... Sprengung... Sturz der Feder ... Herzbolzenbohrung ... Maîtresse ... Sous-Maîtresse
Donnerwetter ... <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/blush.gif" alt="" />
Bei der Parabelfeder nimmt die Belastung der Feder im Einsatz in Richtung auf den Herzbolzen stark zu.
Belastung? Beanspruchung? Ich komm immer durcheinander <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/confused.gif" alt="" />
Die (Biebebeansp. der einzenen Lagen) nimmt bei einer normalen Blattfeder (Trapez- oder Trapezblattfeder; konstante Schichtdicke) zur Mitte hin zu. Soweit ich das verstanden habe, ist das der Grund, warum man zu einer beanspruchungsgerechten Formgebung (opt. Materialausnutzung) der einzelnen Federlagen kommt (=> Parabelfeder). Aber mein Wissen ist da nur theoretisch und nicht sehr tiefgehend <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/conf44.gif" alt="" />
Der Sturz der Feder ist die Länge des Lotes von der Herzbolzenbohrung der Maîtresse (Hauptlage, 1. Federlage mit den Federaugen, direkte Anlenkung mit Lagerbuchsen an das Chassis) auf die Sehne der Federaugen-Achsen.
Aha. Im genannten Werkstatthandbuch, (deutsche Ausgabe; s.o.) steht "freie Sprenghoehe". Zweiter Fehler ... die englische spricht korrekt von "Free camber" <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/trau27.gif" alt="" />
Wird anderswo auch als 'Peilhoehe' bezeichnet.
Übermäßiger Sturz bei nicht regulierter Sprengung kann im Einsatz den frühzeitigen Bruch von Federblättern zur Folge haben. Vorsicht bei "ahnungslosen" Höherlegungen.
Gut, aber darum ging es hier gar nicht. Die meisten LR-Blattfedern haben re. zu li. unterschiedlichen Sturz, ich denke darauf bezog sich die Ausgangsfrage, wenn Jens und ich das richtig verstanden haben.
Die Federreibung der einzelnen Federlagen untereinander ist oft als zusätzlich dämpfendes Element durchaus erwünscht. Zu viel Schmieren ist also nicht immer gut.
Naja ... erstens ist das ein konstanter Daempfungsanteil, die erstmal ueberwunden werden will, bevor sich ueberhaupt was bewegt, wie eine Losbrechkraft. Fuer das Ansprechverhalten der Federung ist das wenig wuenschenswert - der 'bumpy ride', wo im Grunde nur die Reifen federn, das kennen doch gerade die Serie-Fahrer zur Genuege.
Und: Zwar wird dieser Daempfungsanteil in der Fahrwerksabstimmung beruecksichtigt (Daempferabstimmung, fuer 'ne Parabelfeder voellig anders wie fuer eine Trapezfeder). Allerdings laesst er sich nicht konstant halten aufgrund von Verschmutzung und Korrosion. Darum steht in jedem Fachkundebuch fuer das Kfz-Handwerk, dass Blattfedern geschmiert werden wollen, einen erhoehten Pflegeaufwand haben, passiert aber fast nie. Wie willst Du da zuviel schmieren?
Schoener Thread, aber duerfte kaum mehr jemanden interessieren...
Gruss
Volker <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/klugscheiss.gif" alt="" />