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Kleiner Drückeberger
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Kleiner Drückeberger
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naja, die europäischen reeder könnten ihre abgeschriebenen fähr- und kreuzfahrtschiffe doch dem UNHCR spenden, welcher dann einen fahrplanmässigen pendelverkehr zwischen nordafrika und europa aufnimmt. so würden tausende menschenleben gerettet. als Ersatz oder Ergänzung zum gewerblichen Fährverkehr?
"Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern"
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Selberorganisator
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Selberorganisator
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als kostenfreie ergänzung, nur für flüchtende natürlich. sobald das schiff in internationalen gewässern fährt, kann dann auch schon der asylantrag und der wunsch nach dem aufnahmeland beim zahlmeister eingereicht werden. vermutlich wird dieses system aber von europäischen geländwagenfahrern missbraucht, die die leeren fährschiffe auf dem weg nach afrika als billige transportmöglichkeit nutzen möchten.
Es ist schon ok, es tut gleichmäßig weh.
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Altmann
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Altmann
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:kopfschüttel: mir ging es nur um die erbärmliche Vorstellung nicht mehr die Kraft zu haben 15 verschissene Meter zu schwimmen um sein Leben zu retten Da sind bestimmt auch viele Leute dabei die einfach gar nicht schwimmen können.
Gruss Andreas
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Selberorganisator
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Selberorganisator
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der schwimmsport ist in den meissten afrikanischen ländern nicht sehr verbreitet.
Es ist schon ok, es tut gleichmäßig weh.
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familienpolitisch blinde Forumslusche mit Kontrollverlust über sein Leben
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ich bin ehrlich gesagt fassungslos was ich hier an Kommentaren lesen muss . . . sattgefressen, betrunken oder alles scheissegal im gelobten Land ?
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Selberorganisator
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Selberorganisator
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jetzt mach mal nicht so ein fass auf. sechs boatpeople haben nicht gepackt. so wie tausende vor ihnen. findest du das jetzt so sensationell wegen der fünfzehn meter? vorher hast du solche meldungen auch nicht kommentiert. was ist mit den 50+ bombentoten von bagdad, vorhin? http://www.spiegel.de/politik/ausla...tet-mindestens-40-menschen-a-915898.htmlzu gewöhnlich?
Es ist schon ok, es tut gleichmäßig weh.
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familienpolitisch blinde Forumslusche mit Kontrollverlust über sein Leben
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findest du das jetzt so sensationell wegen der fünfzehn meter? ja Mario, du wirst lachen, es geht exakt um die 15 Meter um die schmale Barriere zwischen Leben und Tod . . .
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Maschtuff
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Maschtuff
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ich bin ehrlich gesagt fassungslos was ich hier an Kommentaren lesen muss . . . sattgefressen, betrunken oder alles scheissegal im gelobten Land ?  Du wirst noch fassungsloser sein, wenn Du die Umstaende des Dramas in Relation zur satten Sueffisance mancher Aussagen bedenkst: Ich erwaehne die Umstaende hier nur, weil sie sich so oder aehnlich seit Jahren dort abspielen. Es war ein kleines bruechiges Boot; mit ca. 120 Fluechtlingen (wahrscheinlich aus Syrien); Maenner, Frauen, Kleinkinder, seit rund zwei Wochen von einer "Hand" zur anderen weitergereicht, ohne ueberhaupt zu wissen, in welchem Land und wo sie gerade sind. Immer wenn die bezahlten Schlepper fuerchten, von Kuestenwache oder Polizei entdeckt zu werden, verlassen sie die Boote und verschwinden mit Hilfe von Komplizen. So auch hier. Das voellig ueberfuellte Boot trieb dann - ca. 15-20 m - vor dem Strand auf eine Sandbank. Einige Fluechtlinge fielen ueber Bord. Was sie nicht ahnen konnten: Dicht an der Sandbank hatte starke Stroemung unter Wasser einen mehrere Meter tiefen Kanal gebildet, der auch einigermassen geuebten Schwimmern gefaehrlich werden konnte. Dort ertranken die Leute!
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Eine von so vielen menschlichen Katastrophen im Flüchtlings-Alltag. Aber mal Klartext. Wer sich auf diese Art und Weise auf die lange Reise in’s gelobte Wohlstands- und/oder Freiheitsland macht, muß mit einigem rechnen. Zum Beispiel - mit enormen Kosten - mit Schleppern, die ihre Arbeit nicht immer gerne machen und auch schon mal ihre Fahrgäste auf offener See einfach über Bord werfen - mit Männern, die sich auch mal über andere (insbesondere weibliche) Mitfahrer hermachen - mit Beschwerlichkeiten und Gefahren der Natur, der Wüste und des Meers Diese Risiken sind nicht unbekannt. Denn auf dem Mond muß auf der Erde niemand mehr leben. Es kann klappen, aber es kann auch schon auf den ersten 15 Kilometern oder eben auch noch auf den letzten 15 Metern schiefgehen. Mit tödlicher Konsequenz. Und wenn es – schon fast wider Erwarten – doch irgendwie geklappt haben sollte, dann ist es noch nicht vorbei. Dann dürfen die Frauen am Rande der Landstraßen in Norditalien oder auf dem Straßenstrich einer deutschen Großstadt ihre Schulden 'abarbeiten'. Oder anderswo natürlich. Und die Männer in den giftschwadengeschwängerten Gemüsezuchtzelten in Andalusien. Oder auf irgendwelchen Baustellen, irgendwo für einen Hungerlohn. Habe ich alles schon selber gesehen und leider schon oft. Aber das alles ist noch nicht mal das schlimmste. Auf der Sinai-Halbinsel werden zur Zeit systematisch Flüchtlinge auf ihrem Leidensweg weggefangen oder aufgekauft, die dann in Foltergefängnissen eingesperrt werden. Vor laufenden Handy-Mikrophonen werden sie dann übelst gefoltert, um von ihren Angehörigen Geld zu erpressen. Link: http://www.zeit.de/2013/13/Sinai-1903 Und wer trägt die Schuld? Natürlich wir. Wir, die Ausbeuter, die Kolonialisten und Imperialisten, die Kriegstreiber und Völkermörder. Wir, die wir alle Armen von unserem Wohlstand auschließen. Wir, die wir selektieren nach Erwünschten und Unerwünschten. Wir, die wir den Weg zu uns so schwer machen. So einfach ist das. Oder etwa doch nicht? Wieviele Millionen Flüchtlinge kann Europa aufnehmen – fünf, fünfzig, fünfhundert? mfG Rainer
Last edited by RainerD; 10/08/2013 21:36. Reason: Link ergänzt
Vor der Hacke ist es dunkel. (Bergmanns-Spruch)
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Ich wäre ein Heuchler, wenn ich sagen würde, daß mir das Ereignis besonders nah geht. Es ist sehr schlimm, daß so etwas passiert, aber es ist weit weg und ich kenne keinen dieser Menschen persönlich, ebenso wenig, wie die Toten beim Zugunglück in Spanien, die Toten in Bagdad oder die Toten in einer Textilfabrik in Bangladesh. Was mich fassungsloser macht ist dieser grenzenlose Zynismus mit dem hier manche Beiträge abgesetzt werden, die Abartigkeit, sich selbst in der Opferrolle zu sehen, weil andere Menschen flüchten um ans eigene sauer verdiente Geld zu kommen und den eigenen Wohlstand zu gefährden. Ich kann nicht so viel essen, wie ich bei so viel Widerwertigkeit kotzen könnte. Es ist einfach beschämend.
Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen.
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