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Moin :-)
Als Heizungsbauer halt ich von BHKW im Privatbereich gar nichts, Sorry
ein gutes BHKW (dachs z.B.) kostet mit Einbau ca. 25000.-€
um die Kosten in Richtung Amortisierung zu bringen muss das Ding laufen und eigendlich nie ausgehen
das ist im Privatbereich nicht zu realisieren.
zumal: So ein BHKW leistet 8 KW Heizenergie, zu wenig um im Winter damit zu heizen, zu viel um damit im Sommer nur warmes Wasser zu erzeugen! d.H. im Winter muss eine weitere Energiequelle her zum Heizen (was ja weitere Kosten verursacht) und im Sommer steht das Ding still. Somit völlig unpraktisch.
In Hotels, Campingplätzen usw. wo eine große Menge an warmen Wasser benötigt wird, ist es durchaus sinnvoll, aber nicht im Privatbereich.
Der hier angesprochene Fröhling-Holzvergaser ist ein prima Teil, sehr effizient und Wartungsarm. Leider erlaubt so ein Teil im Winter keinen Urlaub, da man so ein Teil von Hand beschicken muss. Ein zusätzlicher Kessel zur Wärmeerzeugung für die Urlaubs- und evtl. Krankheitszeit ist also auch notwendig.
Eine hier angesprochene Wärmepumpe (Erdwärme) schließt sich bei dem Haus und den Heizkörpern ebenfalls aus (ineffizient da zu hohe Themperaturen benötigt werden)
also, entweder Ölbrennwert (schlecht bei steigenden Ölpreisen) oder doch eine Pelletanlage
Es gibt aber noch eine gute Alternative, auch von Fröhling (müsst ihr mal nach googlen) es gibt von Fröhling einen Holzscheidkessel der einen Umrüstsatz auf Pellet hat. d.H. er kann mit Holzscheit beheizt werden, und für die Urlaubszeit mit einem Pelletbrenner umgerüstet werden.
Gruß Jörg
Land Rover Serie III Station, 2 1/4L Benziner Doppelt soviel Sprit für die halbe Leistung
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Wenn Handbeschickung zu mühsam und Pellets nicht gewollt sind, würd ich Richtung Hackschnitzel gehen. Von Solarthermie halte ich (in unseren Breitengraden) nix. Und ein BHKW im Privateinsatz rechnet sich erst recht nicht.
Bin mit der jetzigen Lösung bei uns recht zufrieden - Öl-ZH, Holzzuheizer mit großem Puffer, Kachelofen für die Übergangszeit. Und der Strom kommt vom Dach. Wenn die Ölheizung die Grätsche macht, wird's eine automatisierte Hackschnitzelanlage.
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Homo Stupidus
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Homo Stupidus
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Leider erlaubt so ein Teil im Winter keinen Urlaub, doch, schon. aber, natürlich gibt ein aber. wäre ja sonst zu einfach. es entstehen kosten. bei mir waren es 80€ für einen schalter und einen schützkasten, 20€ für eine leitung zum transportieren von elektrischen strom und noch einmal 150€ (ca, weiß es nicht mehr so genau) für eine art tauchsieder im pufferspeicher. energiekosten die in einem zweiwöchigen winterurlaub für mich anfallen....~80€. da kann ich mit leben. als erstlösung hatte ich einen gaskessel eingebaut. völlig aberwitzig was die ksoten angeht und so musste das teil gehen. und ja, ein bhkw ist nichts für privat. jedenfalls nicht solange es die zentrale energieversorgung noch gibt. Nachtrag: würd ich Richtung Hackschnitzel gehen. ich auch. einzig, mir fehlt der platz für einen brennstoffbunker. den brennstoff den ich bunkere verbrenne ich selber. prost!
Last edited by azeh; 29/01/2012 10:31. Reason: Tordinatorische networt zu spät gelesen
Solange Gerste draußen wächst ist Bier mein Gemüse.
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Hihi :-)
in einem Einfamilienhaus wo die ganze Familie in den Urlaub geht, und das Haus dementsprechend heruntergekühlt werden darf,ist dein Elektoheizstab eine gute Alternative zum überbrücken.
Hier war aber von einem 2 Familienhaus mit Ferienwohnung die Rede
Da kommt dein Stromzähler bei einem 400V-10KW - 0,21€ pro KW schluckenden Heizstab aber ganz schön ins schwitzen *gg
Gruß Jörg
PS: Holzhackschnitzel ist die Beste und günstigste Alternative, wenn man den Platz für den Brennstoff und die Mittel zum trocknen hat (Trecker zum regelmäßigem wenden des Hackguts ist von Vorteil)
Last edited by JoergG; 29/01/2012 10:45.
Land Rover Serie III Station, 2 1/4L Benziner Doppelt soviel Sprit für die halbe Leistung
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Der in die Kälte ging
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Der in die Kälte ging
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für eine art tauchsieder im pufferspeicher. energiekosten die in einem zweiwöchigen winterurlaub für mich anfallen....~80€. So was in der Art denkte ich mir auch.... bei umgerechnet 2cent/kw/h sollte das bei uns nicht soooo ins gewicht fallen.... Jetzt nur noch die Frau des Hauses ueberzeugen......  , das es doch keine Gastherme gibt.....
Bezahlt wurde nicht, da niemand mehr wusste, womit, wieviel und wofuer.
Der Kapitalismus hat nicht gesiegt, er ist nur uebrig geblieben.
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Jägerin des verlorenen Ohms
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Von Solarthermie halte ich (in unseren Breitengraden) nix. Wo wohnst Du? Welcher Breitengrad? Aber dann PV aufs Dach... erklär mir das mal bitte? Was ist für Dich der gravierende entscheidende Unterschied zwischen Hackschnitzel und Pellets?
Grüße hexchen
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Lüstling
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Lüstling
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So was in der Art denkte ich mir auch.... bei umgerechnet 2cent/kw/h sollte das bei uns nicht soooo ins gewicht fallen.... Du zahlst 82 Kupeken pro kWh? Wow! Ich bin bei 1,6rub/kWh seit Ewigkeiten
Live aus Saransk in Russland
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Der gravierende Unterschied zwischen Pellets und Hackschnitzeln ist der Preis
Pellets sind hier in Deutschland einer strengen Norm unterzogen (Rinden und Staubanteile) Daraus ergeben sich relativ haohe Produktionskosten: Baum entrinden (Abfall, bzw als Rindenmulch zu kaufen), schreddern, sieben, durch Matrizen pressen, nochmals sieben, verpacken...... Bei Hackschnitzeln ist es einfacher, Baum und Abfallholz schreddern -> fertig
Ebenso gibt es unterschiede bei der Lagerung, Pellets müssen unbedingt trocken gelagert werden, während bei Hackschnitzeln ein überdachtes Außenlager reicht
Nachteil von Hackschnitzeln ist allerdings, das sie nicht so trocken sind wie Pellets, und für die gleiche Heizenergie wesendlich mehr Platz in Anspruch nehmen. Auch ist der Ascheanteil von Hackschnitzeln größer (mehr Aufwand bei der Reinigung). Auch sind genaue Kenntnisse über die Restfeuchte erforderlich um den Kessel (primär- und Sekundär Lufteinstellung, sowie Brennstoffzufurmenge) einstellen zu können. (Luftmengeneinstellung entfällt bei Kesseln mit Lamdasteuerung)
Gruß Jörg
Land Rover Serie III Station, 2 1/4L Benziner Doppelt soviel Sprit für die halbe Leistung
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von Fusel bespritzt
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von Fusel bespritzt
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Guter Thread. Heizen und Strom steht bei uns auch noch ganz oben auf der Autarkhansel-Agenda. Da wir auch noch nicht wissen, wie die perfekte Zukunftslösung für uns aussieht, haben wir erstmal das bestehende System optimiert. Bei uns war beim Hauskauf bereits eine Holzscheitheizung installiert, die optional oder auch parallel mit Öl heizen kann. Je fleissiger wir also beim Holzmachen sind, desto weniger (oder gar kein) Öl brauchen wir. Der Ölbrenner schaltet sich automatisch ein, wenn nicht ausreichend mit Holz befeuert wird. Zusätzlich haben wir im Erdgeschoss noch nen Kachelofen. In einem ersten Schritt haben wir das System erstmal um einen Pufferspeicher erweitert und zusätzlich Solar aufs Dach geknallt. Da wir eine optimale Dachausrichtung ohne Abschattung haben funktioniert das auch in unseren Breitengraden besser als erhofft. An einem sonnigen Wintertag heizen wir einmal morgens und einmal spät Abends ein. Den ganzen Tag über kommen dann zwischen 60 und 80 Grad warmes Wasser vom Dach. Das hält dem Pufferspeicher auf komfortable 60 Grad. Und im Sommer wegen Warmwasser den Kessel laufen zu haben halten wir auch für unnötig. Um das System erstmal Stromunabhängig zu machen kommt noch ein Netztrennschalter in die Hauseinspeisung, so dass der Betrieb vorübergehend auch über ein Notstromaggregat aufrecht erhalten werden kann. Stromausfall ist hier im Aussenbereich bei Sturm oder Schneebruch nicht ungewöhnlich.
Das ganze muss jetzt funktionieren bis der Kessel die Grätsche macht.
Bis dahin wollen wir eine absolut autarke Lösung für Heizen und Stromgewinnung gefunden haben. Kraft-Wärme-Kopplung bietet sich da natürlich an... unser Problem ist halt, dass wir auf keinen Fall einspeisen wollen und ein Komplettumstieg auf 12V ...? Dazu ist unser Energiebedarf zu hoch.
Schwierig schwierig...
Der Charme eines Geländewagens wächst mit dem Grad seiner Abnutzung.
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Jägerin des verlorenen Ohms
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Dezentral, Autarkie, ist möglich.. würdet Ihr Euren Hof zu Testzwecken (Pilotanlagen) zur Verfügung stellen?
Grüße hexchen
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