Original geschrieben von Dbrick
Bitte nicht verwechseln: Die maximale Eingangspannung (bevor das Teil abraucht) und die maximale Arbeitsspannung, bei der der Regler noch irgendeine Funktion ausführt (was auch eine Sicherheitsabschaltung sein kann).

Ist 'ne Frage der Begriffsdefinition: Was ist Arbeitsspannung? Die Solarfuzzis meinen damit i. d. R. die Spannung im MPP - im Gegensatz zu Leerlaufspannung. Und diese "Arbeitsspannung im MPP" ist kleiner als die Leerlaufspannung und die SOLLTE UNTER ALLEN UMSTÄNDEN kleiner sein als die max. zulässige Eingangsspannung.

Original geschrieben von Uwä
Zu Ozzys 95 Volt oder 55 Volt : Sicher gibts wohl Spezialladegeräte, die sogar mit 90 Volt 12 Volt Batterien laden können. Das ist aber nicht sinnvoll, auch nicht bei bedecktem Himmel.
DENN die dazugehörenden z.B. 100 Watt Module können nur einen sehr KLEINEN Nennstrom abgeben. Bei einem 90 Volt Modul mit 100 Watt wären das grade mal 1,1 Ampere. Nehme ich ein Modul mit 18 Volt, so ist dessen Nennstrom bei voller Sonne (100 Watt) immerhin 5,5 Ampere, also DAS FÜNFFACHE ! Selbst bei bedecktem Himmel sind das noch 0,6 bis 0,8 Ampere.(Bei bedecktem Himmel leistet das 90 Volt Modul dann ca 0,2 Ampere ) (nämlich weniger als 20 Prozent von 1,1 Ampere) .

Ich schrieb oben:
Original geschrieben von BAlb
MPT-Regler:
Code
Ausgangspannung x Ausgangsstrom = Eingangsspannung x Eingangsstrom x Wirkungsgrad
mit der Folge, daß der Ausgangsstrom sehr wohl größer werden kann als der Eingangsstrom, oder anders ausgedrückt: die Spannungsdifferenz zwischen Modul- und Batteriespannung kann in zusätzlichen Strom umgewandelt werden.

Da können aus 2Ampere Solarstrom durchaus mal 3A Ladestrom werden, einfach Dreisatz nach der Formel bemühen und Werte richtig einsetzen smile