leben und leben lassen, lieber uli.
in der tat gibt es wundervoll ausgebaute, 2m breite radwege. sind allerdings eher selten.
in der regel sind radwege allerdings verschmutzt, mit glasscherben belegt, von baumwurzeln oder frostaufbrüchen zu sprungschanzen mutiert. innerhalb von ortschaften ständig absenkungen, damit die anwohner mit ihrem auto dieses hindernis ohne federungsgebrauch queren können. fußgängergruppen in querformation, spazierradler, parkende autos, aus grundstücksaufahrten kommende autos. bushalte-wartehäuschen und laternen mitten auf dem radweg.
das geht für einkaufsradler, nicht aber für radsportler, die geschwindigkeiten jenseits der 30km/h fahren.
sei doch lieber froh, daß jeder radfahrer auf der straße ein auto weniger im stau vor dir, ein freier parkplatz mehr für dich bedeutet. wenn du mal einige sekunden hinter einer rennradkolonne warten musst (die sich auch immerhin mit 35-40km/h weiterbewegt)bis ein ungefährlicher überholvorgang möglich ist, bricht dir dann wirklich ein zacken aus der krone? um wie viele sekunden werfen dich auch mehrere dieser ereignisse an einem schönen sommertag denn wirklich zurück?
anhupen ist assi.


Es ist schon ok,
es tut gleichmäßig weh.