Das mit der Schichtdicke war mehr auf Beschichtungen wie Bedliner oder Unterbodenschutz bezogen da bilden sich Feuchtbiotope darunter bevor man merkt das was faul ist. Bei Lacken egal mit welcher verhältnismäßig geringen Schichtdicken aufgetragen ist das nicht der Fall. Die Grundierung die ich habe ist auf jeden Fall lösemittelhaltig das ist auch ein Industrielack da stand auf dem Kassenzettel immer, dass die nicht zum Lackieren von PKWs verwendet werden darf. Der Decklack sollte meiner Meinung nach auch auf Lösemittelbasis sein, ist das OC Lacksystem von MIPA. Der Lack wird aber als Autolack geführt. Ob Lacke für Autos zulässig sind hängt aber glaube ich damit zusammen wie viel Lösungsmittel drin ist und nicht ob Wasserbasis oder nicht. Klarlack gibt's in der Tat keinen, da der Lack aber als Einschichtlack vorgesehen ist habe ich da keine Bedenken. Bei Zweischichtlackierungen hat man bei Ausbesserungsarbeiten hald immer mehr Aufwand das wollte ich vermeiden.

Jetzt noch ein paar Worte zu den Falzen da habe ich bis jetzt nur Türfalze instandgesetzt. Die habe ich aufgebogen gesandstrahlt grundiert und mit Mike Sanders wieder zugebogen. Das überschüssige Fett habe ich dann vor dem Lackieren mit Bremsenreiniger entfernt warum die Falze mit Dichtungsmasse von außen abgedichtet werden erschließt sich mir nicht weil die Feuchtigkeit dann von innen eindringt und nicht mehr entweichen kann.

Grüße

Peter