Original geschrieben von Ar Gwenn
Hallo Martin,

wieso ein derart hohes Dachfenster? (Begehbare) Dachluken aus dem Yachtbau stehen insgesamt nur ein bis zwei Zentimeter über Dachhöhe.

Du machst also einen Alkoven auf dem Fahrerhaus? Finde ich für Deine Lösung gut, denn während der Fahrt ist dort wenig belastung, und im Stand hast Du doch nutzbaren Schlafraum. Auf die Abdichtung muss halt besonderen Wert gelegt werden, damit Dir da auch langfristig kein Wasser eindringt.

Und ich nehme an, dass das Konzept des Klappdaches mit festen Seitenwänden nun gestorben ist und Du einen flexiblen Balg verwendest?

Hallo Marcus,

die Haube der Standard-Wohnmobildachfenster liegt etwa 10 cm über der oberen Dachkante. Diese Haube ist aber schnell demontiert. Da sie in der Fahrzeugmitte liegt, sollte sie für Durchfahrten kein so großes Problem darstellen. Die Höhe brauche ich auch um in der (in den Zwischenrahmen abgesenkten) Duschwanne aufrecht stehen zu können. Zudem ist so ein Fenster im Gegensatz zu den Yachtluken isoliert.

Ja, ich plane einen Alkoven über dem Fahrerhaus, soll bei geschlossenem Dach etwa so aussehen wie bei Sonja und Jan (Gharib).

Und ja, die festen Seitenwände sind zu Gunsten eines flexiblen Balgs gestorben. Dafür ist das Auto gegenüber dem ersten Plan ja etwa 30 cm höher sodass ich mich darin auch bei geschlossenem Dach (Winter, Sturm) aufhalten kann. Für solche Fälle gibt es im Bereich der Sitzgruppe noch ein Notbett (das Rückenpolster der Sitzbank wird auf den abgesenkten Tisch gelegt und ergibt mit der Sitzfläche des gedrehten Fahrersitzes dann ca. 190 cm Liegefläche). Der/die zweite Hochdachschläfer muss dann (eng) auf eine Isomatte im Gang. So behalte ich auch in solchen Fällen 4 Schlafplätze wobei, wie bereits gesagt, keine längeren Reisen mit 4 Personen geplant sind.

Mit diesem Konzept bewahre ich das abgeschlossene Badezimmer und die Möglichkeit, Sitzgruppe und Heckbereich in zwei Räume zu trennen (da kann man auch mal eine Tür hinter sich zu machen).

Herzliche Grüße aus Würzburg

Martin