tja Männers, so macht der Homo sapiens das
ausprobieren, Schlüsse ziehen, handeln
wenn die Technik versagt, dann bitte eben Old School . . . .
was nun aber an einer Langlaufleine ohweia sein soll, will nicht ganz in meinen Schädel
Wenn Du dies bedenken willst: Der Hund akzeptiert Dich - und folgt Dir, dem Alpha

- , weil er sich Dir unterwirft. Wenn Du ihm den Befehl gibst, bei Dir zu bleiben, dann tut er es nur, wenn er Deine Position grundsaetzlich nicht in Frage stellt! Soweit die Theorie!
Du ersetzt mit der Leine Deinen Befehl - ein Objekt tritt an Stelle Deiner eigentlich ueberlegenen psychischen Position. Der Hund deutet das klug als Deine Unsicherheit, gegen die er nun konstant rebellieren kann (und darin entwickelt er mehr Ausdauer und Konsequenz als Du in Deiner undeutlichen Erziehung).
Die lange Leine misst er nicht in Metern einer relativen Bewegungsfreiheit, sondern als Inkonsequenz. Er wird also nicht schon nach nur zwei Metern ziehen (wie an der kurzen Leine), sondern eben dann, wenn er bei fuenf Metern ist. Ihm geht es nicht um messbare Distanz, sondern um's Prinzip. In diesem Sinne ist eine lange Leine - wenn es um Hundeerziehung gehen soll - absolut kontraproduktiv! Warum soll er sich denn auch vorstellen, dass auch die so lange Leine mal ein Ende hat? Versuch macht kluch und rechnen tut ein Koeter nur im Zirkus!