Ich halte es für sinnvoll, dass man die zu erwärmende Zuluft wählbar (Aussenluft, Innenluft) auslegt, weil man auf diese Weise die Luftfeuchtigkeit — und somit das Klima — im Fahrzeuginneren beeinflussen kann.

Das Stichwort heisst relative Luftfeuchte.
  • nasses, kühles Wetter => Aussenluft: ist das Wetter regnerisch, hat man vermehrt nasse Regenjacken, Kleider und leicht feuchte Bettwäsche im Fahrzeug, die man gerne trocknen möchte. Erwärmt die Heizung nur bereits gesättigte, feuchte Innenluft, wird man keine Feuchtigkeit los. Zieht die Heizung hingegen kühle oder kalte Aussenluft an, sinkt die relative Luftfeuchtigkeit mit dem Erwärmen, wodurch die eingeblasene Luft Feuchtigkeit von Kleidern und Oberflächen aufnehmen kann. Wo man Aussenluft zuführt, muss man auch Fortluft abführen. Auf diese Weise geht die unerwünschte Feuchte dann ab. Natürlich kann man auch ab und zu das Fenster öffnen, um Frischluft hereinzulassen, aber diese kommt dann halt kalt hinein, was oft als unangenehm empfunden wird.
  • trockenes kaltes Wetter => Innenluft: ist es draussen kalt und trocken, sinkt die relative Luftfeuchte mit dem Erwämen der Aussenluft weiter und die Innenluft kann extrem trocken werden. Das kann auf die Dauer zu austrocknenden Schleimhäuten führen. Wälzt und erwärmt man hingegen die Innenluft und führt kaum oder wenig Fortluft nach aussen ab, bleibt die durch die menschliche Ausdünstung und durch Kochen in die Luft eingebrachte Feuchte erhalten, was das Innenklima verbessert.
Ideal ist es, wenn man (stufenlos) zwischen Innen- und Aussenluft einstellen kann. Das ist in der Umsetzung technisch einfach.
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oliver