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Kabriofahrer
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Original geschrieben von SeppR
Sollte eine schwache Einstrahlung die Betriebsspannung um 30% senken wäre ein Laden mit 18 Volt Betriebsspannung, die ja dann nur noch 12 Volt wäre nicht mehr möglich, mit 56 Volt, dann reduziert auf 40 Volt aber schon.
Bis die Betriebsspannung, also die Spannung im Punkt maximaler Leistung, um 30% gesunken ist, da ist aber der zugehörige Strom auch fast nicht mehr meßbar - siehe Abb. 5 des von Jürgen verlinkten pdf.
Diese Kennlinien sind "streng nichtlinear" ...

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Kabriofahrer
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Übrigens:
Zitat
Füllfaktor: Schließlich kann aus der Kennlinie der Füllfaktor abgeleitet werden, der der Quotient aus maximaler Leistung und Kurzschlussstrom mal Leerlaufspannung ist. Er bleibt daher immer kleiner 1, soll aber so groß wie möglich sein. Vom Füllfaktor kann man auf den Wirkungsgrad der Solarzelle schließen.
Quelle: http://www.photovoltaik.org/wissen/kennlinie

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M
Das wird noch
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M Offline
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Hi,
ich will hier mal kurz meine Anlage und die Erfahrungen damit beschreiben.
Mein Modul ist von einer Hausanlage, 196 WP, aber die Verdrahtung im Modul wurde in mehrere Parallele Stränge geändert, um den max Ausgang auf ca 17 Volt zu bringen. Ich habe mir vier dreieckige Füße aus Alu gekantet und an den Ecken des Alurahmens vom Panel angepoppt. Ich habe diese dann mit 1cm Spalt zwischen Dach und Alurahmen vom Panel auf´s Dach geklebt. Mit 4Quadrat verkabelt an einen Steca 15/15 Laderegler. Der Laderegler lädt dann 2 Gel Natoblöcke mit je 100 Ampere. Ich nutze Licht mit LED, einen kleinen Kompressorkühlschrank und ein Autoradio als Verbraucher. Ich habe morgens meist noch so 85 % auf der Anzeige und bin Mittags meist wieder voll. Ohne Sonne bei AMR im Schatten letztes Jahr bin ich von Donnerstag bis Sonntag auf 55% runter gewesen. Andern Tag wieder 100%, aber Kühlschrank aus. Ich habe nun noch einen Laderegler eingebaut, den ich wahlweise über Natoknochen einschalten kann und den Ladestrom der Lichtmaschine nutzen kann. Trennrelais wollte ich wegen der Gelblöcke nicht. Kosten waren 300€ für Panel und Steca-Regler, den Rest hatte ich noch. Die Höhe des Panels mit Hinterlüftung beträgt ca. 6 cm. Für mich ist das alles so I.O.
Gruß,
Micha

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Hallo Balb,

Bitte nicht verwechseln: Die maximale Eingangspannung (bevor das Teil abraucht) und die maximale Arbeitsspannung, bei der der Regler noch irgendeine Funktion ausführt (was auch eine Sicherheitsabschaltung sein kann).
Aber auch wenn ein schlauer Regler etwas abschaltet, liegt an seinem Eingang immer noch die Eingangsspannung an. Die kann er gar nicht abschalten, denn wenn er so schlau sein will sie (irgendwo in der Schaltung) abzuschalten, muss er sie ja dazu ständig weiter messen. Erraten kann die Elektronik nichts. Ausserdem ist das Schaltelement auch ein Bauteil des Reglers, das mit Überspannung zerstört werden kann.
Deshalb muss auch vom Hersteller die Spannungsfestigkeit am Eingang definiert sein, damit wie hier entschieden werden kann, ob die maximale mögliche statische Ausspannung des Solarmoduls keinen Ausfall verursachen kann.
Sowas abzusichern und zu berechnen war viele Jahre mein Beruf.

Das MMP-Regler die Spannung und Ströme auf eine gewünschte Form bringen, ist deren normale Funktion. Und oft haben sie Funktionen eingebaut, die die Schaltung intern selbst vor Überlastung schützt. Das sichert aber nicht vor Zerstörung bei statischer oder impulsiver Überspannung am Eingang.

Gruß
Erich

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U
Das wird noch
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U Offline
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Kurz zu Jürgen : Ja, ich weiß, dass ich die Norm-Helligkeit nicht erreiche. Zum einen habe ich geschrieben, dass ich noch nie mehr als 85 Prozent erreicht habe. - In meinem anderen Beitrag, auf den du netterweise eingehst, gehe ich extra davon aus, dass ich nur 12 Prozent (!) erreiche, nämlich bei stark bedecktem Himmel. Also NIX von 100 Prozent. Die 432 Watt erreiche ich dann in 24 Stunden bzw.
in 8 Std. Ladezeit am bedeckten Tag. Das kommt dann mit dem Verbrauch in 24 Std. (420 Watt) ziemlich genau hin.
Was bestätigt : WILLST DU EINEN KOMPRESSORKÜHLSCHRANK UND H A S T DU MEHR ALS 2 TAGE SCHLECHTES WETTER ohne weiter zu fahren, DANN BRAuCHST DU SOLARMODULE VON MINDESTENS 400 WATT; sonst wird das
auf längere Dauer nichts.
- Zu Ozzys 95 Volt oder 55 Volt : Sicher gibts wohl Spezialladegeräte, die sogar mit 90 Volt 12 Volt Batterien laden können. Das ist aber nicht sinnvoll, auch nicht bei bedecktem Himmel.
DENN die dazugehörenden z.B. 100 Watt Module können nur einen sehr KLEINEN Nennstrom abgeben. Bei einem 90 Volt Modul mit 100 Watt wären das grade mal 1,1 Ampere. Nehme ich ein Modul mit 18 Volt, so ist dessen Nennstrom bei voller Sonne (100 Watt) immerhin 5,5 Ampere, also DAS FÜNFFACHE ! Selbst bei bedecktem Himmel sind das noch 0,6 bis 0,8 Ampere.(Bei bedecktem Himmel leistet das 90 Volt Modul dann ca 0,2 Ampere ) (nämlich weniger als 20 Prozent von 1,1 Ampere) .
- Noch eine Info : Ein 18 Volt-Modul hat bei bedecktem Himmel nicht 12 Volt, sondern auch 18 Volt. Aber der Ladestrom bzw. Nutzstrom sinkt von 5,5 A nominal auf o,6 bis 0,8 real.
MEINE MERK-REGEL : Nimm bei KOMPRESSOR-kÜHLSCHRANK 400 Watt in 18 Volt Modulen
- UND mit Gas-KÜHLSCHRANK DIE HÄLFTE - und auch schlechtes Wetter
kann deine Strom-Bilanz nicht verhageln !
So, glaube jeder, was er glauben kann, Grüße von Uwe !

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Original geschrieben von Dbrick
Bitte nicht verwechseln: Die maximale Eingangspannung (bevor das Teil abraucht) und die maximale Arbeitsspannung, bei der der Regler noch irgendeine Funktion ausführt (was auch eine Sicherheitsabschaltung sein kann).

Ist 'ne Frage der Begriffsdefinition: Was ist Arbeitsspannung? Die Solarfuzzis meinen damit i. d. R. die Spannung im MPP - im Gegensatz zu Leerlaufspannung. Und diese "Arbeitsspannung im MPP" ist kleiner als die Leerlaufspannung und die SOLLTE UNTER ALLEN UMSTÄNDEN kleiner sein als die max. zulässige Eingangsspannung.

Original geschrieben von Uwä
Zu Ozzys 95 Volt oder 55 Volt : Sicher gibts wohl Spezialladegeräte, die sogar mit 90 Volt 12 Volt Batterien laden können. Das ist aber nicht sinnvoll, auch nicht bei bedecktem Himmel.
DENN die dazugehörenden z.B. 100 Watt Module können nur einen sehr KLEINEN Nennstrom abgeben. Bei einem 90 Volt Modul mit 100 Watt wären das grade mal 1,1 Ampere. Nehme ich ein Modul mit 18 Volt, so ist dessen Nennstrom bei voller Sonne (100 Watt) immerhin 5,5 Ampere, also DAS FÜNFFACHE ! Selbst bei bedecktem Himmel sind das noch 0,6 bis 0,8 Ampere.(Bei bedecktem Himmel leistet das 90 Volt Modul dann ca 0,2 Ampere ) (nämlich weniger als 20 Prozent von 1,1 Ampere) .

Ich schrieb oben:
Original geschrieben von BAlb
MPT-Regler:
Code
Ausgangspannung x Ausgangsstrom = Eingangsspannung x Eingangsstrom x Wirkungsgrad
mit der Folge, daß der Ausgangsstrom sehr wohl größer werden kann als der Eingangsstrom, oder anders ausgedrückt: die Spannungsdifferenz zwischen Modul- und Batteriespannung kann in zusätzlichen Strom umgewandelt werden.

Da können aus 2Ampere Solarstrom durchaus mal 3A Ladestrom werden, einfach Dreisatz nach der Formel bemühen und Werte richtig einsetzen smile

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vorhin noch was vergessen:
Original geschrieben von Dbrick
Aber auch wenn ein schlauer Regler etwas abschaltet, liegt an seinem Eingang immer noch die Eingangsspannung an.

Das bestreitet ja auch niemand. Entscheidend ist, daß dann KEINE Ladung stattfindet.
Die Modul-Leerlaufspannung ist ein Wert, der unter gegebenen Testbedingungen gemessen wird.
Wie ich oben schon andeutete, scheint es in der Praxis Konstellationen zu geben, wo dieser (Mess)Wert überschritten werden kann.
Also: nicht zu knapp kalkulieren, sonst nützt die schönste Sonne nix ...

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Hallo Uwe,
was Du bei Reisen im Winterhalbjahr auch nicht vergessen darfst sind die langen Zeiten im Wohnmobil.
Es wird bald dunkel und die Abende sind lang.
Man sitzt also im Wohnmobil und liest oder schreibt vieleicht am Laptop. Dazu läuft der Radio. Du kannst gerne mal ausrechnen was so ein Radio in der Zeit von sagen wir mal 17:00 bis 23:00 Uhr verbraucht, es ist nicht unerheblich und damit wird der Stromverbrauch schnell um einiges erhöht.
Für die, die auch noch einen Fernseher dabei haben und da gibt es bei den Überwinterern einige erhöht sich das ganze noch mal erheblich.

Grüße,
Horst

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Original geschrieben von BAlb
außerdem ist's bei der Parallelschaltung von Solarmodulen ähnlich wie bei der Parallelschaltung von Batterien: sie sollten möglichst gleich sein ...

Hallo Bernhard,
was sind die Gründe dafür ich dachte immer, daß es bei Parallelschaltung nicht darauf ankommt ob die Panele gleich Leistungsstark sind, da es nur darauf ankommt wieviel sie gemeinsam in die Batterie hineinladen.
Ich lasse mich aber gerne belehren.

Grüße,
Horst

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Wenn Du Dir die Kennlinie so eines Moduls anschaust, dann gibt es dort Bereiche (spannungsmäßig oberhalb des Punktes maximaler Leistung), wo der Ausgangsstrom sehr stark abhängig wird von der Modulspannung.
Zwei gleiche Module haben bei Parallelschaltung aber erzwungenermaßen gleiche Spannung.
Hab ich jetzt Streuungen, dann kann es sein, daß ein Modul im MPP landet, das andere aber auf dem Kennlinienabschnitt zwischen MPP und Leerlaufspannung und gibt dann nicht den vollen Strom ab.

Um das quantitativ abzuschätzen, müßte man mal genau die einzelnen Hersteller-Datenblätter durchforsten ... hab ich nicht getan.

Ob das überhaupt ausgeprägt zum Tragen kommt - müßte man anhand des konkreten Reglerverhaltens auch mal noch durchdenken.
Ich plädiere nur dafür, eben NICHT die Paneele WILD DURCHEINANDER zu mischen.
Dann würde ich lieber einen zweiten Regler verwenden für Paneele anderer Bauart - wobei auch das nicht problemfrei ist, wenn sich die Batterie der Ladeschlußspannung nähert, dann kommen nämlich die Toleranzen der Ladekennlinien der Regler zum Tragen (das Schauspiel kann ich mir angucken, wenn Windgenerator und Solaranlage wetteifern, wer denn nun Strom liefern darf laugh )

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