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Mogerator
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Mogerator
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Der gravierende Unterschied zwischen Pellets und Hackschnitzeln ist der Preis
Pellets sind hier in Deutschland einer strengen Norm unterzogen (Rinden und Staubanteile) Daraus ergeben sich relativ haohe Produktionskosten: Baum entrinden (Abfall, bzw als Rindenmulch zu kaufen), schreddern, sieben, durch Matrizen pressen, nochmals sieben, verpacken...... Bei Hackschnitzeln ist es einfacher, Baum und Abfallholz schreddern -> fertig
Ebenso gibt es unterschiede bei der Lagerung, Pellets müssen unbedingt trocken gelagert werden, während bei Hackschnitzeln ein überdachtes Außenlager reicht
Nachteil von Hackschnitzeln ist allerdings, das sie nicht so trocken sind wie Pellets, und für die gleiche Heizenergie wesendlich mehr Platz in Anspruch nehmen. Auch ist der Ascheanteil von Hackschnitzeln größer (mehr Aufwand bei der Reinigung). Auch sind genaue Kenntnisse über die Restfeuchte erforderlich um den Kessel (primär- und Sekundär Lufteinstellung, sowie Brennstoffzufurmenge) einstellen zu können. (Luftmengeneinstellung entfällt bei Kesseln mit Lamdasteuerung) Dazu kommt noch, daß man eine Hackschnitzel-Heizung zur Not auch mit Pellets betreiben kann, umgekehrt geht das üblicherweise nicht, da die Hackschnitzel selten die Abmessungen von Pellets haben 
Grüße DaPo
Fußball war doof, Fußball ist doof, Fußball bleibt doof.
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Hackschnitzel kann man hier selbst produzieren, und zwar vom Anfang der Produktionskette an. Kleiner Acker für irgendwas schnellwachsendes (Weide etc.) reicht. Ein Häcksler ist hier im Dorf "Gemeinschaftsbesitz" und wird gegen kleines Geld verliehen. Als Außenlager reicht ein besserer Carport. Unabhängiger gehts nicht. Ich halte nicht nur von Solarthermie in unseren Breiten wenig, sondern auch von Photovoltaik bei uns garnix. Der entscheidende Unterschied - ersteres zahl ich selber, letzteres bekomme ich über das EEG bezahlt. Also lass ich´s mir eben bezahlen. Der Nachbar hat sich eine Solarthermie-Anlage für 18.000 Euro montieren lassen. Im Sommer ausreichend warmes Brauchwasser, im Winter nahezu null Effekt. Kann man sich selbst ausrechnen, wann sich das Ding amortisiert bzw. ob man da noch am Leben ist. In Ländern in denen das Dingsbums mit der Sonne funktioniert, nagelt man sich sowas auf´s Dach. Kleine einmalige Ausgabe ohne Folgekosten, noch nicht mal Strom für eine Pumpe braucht´s. Wie der Frosch den Puffer im Winter nur mit Solar auf 60 Grad hält, weiß ich nicht. Um unseren 1.000-Liter-Puffer in allen Schichten über 60 Grad zu bekommen, muss ich den Holzofen schon ordentlich schüren.
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Selberorganisator
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Selberorganisator
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wie funktionieren die? man sieht die dinger nur im süden. warum finde ich die nicht hier?
Es ist schon ok, es tut gleichmäßig weh.
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Homo Stupidus
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Homo Stupidus
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warum finde ich die nicht hier? weil die für ein so hochtechnisiertes land wie germanien viel zu einfach sind. Hier kräftig drücken.
Solange Gerste draußen wächst ist Bier mein Gemüse.
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Jägerin des verlorenen Ohms
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Jägerin des verlorenen Ohms
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letzteres bekomme ich über das EEG bezahlt. Also lass ich´s mir eben bezahlen. Dann wünsch ich Dir das Du entsprechende Qualität verbaut hast, sonst ists aus mit der Wirtschaftlichkeit durch EEG. 
Grüße hexchen
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Der in die Kälte ging
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Der in die Kälte ging
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So was in der Art denkte ich mir auch.... bei umgerechnet 2cent/kw/h sollte das bei uns nicht soooo ins gewicht fallen.... Du zahlst 82 Kupeken pro kWh? Wow! Ich bin bei 1,6rub/kWh seit Ewigkeiten Erstend zahl ich keine Kupeken, sondern Kopeken. Zweitens hat scheinbar mein Kopfrechnen nachgelassen. Drittens zahlen wir zur Zeit 1.5 Rub fuer die ersten 50kW/h. Viertens isses dann spaeter aufm Dorf billiger....Aber das weisst Du ja selbst.... 
Bezahlt wurde nicht, da niemand mehr wusste, womit, wieviel und wofuer.
Der Kapitalismus hat nicht gesiegt, er ist nur uebrig geblieben.
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Gehört zum Inventar
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Gehört zum Inventar
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Moin, nachdem ich weiter viel geforscht habe ist das BHKW doch ziemlich tot, u.a. ist unser Stromverbrauch viel zu gering. Wer kann denn mal etwas mehr zu Hackschnitzelheizungen erzählen ? Unter Landwirten sind die extrem beliebt. Ok, Landwirte sind wir nicht und die knapp zwei ha Eigenland werden von den Gäulen beansprucht  Aber irgendwo habe ich gelesen, dass mit der auf 1,5ha angebauten Biomasse ganzjährig ein EFH beheizen könnte, da war von Elefantengras die Rede. OK, das will ich jetzt nicht aber die Zeiten könnten ja schlechter werden ... Gruß Jens
“Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.” (Carl Theodor Körner, 1791 – 1813, deutscher Dichter und Dramatiker)
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Jägerin des verlorenen Ohms
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Miscantus ist sehr effizient...
Grüße hexchen
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ranx hat sich selbst vom Thema als Leser gelöscht.
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ranx hat sich selbst vom Thema als Leser gelöscht.
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Schüttgewicht für Hackschnitzel ca. 180 - 240 kg/m³. Die ideale Größe liegt bei einer Kantenlänge von 30-50 mm. Heizwert ca. 3,3 - 4,3 kWh/kg oder 783 kWh/m³ in Abhängigkeit der Feuchte. Mittelwert bei 15% Wassergehalt: 4,3 kWh/kg. 1 kg Hackschnitzel entspricht 0,38 l Heizöl 0,65 l Flüssiggas 4,30 KWh Strom 1,06 kg Brennholz 0,88 kg Holzpellets 0,72 kg Braunkohlebriketts 0,88 kg Strohpellets 0,91 kg Weizen Quelle: http://www.reg-energiemix.de/Heizwer%20Holz.htm
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von Fusel bespritzt
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von Fusel bespritzt
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Wie der Frosch den Puffer im Winter nur mit Solar auf 60 Grad hält, weiß ich nicht. Um unseren 1.000-Liter-Puffer in allen Schichten über 60 Grad zu bekommen, muss ich den Holzofen schon ordentlich schüren. Ist nicht der Fall... im Winter müssen wir morgens und abends mit Holz feuern (habsch aber dazugeschribbe, gell  ). An sonnigen Tagen sparen wir uns also über den Tag 2x Einheizen, also rund 50%. Damit Haben wir eine Schichtung von ca. 60-60-40 Grad, also genug zum Heizen und beim Duschen den Buckel verbrennen. Wir haben aber auch keine 18.000 Eier in die Solartherme investiert, sondern 5 Module auf dem Dach und fertig. Der Pufferspeicher etc. sind davon Investitionen, die auch für weitere, zukünftige Einspeisungen sinnvoll sind. Die Sache mit den Hackschnitzeln ist derzeit auch noch im Rennen, wenn der Holzkessel dann mal ausgetauscht wird. Bei uns wachsen Eschen wie Unkraut, da kann man wirklich jährlich den Zuwuchs abernten. Allein mit dem umgekippten Holz und dem, was man so an dürren Bäumchen und Geäst rausschneiden kann dürften wir im Jahr auf rund 10 FM Holz aus eigenem Bestand kommen. Andererseits bin ich mit dem Scheitholz nicht unglücklich, nur kommen wir da auf max 5-6 FM im Jahr aus eigenem Bestand und müssen wesentlich mehr zukaufen. Beide Varianten kommen in Frage, weil man sich damit, wie Tordi ja schon geschrieben hat, komplett selbst versorgen kann. Pellets kommen daher für uns nicht in Frage. Holz für den Scheitholzbrenner können wir günstig als Meterstämme kaufen, da wir uns in eine Spaltergemeinschaft eingekauft haben und somit günstig nen vernünftigen 25T- Liegendspalter für den Trekker an der Hand haben. Mit der Brennholz-Wippsäge noch auf 50 und 33 für den Kachelofen abgelängt und Feuer frei im ganzen Haus. Ich denke mal, dass es für uns Scheitholz wird, wenn wir nicht auf Kraft-Wärmekopplung umsteigen. Falls doch, dann wirds vielleicht ein Mini-BHKW mit Holzvergaser auf Hackschnitzelbasis. Mal sehen was der Stand der Technik bis dahin bereit stellt... im Moment gibts da noch nix vernünftiges für unsre Bedürfnisse. Miscanthus haben wir uns auch schon überlegt, zumal man das auch noch wunderbar als Eintreu für die Pferde nehmen kann, aber da scheinen Häckseln, Trocknung und Aufbewahrung nicht ganz so einfach zu sein. Wir haben eh schon Platzprobleme.
Der Charme eines Geländewagens wächst mit dem Grad seiner Abnutzung.
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