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gemütlicher 4-Tonner
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Ist aber schon klar, dass wir diese manuelle Reinigung nicht selber realisieren können. Da müsste der Hersteller im elektronischen Steuergerät durch entsprechende Umprogrammierung einen solchen Weg vorsehen.
Eine solche Softwareänderung kostet viel Geld - ich würde sagen 10 000.- Euro reichen da nicht. Und da bin ich mir ziemlich sicher: Iveco wird das nicht umsetzten. Wozu auch ? Welcher Normalkunde will noch einen zusätzlichen Schalter den er nicht zu bedienen weiß.
Wenn es immer wieder einmal einen geeigneten Fahrzyklus gibt dann macht das System die Reinigung automatisch. Wenn es diese Bedingungen aber nicht gibt ?
Der Caddy meiner Frau wird (fast) nur auf Kurzstecken genutzt, 5 km zur Arbeit, 3 km zum Einkaufen, am Wochenende 15 km zum Skifahern (ja wir haben die Berge vor der Nase). Die 50 km nach München fährt sie schon mit dem Zug. Lange Strecken sind selten, 5 x im Jahr vielleicht. Wann soll dieser arme Dieselmotor seinen DPF reinigen. Die bisherigen 20 000 km hat es aber keine Probleme gegeben. Wie macht der das ?
Sepp R
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Im Schwitzkasten
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Last edited by Ar Gwenn; 01/02/2012 10:10.
Und wieder ein Post mehr auf dem Zähler!
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Selbstfahrende Grünguttonne mit Rallystreifen
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Ja wirklich, dramatisch.  DPF gefärden unsere Mobilität! Nix mehr mit Homo mobilitis. Dabei tanken die alle Eurodiesel und nix Schwefelfusel. Was mir auffällt, alle schreiben da vom Russ, die Asche, die sich nicht rausbrennen lässt und im DPF verbleibt wird völlig ausser Acht gelassen. Was bin ich froh, hab ich in Raab jemanden gefunden, der für mich das DPF-Problem ein für alle mal löste.  Muss ich mir auch keine Gedanken über "Freibrennfahrten" oder anderes machen. Der Mechaniker bei IVECO hat sich auch sehr für das Thema interessiert...
Schickt mich in die Wüste... BITTE !
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Mal eine Frage:
Trifft diese Problematik tatsächlich nur die Dieselfahrzeuge oder haben Benziner ein ähnliches Problem mit der Abgastechnologie.
Bei unserem Privat-PKW ist vom Fahrprofil her ein Benziner ohnehin wirtschaftlicher und der Nächste wird auch ein solcher. Und beim Bremach mache ich mir keine Sorgen nach all dem hier gelesenen.
An Marcus: Du überraschst immer wieder durch Diene erfolgreichen Internetrecherchen. Bist Du da so flink und geschickt oder hast Du einfach nur viel Zeit dafür.
Sepp R
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Echter Schrauber
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Danke Marcus für die Infos, ich denke hier schlummert irgendwie eine Zeitbombe  wann wird jemand diesen Wahnsinn beenden und bald kommt  Euro 6!!! Gruß Veco Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen, in der Meinung, sie passten auch heute noch!
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@Sepp,
Die Benziner sind da aussen vor, solang es nicht ein Hightech Direktenspritzer ist funktionieren die so in etwa noch wie vor 25 Jahren, im Grundprinzip hat sich da wenig geändert wobei es sicher auch da Ausnahmen und Ausreisser gibt.
Grüessli
It's your life - make it a happy one!
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Ich hoffe, meinen Nissan Terrano noch lange zu fahren. Aber falls nicht, gebe ich Ozy recht und kaufe einen Benziner. Im wesentlichen ist deren Technologie gleich geblieben, und auch die Rechtslage begüsntigt sie: Mit einem vierzig Jahre alten Benziner kann ich in jede Umweltzone, aber sechs oder sieben Jahre alter Diesel muss draußen bleiben. Was den Benzinern Probleme bringen kann, ist die Beimengung von immer mehr Ethanol, mal ganz abgesehen von den umweltpolitischen Problemen, die diesen Einsatz eigentlich verbietenmüssten.
@Sepp: Danke für die Blumen! Ich hatte eine Prüfungspause, weil mir ein Kandidat ausgefallen ist: zuwenig zeit, um was wirklich Sinnvolles zu machen.
Marcus
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Das Orakel
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Tun wir was für den Blutdruck  Zuerst haltet bitte das "08/15-Problem" Stadtverkehr bei PkW-Motoren und das hier diskutierte Kraftstoffqualität/Höhen-Problem auseinander. Ersteres haben überwiegend die hochbelasteten PkW-Motoren, ich kenne da den Katastrophen-Seat mit 27.000 EUR internen Gewährleistungskosten (Resümee des Zuständigen bei Porsche Austria: das nächste derartige Fahrzeug nicht reparieren versuchen, sondern rückkaufen), oder nette Stories zur Empfindlichkeit der 170PS-VAG-Motoren im Gegensatz zu den lammfrommen 140PS-igen - können wir hier in der Fernreisediskussion ausblenden. Die an sich nette Idee der "Vorausregeneration" wird aus zwei Gründen nichts bringen, dazu hole ich mal aus (und versuche verständlich zu bleiben, garantieren trau' ich mich das nicht. Wenn ein Bosch-Entwickler mitliesen sollte, sorry für die Vereinfachungen, ich weiß schon, dass das folgende technisch nicht mehr ganz korrekt ist): Die "Standardregeneration" wird je nach Fahrzyklus, Kraftstoff etc über die Werte des Differenzdrucksensors und die in der EDC hochgerechneten Partikellasten ausgelöst. Solange die funktioniert (und im worst case zu 99% der Betriebszeit im Gange ist), brauchen wir keinen "Schalter". Wenn zuviele Partikel wg. Schwefel oder Höhe entstehen brächte er auch nichts. Die "Grundregeneration" geht nach EDC-Werten aus einer Vielzahl von Parametern los, das wird wahrscheinlich auch Iveco nicht für Geld und gute Worte ausprogrammieren (können), da scheitern wir an der OBD II-Vorgabe. Dort wird zusätzlich die Regenerationstemperatur als "Beweis" für die erfolgreiche Grundregeneration mitberücksichtigt. Und was beeinflusst die Temperatur? 1. Eine Art Nacheinspritzung: Verschieben nach spät, damit mehr unverbrannter Kraftstoff im Abgas verbrannt werden kann, durchaus auch unterstützt durch die Oxidation im Katalysator. Die anheben ist der allerletzte Fehler: Zuviel unverbrannter Kraftstoff führt (auch) zu Ölverdünnung, da hatte PSA ein paar lustige Motorschäden am ersten V6-HDI 2. Der real gefahrene Fahrzyklus 3. Die Außentemperatur (unter 20° ist ohne Last die Regenerationstemperatur nicht mehr erreichbar, darüber könnte ich auch mit 3000/min im Stand Erfolg haben) Solange das funktioniert, alles gut. Die große Ausnahme sind abgebrochene Grundregenerationen (ich sage jetzt dazu "Feuerwehrfahrprofil"): Nach 3 Fehlversuchen gibt's zwingend Notlauf, da sticht der EDC-Speicherwert die reale DPF-Beladung Starttemperatur senken (durch Nacheinspritzung oben diskutierter Additive in den Abgasstrang hilft theoretisch der Standardregeneration, nicht der Grundregeneration. Abgas heizen - theoretisch schön, erfordert Dieseleinspritzung mit Zusatzventil im Auspuff.. und wenn zuviel Schwefel/Höhe usw: Geht der Filter real noch immer zu. Ich würde für die "minimal erforderliche Eingiffsintensität" plädieren, damit nicht 27 unerkannte Interdependenzen schlagend werden, sonst schreiben wir irgendwann die ganze Software neu (FPT würde dafür auch der Defence-Division in Bozen 400k EUR und mehr in Rechnung stellen, und ein paar Wünsche sind da noch immer als unerfüllbar ausgeschlossen). Grüsse Peter P.S. Lt. freundlichem Kontakt bei Daimler hat der Fuso-F1C schon für E5 ad-blue, kriegt Iveco erst bei E6... verschont mich bitte mit dem Zeug "as long as possible" P.P.S. Der Dreiwegekatalysator beim Ottomotor ist im Vergleich so was von harmlos, frühe Direkteinspritzer sollen ein Verschleißproblem mit E(thaol)10 haben, und allzu "dieselige" Verbrennungsprozesse können bei E6 die Notwendigkeit von PF bringen, solange offenporige reichen, auch noch nicht verstopfungsgefährdet
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Halthalthalt! Hab' ich das jetzt richtig verstanden? Bei der Verbrennung von (Diesel)Kraftstoff zwecks Umwandlung in Bewegungsenergie entstehen Partikel. Um die effektiv rauszufiltern, benötige ich hohe Temperaturen, und um die zu erzeugen, verbrenne ich nochmal Kraftstoff?? Wie gestört ist das denn?
Das wäre ja, wie wenn ich einen Filter, der Treibhausgase filtert, mit Braunkohleverbrennung betreiben müsste ...
Marcus
Last edited by Ar Gwenn; 01/02/2012 17:44.
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Bei unvollständiger Verbrennung von Kohlenwasserstoffen bleibt u.a. Kohlenstoff in Partikelform übrig. Das ist eine limitierte Abgaskomponente. Was außer verbrennen willst Du damit tun? Einen kleinen Zwerg in den Auspuff setzen, der den Ruß zusammenkehrt und alle 100 km in den Mistkübel steckt?
..uns fehltr eine Rubrik "Jux und Tollerei"
Grüsse Peter
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