Noch ein Wort zu Uwä.

Dein letzter Beitrag mit den Spannungen entspricht zwar den Regeln des Ohmschen Gesetzes und ist bei Gleich- und Wechselströmen auch richtig. Bei den Schaltreglern arbeiten aber hochfrequente elektronische Schalter und die einfachen ohmschen Zusammenhänge werden hier etwas ausgehebelt, jedenfalls in der Summe.
Das funktioniert ähnlich wie die heute schon erhältlichen LED-Glühbirnen. Die werden an 230 Volt Wechselstrom angeschlossen und funktionieren, obwohl ihre Betriebsspannung so um die paar Volt Gleichspannung ist. Die restlichen 225 Volt sind nicht Verlustspannung.

Bei dem Solarmodul, das Ozi verlinkt hat wird die Leerlaufspannung unter Last erst mal auf die Betriebsspannung von 56 Volt (oder was war das) runtergedrückt. Das wäre für die Batterie noch viel zu viel. Der Solarregler sorgt dann dafür, dass die Batterie damit geladen werden kann ohne zu überladen, eben durch hochfrequentes Ein- und Ausschalten. Der Vorteil dieser hohen Betriebsspannung wurde schon genannt: Sollte eine schwache Einstrahlung die Betriebsspannung um 30% senken wäre ein Laden mit 18 Volt Betriebsspannung, die ja dann nur noch 12 Volt wäre nicht mehr möglich, mit 56 Volt, dann reduziert auf 40 Volt aber schon.

Ich hoffe, ich trage damit nicht zu viele Eulen nach Athen.

Sepp