das Messen von kleinen Gleichströmen, hier z.B. < 0,1A (100mA), ist mit den Strommesszangen problematisch, da sich der angezeigte Messwert aufgrund von elektromagnetischen Einflüssen ändern kann und das auch im Regelfall tut.

Zudem bräuchte man eine geringe Messungenauigkeit, damit man mit dem Wert etwas anfangen kann.

Das 325 Fluke z.B. hat wohl 2 DC Messbereiche 40,00 A und 400,0 A mit 4-stelliger Anzeige und einer Genauigkeit von 2 % ±5 Digits.
D.h. es kann als kleinsten Wert im Bereich 40A -> 00,01A Anzeigen. Bei einer (Un-)Genauigkeit von ±5 Digits würden dann bei "vorhandenen" 00,05A (50mA) Werte zwischen 00,1A (schlecht) und 00,01A (gut) angezeigt werden können. Die 2% vom Messwert mal außen vor gelassen.

Zur schnellen Prüfung ob ggf größere Ströme fließen ist das eine brauchbare Methode, um zu prüfen mehr als 50mA aber ggf.weniger wie z.B. 100mA fließen mMn nicht. Da hilft nur eine inline Messung mit einem guten Multimeter im kleinen Messbereich.


Gruß Juergen