Original geschrieben von Ludo
Da zermartern sich Entscheidungsträger in tagelangen Meetings das Hirn, wie man es anstellt, den G mit möglichst wenig so teuer wie möglich anzubieten und was passiert?
Er wird gekauft und dann aufgerüstet ... mit Radio ... mit el. Fensterheber ... Tempomat ... Dämmung ... weichere Federn ... usw.

Muss man nicht wirklich verstehen, oder?

Muss man nicht!

Da wurde 1979 ein Arbeitgerät namens Mercedes G für den Bau- Wald und Militäreinsatz entwickelt. Einige Jahre später wurde das Arbeitsgerät mit meist unnützen Gadgets luxuriös aufgepeppt. Mit neuen Motoren und viel zu viel Power wurde dem G das Image eines Luxuscruisers verpasst. Wers mag der soll sich sowas kaufen!
Irgendwann haben da und dort doch einige Käufer solcher Luxusschlitten gemerkt, dass im echten Dauereinsatz die Fensterheber, die el. Sitzvertellung, der Regensensor und sonstige dümmliche Gadgets den Geist aufgeben. Die Werkstatt hats gefreut und der Luxus-G-Fahrer hat gezahlt.

Wenn Mercedes das Urgesein wieder auf den Markt bringt, kann ja jeder Käufer selber entscheiden was er nachträglich einbauen möchte, ohne gleich das ganze teure Gerümpel mit zu ordern. Wer braucht schon überteuerte Wahlnuss- oder Rosenholzlenkräder? Oder 20 Zoll Breitreifen? Kurven-Fahrrichtungsscheinwerfer? Oder Chromschutzgitterchen an den Scheinwerfern? Die paar G-fahrer die ihr Gerät eff. im Beruf brauchen, können gut auf solchen Luxus verzichten.

Grüsse
Gemann (ein geheilter Luxus-G-Fahrer) mahlzeit


Last edited by GEMANN; 31/08/2012 09:41.

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