geknallt. Da wir eine optimale Dachausrichtung ohne Abschattung haben funktioniert das auch in unseren Breitengraden besser als erhofft.
An einem sonnigen Wintertag heizen wir einmal morgens und einmal spät Abends ein. Den ganzen Tag über kommen dann zwischen 60 und 80 Grad warmes Wasser vom Dach. Das hält dem Pufferspeicher auf komfortable 60 Grad.
Und im Sommer wegen Warmwasser den Kessel laufen zu haben halten wir auch für unnötig.
Um das System erstmal Stromunabhängig zu machen kommt noch ein Netztrennschalter in die Hauseinspeisung, so dass der Betrieb vorübergehend auch über ein Notstromaggregat aufrecht erhalten werden kann.
Stromausfall ist hier im Aussenbereich bei Sturm oder Schneebruch nicht ungewöhnlich.

Das ganze muss jetzt funktionieren bis der Kessel die Grätsche macht.

Bis dahin wollen wir eine absolut autarke Lösung für Heizen und Stromgewinnung gefunden haben.
Kraft-Wärme-Kopplung bietet sich da natürlich an... unser Problem ist halt, dass wir auf keinen Fall einspeisen wollen und ein Komplettumstieg auf 12V ...? Dazu ist unser Energiebedarf zu hoch.

Schwierig schwierig...



Der Charme eines Geländewagens wächst mit dem Grad seiner Abnutzung.