Hallo Rudolf aus dem Nachbarlandkreis
Dein Anforderungsprofil, das Du in dem Artikel über das Basisfahrzeug formulierst liest sich sehr geländelastig. Einige Deiner Beispiele sind tatsächlich nur vom Unimog zu erfüllen. Wenn Du diese Anforderungen tatsächlich stellst wird es wohl ein Unimog werden, davon bin ich überzeugt.
Ich als Bremachfahrer komme bei meinen, nicht sehr offroadigen Reisen immer wieder mal an die Grenzen des Trex. Aber immer ist es die Größe und vielleicht auch das Gewicht von über 4 Tonnen, die mich die kleinen Straßen schwer erscheinen lassen. Einspurig, mit Buschwerk, auch dicken Ästen zugewachsen, Auswaschungen, Straßenrandabbrüchen.
Zumindest in Europa scheinen alle öfter gefahrenen und damit breiteren Straßen inzwischen geteert. Und die anderen Wege sind die oben beschriebenen.
Und mit einem Unimog mit 220 cm Spurbreite (dürfte so hinkommen) werden diese Wege noch schwieriger. Mein Traumfahrzeug ist inzwischen der Mitsubishi M300, ich meine den kleinen Allradbus, der seit langem nicht mehr produziert wird. Der kommt die kleinen Stichstraßen zu den einsamen Stränden noch runter und wenn er wirklich mal festsitzt lässt er sich mit einigermaßen leichter Technik wieder befreien.
Also vom Bremach Richtung Minibus wäre der Weg, wenn man in Europa offroad fahren will. Island mal ausgenommen.
Aber für meinen Wohnkomfort ist das kleine Autolein definitiv zu klein und auf das Dach eines Toyota will ich auch nicht mehr klettern müssen. Deshalb fühle ich mich beim schmalen Bremach genau richtig aufgehoben.
Der Grund für diese schmalen Achsen sind ja gerade die angesprochenen schmalen Straßen in den italienischen Bergen gewesen. Dass diese Straßen heute alle geteert sind mag ein Grund dafür sein, dass die Firma ihre Zukunft im Defensebereich sucht.
Sepp aus dem Landkreis MB