...auch wenn man den G ganz ohne Motor kaufen könnte, wäre er preislich noch lange nicht im Bereich eines "Volksfahrzeugs" angesiedelt.

Und selbst wenn man in einer Modellrechnung den Preisunterschied zwischen Vier- und Sechszylinder wie z.B. in der E-Klasse (natürlich ausstattungsbereinigt) zugrunde legen würde, käme da auch keine realistische Betrachtung bei raus. Wir reden hier über völlig andere Stückzahlen und Kalkulationen. Ein preiswerterer G mit kleinerem Motor würde auch Kannibalisierungseffekte zu Lasten der größeren Motorisierungen auslösen, die die Entwicklungskosten, diedoppelte Arbeit und die damit verbundene Logistik umso unrentabler (und damit für den Endkunden wieder teurer) machen würde. Warum sollte Mercedes das tun?

Eine gewisse Logik hätte es natürlich, den OM 642 früher oder später ganz durch einen neuen Vierzylinder zu ersetzen. Das diktiert die Entwicklung im Motorenbau sowieso mit ihrer unübersehbaren Tendenz zu kleineren Hubräumen. Im Moment ist das aber wohl noch Zukunftsmusik.

Oder ist der thread hier die erste Marktforschung dazu?


Ecken und Kanten serienmässig.