Meister,

obwohl es noch einiges zu Deinen Ausführungen zu bemerken gäbe, sind wir uns denke ich einig, daß eine intensivere soziologische Diskussion in diesem Rahmen deplaciert wäre. Nur soviel: Der (prinzipiell richtige) Hinweis auf die Kontingenz sinnhafter Ereignisse entlastet die Kommunikationsteilnehmer nicht vom Einhalten der (natürlich immer unter Änderungsvorbehalt stehenden) Bedingungen der Richtigkeit erfolgreichreichen Kommunizierens im jeweiligen (System-)Kontext,; für Wissenschaft betrifft das nun mal auch den angemessenen Gebrauch der Begrifflichkeit und für Sprache im Allgemeinen ein grammatikalisch / orthographisch korrektes Formulieren. Kontingenz ist eine Chiffre für das Zufällige, aber Nicht-Beliebige ... das eine ist nicht ohne das andere zu haben.

Und Du wirst mir sicherlich beipflichten, Luhmann hätte nur mit einer Modulation von Grunzlauten wohl kaum jenen brillianten Theorieentwurf vorlegen können, auf den Du Dich in Deinen Darlegungen ja partiell zu stützen scheinst.

Für weitere Diskussion bin ich jederzeit offen, dann aber vllt. besser über PM oder e-mail.

Besten Gruß!

Thomas


Nietzsche ist tot.
(Gott)