Dann ist mir aufgefallen, dass die beiden Laschen dünner sind als das übrige Material - und genau dort ist die Lasche gebrochen. Das "Eigentliche" Material ist dicker. Deshalb habe ich zwei kleine Sägeschnitte gemacht - und dadurch die Laschen sozusagen verlängert und gleichzeitig den Belastungspunkt weiter ins dickere Material verlagert:
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Die gebäbbte Lasche kam mir aber immer noch nicht sicher vor, daher hab ich meinen Proxxon bemüht, und von vorne jeweils ein dünnes, langes Loch gebohrt:
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In dieses Loch kam dann ein Federstahl-Stift. Auf dem Bild ist das noch nicht ganz reingeschoben. Insgesamt muss der Federdraht natürlich so weit reingeschoben werden, dass er mit der Lasche endet, damit die sich bewegen kann! Also auf dem Bild noch 1mm bis zum Material und dann nochmals 5mm weiter, das Loch im vorderen Steg muss leer sein.
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Danach wieder alles schön zusammenbauen
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Zusammenkleben und zur Sicherheit mit Heißkleber rundum abdichten (muss wohl nicht 100% wasserdicht sein - bei den Kabel ist es sicher auch nicht 100% wasserdicht)
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Und von Hinten kann man zwei kurze (!) Schrauben eindrehen, die das ganze auch nochmals zusammenhalten. Dürfen allerdings nicht zu lang sein, sonst kommen sie mit den original-Befestingungsschrauben, die von der anderen Seite kommen in Konflikt...
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Naja - bisher hat die Sonne schon ein paar mal kräftig daraufgescheint, und alles funktioniert tadellos smile

Viele Grüße
Micha


Schon ein einziger Biss eines Pferdes kann für eine Hornisse tödlich sein!
463er, G500, Bj99