hm....

...also generell habt ihr schon recht: wer zwei linke hände hat, sollte die finger von den bremsen lassen. Beläge tauschen find ich zB noch völlig ok, obwohl bereits da eine gewisse erfahrung hilfreich ist, damits nicht nach 1000 km zu quietschen anfängt.
beim bremssattelaufarbeiten ist das hauptproblem, daß man den flüssigkeitskreislauf öffnen muss. wer das füllen und entlüften nicht beherrscht, tut sich damit keinen gefallen. beim Disco I zB ist das mit der mehrkreisbremse vorn doch schon etwas komplizierter.
ansonsten halte ich als techniker die rede vom öffnungsverbot der bremssättel für absoluten quatsch. (soll nicht heissen, dass das verbot nicht existiert, aber es hat keinen sinn). die hälften sind nur mit schrauben zusammengebaut, und im werk machen die auch nix anderes (man sollte eben nur drauf achten, daß man nicht den linken inneren mit dem rechten äusseren sattelteil verbaut..:-) ). Und weil das so verboten ist, gibts auch die dichtringe zu kaufen. mein tip: UNBEDINGT neue nehmen. und: SAUBERST arbeiten. wer keine druckluftpistole hat, sollte vielleicht wirklich nicht aufmachen. man muss alles penibel ausblasen und dann ist das technisch auch ok.
aber nochmal: die gefahr liegt weniger in der montage der mech. bauteile denn in der betriebsfähigen wiederbefüllung. wer sich nicht auskennt, der lässt da gern irgendwo ne luftblase drin, und das kann im zweifelsfall scheisse sein.
ach ja..die dichtringe gibts bei rinkert, und die repsätze für die kolben auch. auch hier ein tip: kolben raus und wech! entweder sind die bremsen gut und dicht oder man macht sie neu, einen dichtsatz ohen kolben würd ich nicht verbauen. einfach zwecks des aufwandes und der zu erwartenden undichtigkeit.

grüssle

der wüstenfuchs <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/boing.gif" alt="" />


In Guten wie in Schlechten Dingen--denk stets an Götz von Berlichingen