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Dauerbrenner
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Dauerbrenner
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<img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> Leute, holt die Kinder ins Haus, der Sebastian ist mit seiner Bremse fertig <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
Naja, wird schon klappen, Hauptsache Du kommst nicht auf die Idee, den Bremssattel auseinanderzuschrauben. Kolben und Dichtungen tauschen geht auch so.
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Kleiner Drückeberger
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Kleiner Drückeberger
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ich schmier die Kupferpaste Keine Fragen mehr! <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/trau27.gif" alt="" />
"Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern"
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Viermalvierer
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Viermalvierer
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So hab ichs beim Oneten gemacht, ich nehme an dass deine Bremsen sehr ähnlich aussehen:
Bremssattel ausbauen, sind nur 2 Schrauben nahe des Achsschenkels. Nicht die Schrauben lösen die die beiden Seiten des Bremmsattels zusammenhalten.
Zum Ausbauen der Kolben habe ich hab einen passenden Holzscheit in den Bereich zwischen den Kolben gelegt, der normalerweise von den Bremsscheiben ausgefüllt wird. Danach alle Bremsflüssigkeit sorgfältig ausleeren (auch durch Entlüftungsöffnung), diese wieder zuschrauben und Pressluft drauf.
Das Holz passte dann genau so dass die Kolben nicht rausflogen sondern alle recht brav weit rauskamen. Finger sollten hier besser in Sicherheit gebracht werden, wenn der Kolben rausploppt kommt er durchaus mit einigem Schmackes weil das Luftvolumen im Sattel nicht zu unterschätzen ist.
Wenn einer rausploppt, drück ihn wieder rein und verbessere die Holzkonstruktion.
Dann Holz entfernen und die Kolben mit der Rohrzange das letzte Stückchen rausdrehen (ich nehme an du willst eh neue einsetzen, ist auf jeden Fall empfehlenswert).
Die Staubdichtungen raushebeln (nix am Sattel verkratzen!) und die Flüssigkeitsdichtungen vorsichtig mit einem feinen Schraubenziehen aus ihrer Nut holen.
Alles mit Bremsflüssigkeit und fusselfreiem Lappen penibel saubermachen, auch in der Nut und im Bereich der Staubdichtung. Sattel nicht weiter zerlegen! Neue Flüssigkeitsdichtungen mit blauer ATE Bremsenmontagepaste (keine Kupferpaste!) fetten und einsetzen, dann den Kolben fetten und 2/3 einsetzen ohne zu verkanten.
Die Staubdichtung fetten und in den Ring einsetzen, dann beide über den Kolben schieben. Das Einpressen des Rings habe ich dann mit einem stabilen Stück Holz und einer Schraubzwinge gemacht, der Kolben geht dabei mit der Dichtung bündig in den Sattel.
Kupferpaste ist offenbar in letzter Zeit aus der Mode gekommen, bei Deinem Fahrzeug aber durchaus Stand der Technik. Sie kommt aber eigentlich nur an der Kontaktfläche zwischen Belag und Bremskolben dünn zum Einsatz. Wenn die Kolben ganz eingepresst sind, schmier sie noch nicht auf - sonst kommt sie unnötig in Kontakt mit Dichtungen und Sattel. Besser erst nach dem Entlüften (Klötze nochmal raus und etwas Paste auftragen).
Viel Erfolg Stefan
p.s. lass dich nicht verrücktmachen, mit gesundem Menschen- und Schrauberverstand kann man das selbermachen. Nach dem Einbau nich gleich losbolzen sondern am Besten mal ein paar Testbremsungen machen und schauen ob alles dicht ist und gleichmässig zieht. Wenn irgendetwas komisch läuft, Experten zu Rate ziehen.
Last edited by Sandmann; 07/07/2005 17:05.
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Wenn ich das richtig verstanden habe will Sebastian die Kupferpaste auch nur zwischen Belag und Kolben e bissel auftragen und das ist ja auch io so oder? Außerdem find ich, wenn man ein wenig Schrauberverstand hat und so Arbeiten wie Bremsen gewissenhaft erledigt müßte das schon zu machen sein! Grüße Tom
Sollte das nicht dichte sein, schmier n bischen Sili rein!
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Hier keine Kupferpaste nehmen. Dies kann zu Kontaktkorrosion (Spannungsreihe) auf den geschliffenen Metallteilen führen. Nehmt die Bremsenmontagepaste von ATE. Die Kolben gleiten optimal und es gibt auch keine gerissenen Gummiteile mehr.
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Ich würde das mit dem Einsetzen der Dichtringe anders machen.
Also anfangen so wie 2 Replies vorher beschrieben. Dann den Dichtring (den dicken Gummiring) in die Nut in der Bohrung einsetzen. Das ist easy. Dann den Staubabstreifring in den Metallring einfummeln und richtig rum (geht logisch nur auf einem Weg) in die Bohrung einsetzen. Mit Finger etwas eindrücken aber noch nicht wirklich drücken. Dann ein flaches steifes langes Stück Eisen nehmen, das flächig den Metallring bedeckt.Damit kann man die Kraft gleichmäßig verteilen, ich benutze dazu einen "Spannschlüssel" zum Scheibenwechsel der 230er Flex. Mit leichten! (man wird mit der Ungeduld schon schnell genug von selber rabiater) Hammerschlägen arbeitet man den bisher schräg stehenden Metallring in Richtung auf das noch hervorstehende Ende in die Bohrung hinein. Mittlerweile klappt das zu 100% bei mir, anfangs habe ich etwa 50% der Ringe verbogen.
P.S. geht das Einsetzen des STaubabstreifringes denn so viel leichter, wenn der Kolben da schon im Weg herumsteht ?
Man braucht natürlich Druckluft. Schon zum Reineblasen der Sättel und der Bohrungen.
Geld vor Inflation in Sicherheit bringen? Gleichzeitig das Handwerk unterstützen? Fahr' Land Rover!
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@ Patrolier: glaube da ist was mixed up. Die Kolben sollen ganz klar mit der blauen ATE-Paste montiert werden, d.h. mittlerweile ist die Paste weiß (nur noch die Tube blau).
Die Kupferpaste soll an die Bremskolbenseitige Fläche der Bremsklötze - um Quietschen zu minimieren. Braucht dafür nur ganz dünn aufgetragen zu werden. Es gibt auch irgendso ein anderes Zeug dafür Plasti.... oder so (nicht Plastigauge).
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Ich würde das mit dem Einsetzen der Dichtringe anders machen...Mittlerweile klappt das zu 100% bei mir, anfangs habe ich etwa 50% der Ringe verbogen...geht das Einsetzen des STaubabstreifringes denn so viel leichter, wenn der Kolben da schon im Weg herumsteht ? Der Kolben ist nicht im Weg, sondern zentriert den Dichtungshaltering perfekt über seiner Einbaulage und weicht dem Druck von selbst aus. Die Methode ist so im Werkstattbuch beschrieben, ich hab noch keinen Ring damit verbogen.
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mal ne bescheidene frage:
wieso nehmt ihr die sättel nicht koplett aus einander?
die beiden o-ringe, die die sattelhälften verbinden gehen beim zerlegen nicht kaputt und bei zerlegten sätteln kann man prima auch noch völlig verrostete kolben ziehen.
das reinfummeln der ringe geht auch deutlich leichter, wenn man die sattelhälfte auf der werkbank vernünftig fixieren kann.
ein argument lass ich gelten: wenn wieder erwarten die o-ringe zwischen den sätteln defekt sind, hat man ein mittelschweres problem: die gibts nicht zu kaufen...
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