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Hummeldumm! Ein gar lustig Buch!

Ich will Bilder sehen!


L.C.


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Zauberlehrling im Gaswahn
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Was rauchen?Oder Pilze?
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Ehret das Gimp und esst kein Holz!
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hatte mal einen
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Original geschrieben von Lupo
Hummeldumm! Ein gar lustig Buch!
Ich will Bilder sehen! L.C.

Hallo,

ja das (Hör)-Buch "Hummeldumm" haben wir uns 2011 im Urlaub angetan. Traumhaft.

Ein 3. Teil fehlt noch. Ebenfalls Infos zu Sonstigen und danach kommen die Fotos.

Gruß

Rocky


Die Ernsthaftigkeit eines Offroaders erkennt man an der Kennzeichenbefestigung...

...und wer keine Ahnung hat, einfach mal Klappe halten.
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ugh




Greenlandy goes back to South Africa in 2025... stay tuned and follow us on our new website

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hatte mal einen
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Original geschrieben von Greenlandy
ugh

Grennlandy, da bitte ich Deinerseits förmlich darum!

Rocky

Last edited by Rocky; 05/12/2012 19:01.

Die Ernsthaftigkeit eines Offroaders erkennt man an der Kennzeichenbefestigung...

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schon 8 Tage, noch 11 Tage...


L.C.


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hatte mal einen
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...

03.08.2012
Nach einem hervorragenden Frühstück sind wir gegen 09:00h Richtung Waterberg aufgebrochen. Auf sehr guten Straßen sind wir nach Tsumeb gefahren.
Die Infos in den Reiseführern bzgl. Einkaufmöglichkeiten z.B. Fleischer, Bäcker und Cymot stimmen kaum oder gar nicht…
Wir haben im sehr gut besuchten großen Einkaufszentrum „Shoprite“ eingekauft. Es wimmelten 10…12 aufdringlich bettelnde Kinder bzw. Jugendliche umher. Hier mag man sein KFZ nicht unbeaufsichtigt stehen lassen.
Im örtlichen Cymot habe ich einen Rollgabelschlüssel (umgangssprachlich auch „Engländer“), Muttern und Schrauben nachgekauft um fehlende Muttern und Schrauben am KFZ und Aufbau zu ersetzen.
Weiter ging es nach Grootfontein. Auch hier waren die Reiseführer bei den Angaben sehr ungenau.
Wir haben uns dann den größten Meteoriten der Welt angesehen: den Hoba-Meteoriten. Es ist Alles nett gestaltet und sauber, es gibt einen Shop, Toiletten, Terrasse, Grillplätze usw. Außer uns war nur noch eine weitere Fahrzeugbesatzung da.
Dann ging es weiter über die Pisten D2804 und D2512 zum Waterberg. Die D2512 geht viele km schnurgeradeaus und über Farmgelände. Unterwegs gab es alle paar km Tore. Manchmal mußte man diese selbst öffnen und schließen, oft kamen aber auch schwarze Kinder sowie wenige Male Erwachsene und haben diese gegen eine freiwillig zahlbare Gebühr geöffnet und geschlossen. Die Piste ging viele Kilometer nur geradeaus. Teilweise bestand die Piste auch mal hundert Meter aus weichem Sand. Es gab viele Rinder, einige Warzenschweine und sogar Erdferkel.
Man sieht den beeindruckenden Waterberg schon aus weiter Entfernung. Die Zufahrten zu den einzelnen Camps und Lodges sind nicht immer gut ausgeschildert.
Der staatliche NWR Waterberg Plateau Park hat wieder einen Hauch von Sozialismus, wenn auch nicht so schlimm wie in Okaukuejo. Wir haben vor Ort wieder mal von Camping auf Bungalow umgebucht, der Aufpreis ist extrem. Der Campingplatz ist relativ klein, uneben und scheinbar nicht parzelliert. Manche Bereiche sind nur durch Tiefsand zu erreichen. Der Campingplatz ist gut besucht. Es gibt im Areal eine gut gefüllten teuren Laden. Die schön restaurierte Polizeistation aus deutscher Zeit ist ein Restaurant. Am Tag sind viele Tagesgäste unterwegs.
Unser Bungalow ist groß, hat einen überdachten Stellplatz, vergitterte Türen und Fenster, 2 verschlissene Grillplätze, jedoch keinen Herd oder Kocher in der Küche. Es ist sauber, aber Alles lieblos. Der Mülltonnen vor dem Bungalow liegt um, der Müll liegt in der Landschaft. Neben und hinter dem Bungalow ist ungepflegte Wildnis. Die Terrassenmöbel sind teils sehr verschlissen.
Mehrfach ziehen Affenherden durchs ganze Gelände, werfen die noch stehenden Mülltonnen um und wühlen im Müll. Die Affen klettern aufs Auto und fummeln an Allem rum. Auch am Haus usw.


04.08.2012
Ich werde vom Lärm vor dem Bungalow wach. Eine Affenherde rüttelt an den Gittern vor den Fenstern und der Tür.
Wir besichtigen nach einem brauchbaren Frühstück in der Polizeistation dann auf dem vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge betreuten Friedhof die Kriegsgräber aus der Zeit der Schutztruppe.
Auf dem Campingplatz zieht wieder eine Affenherde durch und versucht in jedes KFZ und Zelt zu kommen. Sie durchsuchen Alles nach Essbarem. Eine Warzenschweinrotte zieht über den Campingplatz und sie wühlen im Müll der umgeworfenen Mülltonnen, dann, ziehen sie weiter über die Straße.
Gegen 11:30h wandern meine Beiden hoch auf den Waterberg. Gegen 12:10h melden sie sich über PMR-Funk, daß sie oben sind und eine tolle Sicht haben. Eine Affengruppe hält sich in ihrer Nähe auf.
Ich beginne an den Grillplätzen auf den Gaskochern des Toyo das Mittagessen vorzubereiten. Hummeldums in teils sichtbar reingeborgten Safarikaklamotten, teils weißen Hosen und Hemden sowie teils mit Handtüchern als Sonnenschutz auf dem Kopf wandern durchs Gelände. Süß…
Gegen 12:30h kommen Angestellte und sammeln einen Teil des Mülls auf und wollen weiter. Ich sammle dann den restlichen Müll auf und bringe ihnen diesen dann nach. Die Mülltonne hatte ich schon selbst wieder aufgestellt. Warum werden keine affensichern Mülltonnen aufgestellt?
Nach dem Mittagessen lesen wir, schreiben Postkarten und machen Spaziergänge.
Am Abend machen wir ein Lagerfeuer und sehen uns später einen Film auf dem DVD-Player an.


05.08.2012
Gegen 06:15 stehen wir auf, packen unseren Toyo, räumen die Feuerstelle auf und fahren zum Frühstück in die Polizeistation.
Durch die sehr schöne Gegend fahren wir Richtung Otjiwarongo. Dort besichtigen wir die Krokodilfarm. Wir sind die ersten Gäste des Tages und bekommen so alleine eine lange und ausführliche Führung durch einen sehr gut Deutsch sprechenden schwarzen Mitarbeiter. Anschließend essen wir im kleinen Restaurant der Farm Krokodilburger und andere Krokodilgerichte. Es war lecker!
Über die C33 (asphaltiert und gut ausgebaut) und D2414 ging es weiter zur Otjihaenamaparero Dinosaur's Tracks Guest Farm der Familie Strobel. Kurz vor der Farm haben wir das erste Mal ein kleines wasserführendes Flussbett queren müssen. Ob das mit einem normalen PKW geklappt hätte?
Als wir auf der Farm angekommen sind, waren gerade 2 junge deutsche Pärchen als Tagesgäste da, um sich die Dinospuren anzusehen.
Mit Reinhold haben wir uns lange unterhalten. Er hat uns viel zu der Farm und den Dinospuren erklärt. Den Campingplatz hat er uns gezeigt und uns eingewiesen. An diesem Tag sind wir seine einzigen Übernachtungsgäste. Wir konnten uns aussuchen heute Abend warmes Duschwasser zu bekommen und/oder am nächsten Morgen. Wir haben uns nur für den Abend entschieden.
Nach dem Aufbau des Aha-Canopy’s sind wir den Ausschilderungen zu den Dinospuren gefolgt. Es ist schon beeindruckend, wenn man über die Zeiträume zwischen der Dinozeit und heute nachdenkt. Wie klein und unbedeutend wir doch sind…
Reinhold hat später den Donkey angeheizt und uns eine Schubkarre Holz gebracht. Nach den heißen Duschen haben wir lange am Feuer mit Reinhold gesessen und gequatscht.
Elektrische Beleuchtung gibt’s auf dem Campingplatz nicht und unsere nachgekaufte Billig-Petroleumleuchte will nicht richtig. Die Außenbeleuchtung des Aufbaus schwächelt ja auch. Also geht’s doch früh ins Bett. Mitten in der Nacht wache ich vor Kälte auf, es sind -6°C. Im Deckenschlafsack ist mir halbwegs warm, am Kopf nicht. Bei einer Haarlänge von wenigen Millimetern verliert man über den Kopf bis zu 30% Energie. Irgendwann bin ich doch aufgestanden und bin raus um in der Reisetasche auf den Vordersitzen mir meine Mütze zu holen.


06.08.2012
Nach einer frischen Nacht haben wir gefrühstückt, alles zusammen gepackt und sind zum Farmhaus gefahren. Reinhold hat uns ins Haupthaus eingeladen und wir haben wieder lange mit ihm und seiner Frau Adele über die Familie, Farm, Namibia, Deutschland, die Welt uns usw. gequatscht.
Über die D2414, C33, D1935 und D1937 sind wir weiter zur Ameib Ranch gefahren. Unterwegs kauften wir in Omaruru bei Spar und Cymot ein.
Auch bei der Zufahrt zur Ameib führte eine kleine sandige Furt etwas Wasser. Die Farm ist schön gelegen, alles sieht ordentlich und liebevoll gepflegt aus. Als wir in die Rezeption eintreten schlägt uns ein extrem penetranter Geruch nach Katzenklo entgegen. Überall sind auch Katzen. Jedesmal wenn sich eine Tür von der Rezeption zum Inneren des Haupthauses öffnet, wird der Geruch nach Katzenklo riechbar stärker. Frau Kögl nimmt wortkarg unser Voucher entgegen und spricht mit einem jungen Mann (junger Verwandter oder höherer Mitarbeiter?) darüber. Nach kurzer Zeit geht die Eingangstür auf und es kommen ein Mann und eine Frau herein, die sich leise als Familie Denker von der Nachbarfarm vorstellen. Und auch leise, daß sie die neuen Eigentümer der Farm sind. Im Internet hatte ich zuvor davon gelesen. Frau Denker war sichtlich angespannt. Herr Denker und Frau Kögl wirkten recht souverän. Der junge Mann wirkte vielleicht etwas arrogant, aber auch irritiert.
Wir buchten vor Ort von Camping auf Bungalow inkl. Halbpension problemlos um. Frau Denker gibt uns nach Rücksprache mit Frau Kögl Infomaterial und Karten von der Ranch. Herr Denker führte uns über die Farm und sprach über die derzeitige Situation. Die Farm wurde wohl aus einer Insolvenz aufgekauft und jetzt nach einigem Rechtsstreit von seiner Familie übernommen. Die Farm soll als Gästefarm weitergeführt werden. Frau Kögl hat Wohnrecht. Problematisch sei der Übergang und die große Zahl von ca. 80 Hauskatzen.
Herr Denker führt uns selbst zu unseren 2 Bungalows. Die Bungalows sind klein, einfach eingerichtet und sauber.
Wir packen unser Gepäck aus. Meine Beiden packen ihr Wandergepäck und ich fahre sie zum Parkplatz und Ausgangspunkt für die Wanderung zur „Phillip's Höhle“ mit den berühmten Felszeichnungen wie z.B. dem „Weißen Elefanten“. Wir vereinbaren eine Abholzeit. Wir haben alle unsere PMR-Funkgeräte am Mann.
Ich fahre als Fußlahmer zurück zur Ranch. An der Bar unterhalte ich mich mit dem Barmann und einem deutschen Reiseleiter, der schon öfter auf Ameib war und gerade eine deutsche Familie durchs Land führt, über die derzeitige angespannte Situation.
Nachdem ich über Funk die Info zur Abholung meiner Beiden erhalte habe, fahre ich wieder raus in die wunderschöne Landschaft.
Vor dem Abendessen besichtigen wir den auf uns merkwürdig wirkenden Kleintierzoo auf der Farm. Beim Abendessen sitzt Frau Kögl und der junge Mann an dem einen Tisch, Herr und Frau Denker an einem anderem, die Gästegruppen haben jeweils einen eigenen Tisch.
Die ehem. und neuen Eigentümer sowie das Personal dazwischen wirken weiter sichtbar angespannt. Man kann hier nur für die Zukunft hoffen, daß sich dies normalisiert! Die Familie Denker ist auf alle Fälle sehr bemüht. Frau Denker ist zu dieser Zeit ganztägig auf Ameib, Herr Denker kommt zeitweise, meist am Abend hinzu.


07.08.2012
Nach dem Packen und Frühstück verabschieden wir uns von Frau Kögl und Fam. Denker: Alles Gute. Dann ging es über die B2 nach Okahandja und weiter zum Ombo Restcamp. Die B2 ist schon gut ausgebaut, es gab auch viele Baustellen. Die Einfahrt zum Ombo Restcamp ist ausgeschildert aber das Restcamp nicht sofort zu finden. Erst stehen wir in einer kleinen Aluminiumhalbzeuge verarbeitenden Firma. Auf einem Teil des Ombo Restcamp’s wird derzeit noch gebaut. Das Restaurant usw. wird noch erweitert.
Wir beziehen unseren Bungalow. Der Bungalow liegt direkt am Zaun des Camps. An diesem ziehen immer wieder Strauße und auch einige Giraffen vorbei. Die Strauße scheinen auch um Futter zu betteln. Sofort nach dem Bezug des Bungalows werden wir von einer der zum Camp gehörenden sehr zahmen Hauskatze begrüßt und adoptiert, Mietz bekommt sofort gutes Katzenfutter. Wir kochen Mittagessen aus den verbleibenden Essensvorräten, Mietz bleibt dabei und bekommt auch ihre Portion ab. Über den Nachmittag sitzen wir bei schönem Wetter auf der Terrasse, lesen, schreiben und spielen mit Mietz. Wir packen auch das Auto kpl. um, morgen soll es in Windhuk abgegeben werden. Die Ausrüstung, welche wir nicht mit nach D zurücknehmen wollen, packen wir in 2 Ikea-Tragetaschen.
Zum Abendessen im Haupthaus unterhalten wir uns mit der Besitzerin, deren Mann die Alu-Firma nebenan gehört. Sie erzählt uns, daß in diesem Jahr weniger Touristen aus EU in NAM unterwegs sind und daß dies evtl. mit Wirtschafts- und Finanzkrisen in EU zusammenhängt.
Beim verlassen des Restaurants warten „unsere“ Mietzekatze schon auf uns und darf dann mit in den Bungalow. Mietz springt auf das Einzelbett, rollt sich zusammen und geht dort auch nicht wieder weg. Hatte ich schon erwähnt, daß meine Beiden Katzennarren sind? Nein?...
Wenn wir nicht zu Haus eine -gegenüber anderen Katzen dominante- Mietzekatze hätten, würden wir bestimmt aus jedem zweitem Urlaub eine Katze mit nach Hause nehmen.


08.08.2012
Wir fahren nach dem Frühstück und Auto packen Richtung Windhuk. Unterwegs verabreden wir uns mit Martina Wolff, unserem Ansprechpartner vor Ort für Reisemagnet. Wir treffen uns in einem Cafe im Wernhill Shopping Centre. Wir versuchen zuvor in den verschiedenen Banken im und am Shopping Centre Bargeld abzuheben. Leider bekommen wir an den Bankomaten immer nur Kleinbeträge unter 1000NAD. Martina möchte beim Kaffee natürlich, daß wir viel über unsere Erlebnisse erzählen.
Auf dem Weg zum Parkdeck hat uns Martina noch mal am Bankomat geholfen. Dann haben wir die beiden großen Ikea-Taschen, sowie den Eimer mit Reinigungsmitteln und leere Wasserkanister usw übergeben. Ebenfalls haben wir die Prepaidkarte, Reiseadapterstecker usw. zurückgegeben und uns für die ausgezeichnete Betreuung bedankt.
Anschließend sind wir zu Africa 4x4 Rentals gefahren, um den Toyo zurück zu bringen.
Die Rückübergabe ging auch wieder schnell. Der Angestellte, der das Auto zurücknahm, war sehr betroffen von den Mängeln am KFZ. Geld für die Reifeninstandsetzung, die Muttern, Schrauben und Werkzeug gab es auch nicht zurück. Steht so im Kleingedruckten sagte die Chefin und es wäre ja unser Problem. Wir würden von Africa 4x4 Rentals nie wieder einen Wagen mieten, nicht mal einen Holzroller.
Bei Africa 4x4 Rentals wartet bereits ein Fahrer mit einem Toyota Condor 4x4, um uns auf die Okambara Lodge östlich von Windhuk zu bringen. Es geht zuerst Richtung Flughafen und noch ein Stück weiter, dann auf einer Piste Richtung Süden. Die Farmpiste wird gerade instand gesetzt und ist teilweise noch in einem sehr schlechten Zustand.
Das Haupthaus sieht aus wie eine Wüstenfestung, wir sind total begeistert.
Auf der Farm werden wir von Maja, der Managerin, begrüßt. Sie zeigt uns das Haupthaus und informiert uns über den Tagesablauf. Nach kurzer Klärung bekommen wir die größte Ferienwohnung im Haupthaus. Die Ferienwohnung geht über 2 Etagen, die Schlafzimmer liegen jeweils in den Ecktürmen. Wir haben Zugang zur Terrasse und oben einen Eckbalkon mit toller Aussicht.
Beim Abendessen sitzen alle Gäste zusammen mit dem Manager-Ehepaar Maja und German an einer langen Tafel im Living-Room. Mitarbeiter präsentieren das leckere Essen auf Deutsch und in dem einheimischen Dialekt. Später sitzen wir mit anderen Gästen zusammen am Kamin und genießen den Abend bei Wein und anderen schöngeistigen Getränken.
Im Living Room gibt’s außer dem Kamin Sitzecken, volle Bücherregale usw.


09.-10.08.2012
Nach dem langen Ausschlafen meiner Beiden (ich bin wie meist schon 07:30h aufgestanden und habe gelesen) gabs Frühstück. Da trudelte jeder ein, wann er mag. Die Gäste, welche an diesem Tag abreisen, sind schon weg. Wir machen kleine und große Spaziergänge, lesen, schreiben und unterhalten uns mit anderen Mehrtagesgästen. Ein Rentnerpaar mit kleinem Enkelsohn aus Limbach-Oberfrohna ist wiederholt für viele Tage auf Okambara. Mit ihnen unterhalten wir uns immer gern.
Das Haupthaus hat mehrere unterschiedliche und teils überdachte Terrassen und dahinter Wasserlöcher.
Später nach dem Mittagessen geht’s mit German zur Fütter- und Streichelrunde mit großen Katzen. Zuerst zu den handzahmen Krakalen, dann zu Lulu, dem Leoparden und dann zu den 4 Geparden. Außer bei Lulu kann man jeweils mit ins Gehege. Lulu lässt sich durch den Maschendraht sehr gerne kraulen.
Am Nachmittag spricht sich German mit Maja ab, daß in eine angegebene Richtung keine Gäste gehen sollen und zieht mit seiner Büchse los, um ein Tier zu schießen. Nach ca. 0,5h…1h..Stunde hörte man einen Schuß, kurze Zeitspäter fährt ein Pickup in die Richtung und bringt später auf der Ladefläche das erlegte Tier zur Verarbeitung zur Farm zurück.
Später geht es zur Sundowner Game Drive über das Farmgelände. Zuerst werden frei lebende Geparden gefüttert. Der Guide hält immermal an und sucht mit einer Antenne nach dem Signal der Elefantenherde. Unterwegs sehen wir viele Tiere. An einem Wasserloch gibt’s eine Pause und Getränke. Auf der Rückfahrt haben wir dann Glück. Kurz vor dem Gebäudekomplex, in dem Christian Schmitt, der Eigentümer der Farm, lebt, sehen wir die Elefanten. Leider nicht mehr im Fotolicht.
An einem Abend hat Christian Schmitt in dem Haupthaus der Lodge Gäste, welche an einem zweiten Tisch im Living Room mit uns zusammen essen.
Im Dunkeln kommen Stachelschweine um sich mit Gemüseresten an der Terrasse füttern zu lassen.
German macht auch mal abends eine leckeres Braai.
Wenige Gäste waren in der Zeit nervig. Schlimm war eine junge europäische deutschsprachige Familie mit Kind, die mit vielen Steinen nach Lulu warfen. Deren Tischsitten waren auch nicht angenehm.
Maja und German sind wirklich wunderbare Gastgeber. Sie haben viel Arbeit und sind immer für die Gäste da. Man kann sich wunderbar mit ihnen unterhalten und erhält viele Infos zu Land, Leute, Farm sowie Tieren.


11.08.2012
Am Vormittag räumen wir unsere Ferienwohnung. Nach leckerem Frühstück, Spaziergängen, lesen sehr gutem Mittagessen, noch mal bei den Großkatzen schauen, kommt unser Fahrservice um uns zum Flughafen zu bringen. Wir verabschieden uns von Maja und German, welche uns in den Tagen sehr an Herz gewachsen sind.
Über Farmpisten, öffentlichen Pisten und der B6 geht es zum Flughafen.
Wir checken ein und gehen auch gleich in den Transitbereich, denn draußen riecht es nach brennendem Müll. Der Transitbereich füllt sich langsam. Es ist schon erstaunlich, wie viele mit ca. 2m großen Holzgiraffen als Handgepäck auftauchen. Personal geht herum und sucht alle Gäste mit Holzgiraffen und ähnlichem, welche nicht den Abmessungen laut definiertem Handgepäck entsprechen. Später werden wir namentlich aufgerufen, da wir ja den WCHR-Dienst (Fußlahme, Simulanten usw.) beantragt hatten. Die Stewardess spricht mit uns ab, daß wir vor allen anderen an Bord können und bringt uns dann persönlich bis in den Flieger.
Es ist schon erstaunlich, daß der WCHR-Dienst in D nicht funktioniert, aber in NAM. Danke!
Der Rückflug unterscheidet sich nicht vom Hinflug.


12.08.2012
Wir kommen problemlos in Frankfurt an. Bei Sixt bekommen wir nicht die gewünschte Fahrzeugklasse, nur einen 3türigen A3. Ein Witz bei unserem Gepäck. Nach einem kurzen Zwischenhalt bei meiner Familie im Harz kommen wir gut zu Haus an.


Fazit
Es war eine sehr schöne Reise! Die Landschaft ähnelt teils Nordafrika, ABER es gibt die großen und kleinen Tiere: Löwen, Elefanten, Giraffen, Nashörner, Zebras, Gazellen, Delphine, Robben, Strauße, Erdmännchen, Erdhörnchen usw. in freier Natur zu sehen ist mehr als beeindruckend.
Namibia bietet historisch Interessierten sehr viel, gerade für deutsche Geschichte.
Am besten hat uns Rooiklip, Swakop, Brandberg White Lady, Vingerklip, Etosha, Onguma, Otjihaenamaparero, Ameib und Okambara gefallen.
Finanziell ist es schon sehr anspruchsvoll, dafür könnte man mit eigenem KFZ ca. 10x für 3 Wochen nach RUS oder UA fahren bzw. ca. 4..5x nach Nordafrika fahren.

...

Weiteres folgt.

Rocky

Last edited by Rocky; 16/12/2012 20:05.

Die Ernsthaftigkeit eines Offroaders erkennt man an der Kennzeichenbefestigung...

...und wer keine Ahnung hat, einfach mal Klappe halten.
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Da liest man harmlos, aber wissbegierig, vor sich hin - und begegnet ploetzlich ganz unerwartet einem unverfaelschten Humoristen! Du hast es wirklich faustdick hinter den Ohren - vielen Dank fuer das Vergnuegen!
Die Schilderung der Affeneinlage (samt Hinweis auf affensichere Muelltonnen) und der Tagesgaeste, die am Tage kamen, haette nicht mal Juergen von Manger besser hinbekommen - der hatte allerdings auch immer mit der Schwiegermutter seine Last.

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Original geschrieben von Rocky
Finanziell ist es schon sehr anspruchsvoll, dafür könnte man mit eigenem KFZ ca. 10x für 3 Wochen nach RUS oder UA fahren bzw. ca. 4..5x nach Nordafrika fahren.

oder öfters in die schwäbische Alb, da gibt's auch keine Probleme mit den Mülltonnen grin

M
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Original geschrieben von Bandido
Original geschrieben von Rocky
Finanziell ist es schon sehr anspruchsvoll, dafür könnte man mit eigenem KFZ ca. 10x für 3 Wochen nach RUS oder UA fahren bzw. ca. 4..5x nach Nordafrika fahren.

oder öfters in die schwäbische Alb, da gibt's auch keine Probleme mit den Mülltonnen grin


Gut, dass Du ihm nicht die harte Eifel empfohlen hast! Obwohl, umfassend trainiert ist er ja nun:

"Als wir in die Rezeption eintreten schlägt uns ein extrem penetranter Geruch nach Katzenklo entgegen. Überall sind auch Katzen. Jedesmal wenn sich eine Tür von der Rezeption zum Inneren des Haupthauses öffnet, wird der Geruch nach Katzenklo riechbar stärker. Frau Kögl nimmt wortkarg - (ja, Farmer sind herbe Menschen! - fuege ich hier mal ein) - unser Voucher entgegen und spricht mit einem jungen Mann (junger Verwandter oder höherer Mitarbeiter?) darüber. Nach kurzer Zeit geht die Eingangstür auf und es kommen ein Mann und eine Frau herein, die sich leise als Familie Denker von der Nachbarfarm vorstellen."

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