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ehemalige Vorsitzende Laternenclub Oberschur
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ehemalige Vorsitzende Laternenclub Oberschur
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...war die Bombennacht die Braunschweig dem Erdboden gleich machte....
Wie furchtbar muss das gewesen sein....
Lebe! Liebe! Belle! —----------------------------------------------
Ein Prost mit harmonischem Klange....:beer:
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Ungenudelter Sous-Chef de Chaosine
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Ungenudelter Sous-Chef de Chaosine
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Wirklich schrecklich, da darf man aber nix drüber sagen das auch die Deutschen gelitten haben.
Gruß Mathias
Irgendwie ist das blöd so ohne Landy :-(
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Im Schwitzkasten
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Wer einen Krieg anfängt (und ihn verliert), darf sich nciht wundern, wenn er leiden muss ...
Und wieder ein Post mehr auf dem Zähler!
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alpträumende Vulkanette
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alpträumende Vulkanette
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milo, wie kannst du sowas nur ansprechen... der alliierte(england/usa) vernichtungskrieg gegen die deutsche zivilbevölkerung war doch nicht schlimm. autonomen gefällt das immer noch ![[Linked Image von up.picr.de]](http://up.picr.de/19828282hv.jpg)
manche menschen dürfen mir nichts verbieten - einige aber dürfen mir nicht einmal etwas erlauben.
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Ar Gwenn, willst du sagen du bist für die Todesstrafe ????
Meine Oma hat keinen Krieg angefangen! Sie hat auch keine Bomben geworfen.....und auch nicht verdient das welche auf sie fallen !
Wie unglaublich furchtbar muss diese Nacht gewesen sein !!!
Und es geht nicht darum ob jemand anders einen grösseren hat
Lebe! Liebe! Belle! —----------------------------------------------
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Ein individuelles "opt out" für den Krieg gibt es nicht, gab es nicht, und wird es nie geben. Das ist leider so. Auch der einzelne Bomberpilot wäre sicher lieber zuhause geblieben, anstatt sich von Flakgranaten zerstückeln zu lassen. Aber leider Gottes hat sich die kluge Institution des Feldherrenduells (die eigentlichen Kriegstreiber kämpfen persönlich gegeneinander um Leben und Tod, alle anderen gehen nach Hause) nie durchgesetzt, sonst wäre der Welt sehr viel Leid erspart geblieben.
Und der Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung war kein "Vernichtungskrieg". Ein Vernichtungskrieg endet erst mit der vollständigen, physischen Vernichtung der Gegner (sonst wäre es ja keine "Vernichtung"), der Luftkrieg endete in dem Augenblick, in welchem Deutschland seine Bereitschaft zur Kapitulation erklärte. Ganz anders der nationalsozialistische Vernichtungskrieg gegen das jüdische Volk, oder gegen das "slawische Untermenschentum": Dieser hätte erst geendet, wenn es keine Juden und keine Slawen mehr gegeben hätte. Und da waren auch viele Opas (und Omas) dran beteiligt, die persönlich keinen Krieg angefangen, und keinen Gashahn aufgedreht haben; ein Kreuzchen unter "Anforderung des Schienentransportmaterials genehmigt" hat dazu schon gereicht ...
Ich habe halt ein Problem damit, wenn man mir - das geht nicht gegen Dich, sondern ist ein allgemeines Problem - mit der "Ungerechtigkeit gegen Deutschland" kommt; oder jetzt, da man wieder des Ersten Weltkrieges gedenkt, gegen Österreich. Unser Generalstab wollte den krieg, der deutsche Kaiser wollte den Krieg, weil es zum Schicksal jeder Generation gehört, im "Stahlgewitter" gestählt zu werden - so die völlig bescheuerte Vorstellung damals, Anfang des 20. Jahrhunderts. Und für diese Idiotie wurde die Blüte einer ganzen Generation durch den Wolf gedreht. Dafür sind nach dem Generalstabschef immer noch Straßen und Plätze benannt.
Marcus
Und wieder ein Post mehr auf dem Zähler!
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alpträumende Vulkanette
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alpträumende Vulkanette
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dürfen wir deutschen der jetztzeit die kriegsverbrechen der alliierten nicht ansprechen,kommt da wieder die erbschuld zu tragen? wären die bomberangriffe zielgerichtet nur gegen industrieanlagen geflogen worden, wäre der krieg noch viel früher beendet gewesen. das ist fakt. was sollte dann die gezielte auslöschung ganzer städte? die amis haben sich leider öfter dazu hinnreissen lassen, einen krieg gegen zivilisten zu führen, z.b.deutschland,japan,vietnam. kein anderes land hat bis jetzt atombomben gegen länder/städte eingesetzt.zum glück sind die ja die guten, die dürfen das... noch was was, bis jetzt gerne unter den tisch gekehrt wurde. dazu gibt es noch mehr infos, einfach mal googeln. https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinwiesenlager
manche menschen dürfen mir nichts verbieten - einige aber dürfen mir nicht einmal etwas erlauben.
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Maschtuff
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Maschtuff
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Wochenlang herrschte im VMV die Stille eines matten Nachmittags im sonntäglichen Kurpark. Und nun entfacht ausgerechnet die - jeglicher Polemik unverdächtige - Milo mit einer historischen Minute ein herbstliches Lüftchen im Blätterwald!  Historiker - wenn sie nicht gerade ein politisches Sueppchen kochen wollen - sind sich heute in der Beurteilung der Terrorangriffe auf etliche deutsche Städte längst einig. Da muss man nicht weinerlich (und ohnehin historisch unzutreffend) von "Erbschuld" greinen; Bomber Harris und andere wären heute ein Thema für Den Haag (IGH)! Im Übrigen stimme ich den differenzierenden Sätzen von Ar Gwenn zu!
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familienpolitisch blinde Forumslusche mit Kontrollverlust über sein Leben
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familienpolitisch blinde Forumslusche mit Kontrollverlust über sein Leben
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Wer einen Krieg anfängt (und ihn verliert), darf sich nciht wundern, wenn er leiden muss ... ich dachte immer Polen hat den Krieg angefangen . . . jetzt noch ein Stündchen REHA und dann etwas schlafen . . . heute abend spielen die Toten Hosen im Kurpark 
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dürfen wir deutschen der jetztzeit die kriegsverbrechen der alliierten nicht ansprechen,... Darf - und soll - man auch. Was mich daran so stört, ist das so häufig (nochmal: Milo betrifft das keinesfalls, aber es gehört zum Thema dazu) davorgesetzte "Ja, aber ..." wenn es auf eine Bemerkung zum Holocaust erwidert wird. Kriegsverbrechen hat es leider in jedem Konflikt gegeben, und wird es wohl auch in Zukunft immer geben. Aber es besteht m.E. ein himmelweiter Unterschied zwischen Handlungen, die im Zuge der Eskalation des Krieges (wenn wir bei Fakten sind: Deutschland warf als erster Kriegführender im WK II Bomben auf Städte, und ebenso Fakt ist, dass Großbritannien von Anfang an auf eine Gelegenheit gewartet hat, "die Handschuhe auszuziehen", und diese dann beim Schopf ergriff) gesetzt werden, und deren einziges Ziel die - natürlich siegreiche - Beendigung des Krieges ist, und Handlungen, die Folge einer verbrecherischen Ideologie von so totalem Charakter sind, dass sie selbst einen eigenen Krieg darstellen, der penibel geplant und mit industriellen Mitteln ausgeführt wurde. wären die bomberangriffe zielgerichtet nur gegen industrieanlagen geflogen worden, wäre der krieg noch viel früher beendet gewesen. das ist fakt. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit korrekt. Wie der spätere Kriegsverlauf gezeigt hat, wäre nicht einmal die Zerstörung der Industrieanlagen notwendig gewesen, sondern die Unterbrechung der Infrastruktur allein hätte durchaus genügt. Wenn das, was produziert wird, nirgendwo mehr hinkommt, muss ich die Produktionsanlage gar nciht angreifen. was sollte dann die gezielte auslöschung ganzer städte? Vorausschicken möchte ich, dass die US-Streitkräfte die unterschiedslose Zerstörung ganzer Stadtgebiete nicht als TEil ihrer Taktik betrachteten. Das galt aber nur für den europäischen Kriegsschauplatz, und auch abgesehen von - spektakulären - Ausnahmen, wie z.B. Dresden. Stattdessen war es schon das Ziel, bestimmte Industriegebiete möglichst konzentriert zu zerstören. Dafür nahm man auch die verlustreicheren Tagesangriffe und den höheren technischen Aufwand in Kauf. Davon muss man die britische Taktik grundlegend unterscheiden. Beide Parteien - wie natürlich auch die deutsche Wehrmacht zuvor - trafen natürlich keinerlei Vorkehrungen, die Zivilbevölkerung zu schützen, sondern mit verschieener Intensität war das Gegenteil der Fall: Grund dafür war der bis heute bei Militärs vorherrschende Glaube, Zivilisten seien schwach und würden schnell zusammen brechen. Weil man der Vorstellung anhing, eine demoralisierte Zivilgesellschaft würde ihre Regierung zur Aufgabe zwingen können, wenn man sie nur heftig genug drangsaliert, wurde die "Moral" der Zivilbevölkerung - in Form ihrer physischen Existenz - ganz bewusst zu einem militärischen Ziel erklärt. Schon in der Antike glaubten man, wenn man alle Bewohner einer eroberten Stadt ermordete, würde diese Schreckensnachricht die Bürger anderer Städte umso schneller zur Aufgabe bewegen; hat auch funktioniert, manchmal zumindest. Viel öfter wurde der Widerstand aber umso heftiger, weil die Verteidiger wussten, sie konnten keine Gnade erwarten. Weil Militärs nunmal unbelehrbar zu sein scheinen, haben sie ihre Vorstellung vom schwachen Zivilisten nie aufgegeben, und mit der Industrialisierung des Krieges im 19. Jahrhundert wurde die Moral der Bevölkerung immer mehr zum Ziel. Im Ersten Weltkrieg bombardierte Deutschland britische Städte vom Zeppelin aus, und hat dadurch tatsächlich Angst und Schrecken verbreitet. Das britische Volk hat aber trotzdem keinen Gedanken an Aufgabe verschwendet. Mit zunehmender Leistungsfähigkeit der Luftfahrzeuge und der Produktion von Giftgas zwischen den Kriegen stellte man sich sogar vor (ein Italiener namens Giulio Douhet, dessen SChrift "Luftherrschaft" enormen Einfluss hatte), allein mit massiven Bomben- und Giftgasangriffen auf Bevölkerungszentren könne man einen modernen Krieg entscheiden, ohne auch nur einen Schuss an einer Front abfeuern zu müssen. Die Amerikaner waren davon viel weniger beeinflusst, weil ihre Planung aufgrund ihrer geographischen Lage viel mehr darauf abzielte, Invasionsflotten hzu bekämpfen, und zwar mit Präzision aus großer Höhe. England hingegen setzte auf den "Douhetismus" und bereitete den Krieg durch Flächenbombardements in der Nacht vor. Wenn eine ganze Stadt das Ziel ist, benötigt man keine große Präzision. Deutschland hatte nicht die technischen und industriellen Voraussetzungen für diese Planungen, und konzentrierte sich auf Luftangriffe zur taktischen Unterstützung der Bodentruppen. Dass prominente Planer in der Luftwaffe aber auch anderes im Sinn hatten, zeigten "Experimente" wie der Angriff auf Guernica im Spanischen Bürgerkrieg. Schon vor Kriegsende begannen den Amerikaner, die Auswirkungen der Luftangriffe auf Deutschland wissenschaftlich auszuwerten. Der "Strategic Bombing Survey" war ein Monsterprojekt, das zu einem glasklaren Ergebnis kam: Die DEutschen wurden durch jahrelange Angriffe zwar depressiv, apathisch, aber mit jeder Bombe überzeugter davon, dass man Widerstand leisten müsse. Die eigene Regierung in Frage gestellt hat deshalb keiner, maximal wurde Göring für sein scheinbares Versagen kritisiert. Aber zu keiner Zeit haben die Angriffe revolutionäre Tendenzen erzeugt. Noch weniger war das in Japan der Fall, obgleich hier die USA - anders als in Europa - auf Flächenangriffe mit Brandbomben setzte, um möglichst viele Stadtgebiete zu zerstören. Ich glaube, dass auch rassistische Einstellungen Grund für die unterschiedlichen Vorgehensweisen der Amerikaner waren. Die Älteren von uns erinnern sich vielleicht noch an den "Krieg der Städte" im ersten Golfkrieg zwischen Irak und dem Iran. Damals zielte man mit Raketen bewusst auf Stadtgebiete, um die Bevölkerung zu zermürben - angesichts des Fanatismus, mit welchem Iraner ohne Hilfsmittel für ihren Ayatollah in die Minenfelder rannten, eine vollkommen idiotische Fehlvorstellung. Mein Stiefvater hatte das Pech, als Sechzehnjähriger in einem dieser Lager zu landen. Ich habe viel von ihm erfahren, das aber weniger auf eine geplante Ermordung deutscher Gefangener, als vielmehr auf völlige Überforderung der US-Truppen und ihrer Verwaltung hin deutet. Hohum ... soviel wollte ich eigentlich gar nicht schreiben, ich dachte halt, eine bisschen Hintergrund zu meiner Bemerkung weiter oben schuldig zu sein. Marcus
Last edited by Ar Gwenn; 17/10/2014 16:53.
Und wieder ein Post mehr auf dem Zähler!
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