Nun könnten wir warten, bis sich die ganz wenigen wirklichen Fachleute zu dem Thema hier melden, würde wahrscheinlich Sinn machen. Andererseits darf in einem forum auch mal spekuliert werden, solange man es nciht mit der Behauptung der Fachautorität tu; so lernt man ja auch was.
Deshalb spekuliere ich mal: Das Starten des Abbrandvorganges hängt von der rechnerisch ermittelten Partikelmasse im DPF ab. Die wird nciht direkt gemessen, das geht offenbar nciht, sondern indirekt durch mehrere verschiedene Parameter ermittelt: Vergleich Ein- zu Ausgangsdruck, zum Beispiel.
So prima facie erscheint mir das "manuelle Abbrennen" schon sinnvoll, bevor die laut Sensoren kritische Partikelmasse erreicht wird. Dann müsste ich nicht damit rechnen, dass der Reinigungsvorgang dann gestartet wird, wann es dem System passt - mir aber nicht, sondern könnte schon vorher eine geeignete Konstellation (gerade Strecke, wenig Verkehr) nutzen, den DPF zu reinigen, wann es mir passt.
Dies würde allerdings voraussetzen, dass der Abbrandvorgang auch bei verschiedener Partikelmasse immer gleich effizient ist. Vielleicht braucht er aber diese spezielle Masse, um überhaupt wirksam zu werden? Und ohne entsprechendes Fachwissen über die physikalischen Vorgänge ist man da beim Fabulieren angelangt. Spaß macht das aber auch.
Marcus