Nach Hugh Fearnley-Whittingstall - der das aber auch nur aus einem altenglischen Klosterkochbuch geklaut hat
Auf vier Liter heißes Wasser kommen erstmal 700g Zucker, ferner die Zesten und der Saft von vier Zitronen und zwei Eßlöffel Weißweinessig. Nachdem sich alles unter Rühren gelöst hat, fügt man ca. 15 Holunderblüten hinzu, füllt die Flüssigkeit mit zwei Liter kaltem Wasser auf, deckt den Behälter ab und verwahrt ihn ca. zwei Tagen kühl und luftig. Die natürlichen Hefen sollten den Ansatz nach zwei Tagen zum Fermentieren gebracht haben - sollte das nicht der Fall sein, hilft man mit Trockenhefe nach: Es wird ca. ein halbes Beutelchen eingerührt und nach weiteren vier Tagen sieht dann alles wie folgt aus . . .
. . . wenn's dann so wie im Eimer aussieht, verzieht man sich - auch des Geruchs wegen - am besten erstmal ins Freie, bringt die Gerätschaften an den Start und sterilisiert die Endbehälter
Kenn' ich auch unter diesem Namen, wir nehmen statt Essig Weinstein; keine Zitrone. Nach der Gärung ist das Zeug dann nicht milchig - und schmeckt yammi.