Ohne den technischen Kfz-Background und die Erfahrung mit einem solchen Filtersystem, sagt mir mein gesunder Menschenverstand, dass sich die Chemie (Alterung und Bildung von unerwünschten Verbindungen und Fremdstoffen, die im Öl nichts verloren haben) nicht mit der Physik (mechanische Filterung von Schwebstoffen) überlisten lässt.
Aus Gründen der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes würde ich überhaupt kein Auto kaufen und wenn ich an die Mengen Dieselkraftstoff denke, die da noch durch die Einspritzanlage fließen werden, dann beruhigt es mein ökologisches Gewissen nicht im Geringsten, 500l Mötoröl während der Lebensdauer des Motors einzusparen, das überdies nach dem Gebrauch dem Recycling zugeführt wird.
Ich hätte mit dem Trabold-System in einem älteren Fahrzeug, mit dem ich mich im Schnitt in einem Umkreis von jeweils 1.000m zur nächsten KFZ-Werkstatt bewege, kein grundsätzliches Problem, aber wenn ich ein nicht gerade billiges Neufahrzeug kaufe und mit diesem irgendwo im Nirgendwo unterwegs sein will, werde ich mich ganz brav an die Vorgaben des Motorenherstellers halten. Sollte ich mir irgend wann die Schmierstoffe dafür nicht mehr leisten können, findet sich sicher ein neuer Besitzer. wink


Beste Grüße
Rüdiger