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Hallo Marcus,
Weil Texte in derartigen Foren immer dann zu Mißverständnissen führen wenn versucht wird komplexe Dinge zu erklären, ohne bereits beim Schreiben alle möglichen Mißinterpretationen mit einzubeziehen, und somit zig-Seiten zu schreiben:
Ich habe auf eine Frage geantwort die mir bezüglich "Angurten" gestellt wurde, und wie ich das im Gelände handhabe, und wollte keinesfalls irgendjemanden vorschreiben wie er (oder jemand) das zu Hand haben hat.
Wenn Du allerdings als Vergleich das flache Innviertel und insbesondere Landmaschinen Unfälle als Kriterum heranziehst, dann erlaube ich mir folgenden Hinweis:
Bauern MÜSSEN im Pinzgau (und sonstwo) Ihre steilen Wiesen bestellen, das ist ihr Job. BREMACH Fahrer KÖNNEN, müssen aber mit Sicherheit nicht unbedingt derartige kritische Schräglagen und Abfahrten bei Ihren Reisen befahren, können somit das Risiko von Umstürzen nach vorne, hinten oder seitwärts schon alleine dadurch minimieren.
Als ehemaliger Landmaschinenmechaniker/händlerssohn weiß ich das insbesondere im Traktorenbau die Verwendung von Überschlagsicheren Kabinen (oder was immer man als das bezeichent was insbesondere ältere Traktoren draufgeschraubt haben) nicht unbedingt zum Besten und komplexesten gehört das es gibt. In jdem Fall ist es leider so, daß die sogenannten Überrollbügel tatsächlich ein Herausfallen des Fahrer mit allen daraus resultierendenen Konsequenzen ermöglichen. So gesehen müßtes Du auch bei jedem Linienflug einen Fallschirm mitnehmen weil Dein Flieger ja abstürzen kann.
Die Sache mit dem Gurt hat einen anderen Hintergrund und wie gesagt, daß muß jeder für sich entscheiden. In meiner 2 Jährigen RHEINBRAUN-Zeit war ich mehrmals mit diesem Thema "Gurt-Sicherheit + Fahren im Gelände" im Bergbau konfrontiert: Problem: An damaligen UNIMOG´s war z.B. das Gurtschloß am Schwingfedersitz montiert, die Aufrollautomatik mit der oberen Umlenkung am Fahrerhaus, bei jeder Abwärtsbewegung wird somit der Gurt vorgespannt und bei Sprüngen zusätzlich durch die Gurt-Automatik blockiert (da kommt nämlich noch das Fahrergewicht als Abwärts-Beschleunignungsfaktor dazu) mit der Folge daß Fahrer den Gurt durchschneiden mußten um weiterschnaufen zu können. RB hatte damals schweine Geld bezahlt, damit DB für diese UNIMOGS extra Sitzkonsolen (mit Faherhausversteifung) entwickelt um im Sitz interierte Grute einbauen zu können.
Beim Bremach Gurtkonzept passiert das übrigens in der Aufwärtbewegung des Schwingfederteils wobei anschließend der Sitz nach unten schwingt und zumindest den Gurt entlastet. Wir haben da für uns nie eine zufriedenstellende Lösung gefunden.
Es ist aber Fakt, daß bei Schräglagen, und/oder raschen Bewegungen des Fahrers der Gurt durch die Automatik arretiert werden kann. Wodurch ich in meiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt bin. Ich mag das nicht, anders störts vielleicht nicht. Muß also jeder Halten wie er will.
Nachsatz: Wenn derartige Umstürze bei Geländewagen zu Verletzungen führen, dann als Folge von (zu) hohen Geschwindigkeit(en) und/oder weil es Cabrios gibt (ich möchte z.b. mit keinen LR90 Softop umfallen). Du hast selber gesehen mit welchen geringen geschwindigkeiten vorallem SCHRÄGLAGEN befahren werden sollten, wenn Da dein Gwenn umkippt, haust Du Dir trotz Gurt zumindest die Schulter an, Du wirst aber sicher nicht rausfallen. Wenn Dir das am Karakorum Highway passiert, hilt auch kein Gurt mehr...
Last edited by allrad-christ; 24/05/2012 15:10.
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