Hallo Zappa,

sicherlich wäre es gut spanisch zu können, da sich dann die Gespräche auf einer "höheren" Ebene abspielen können. ABER, lass Dich von Deiner "Sprachunkenntnis" auf keinen Fall von der Reise abhalten. Ich bin allein, im November/Dezember 1995, ohne jegliche Spanischkenntnisse, nur mit einem kleinen Wörterbuch bewaffnet, mit Rucksack, mit den öffentlichen Bussen (Typ US-Schulbussen) und per Anhalter in Guatemala, Belize und Honduras unterwegs gewesen. Ich habe weder hungern müssen (polle con patatas y coca oder y cerveza - geht einem ganz leicht über die Lippen), habe immer eine Unterkunft gefunden (Hände falten und Kopf in Schlafstellung bringen) und immer den richtigen Bus/Weg gefunden (Bus/El Camino a "Ortsname"). Manchmal passierten lustige Missverständnisse, aber der durchschnittliche Mittelamerikaner, gehört gegenüber Touristen sicherlich nicht zu der humorlosen, unfreundlichen Spezies. Und ein wenig Englisch, was Du ja kannst, hilft, wenn auch nicht immer und überall.

Viele Grüße
Reinhard