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Januar 2017 - Ruhe in Frieden
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Januar 2017 - Ruhe in Frieden
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Brauche ich für meinen T-Rex aus technischer Sicht einen Schnorchel?
Wasser: Für mein Auto ist 800 mm Wattiefe angegeben (900 mm mit hochgelegtem Ansaugstutzen). Unterkante Luftansaug liegt z. Zt. bei ca. 1100 mm (der Luftfilter liegt noch 'ne ganze Ecke höher), da hat Bremach also schon mehr als 300 mm Reserve eingeplant. Bei Wassertiefe von 1100 mm liegt die Kabine schon 200 mm tief im Wasser, macht so um die 1,5 to Auftrieb!! Bis zu welcher Wassertiefe würdet ihr denn noch so fahren?
Luft: Ob sich die Sauberkeit der Luft im Motorraum (auf + 1100 mm) und draußen (auf + 2500 mm) tatsächlich messbar unterscheidet (auch bei Sandsturm)? Mit Zyklon ja (denke ich), aber ohne??
Gegen den außen liegenden Luftansaug spricht m. E. bei vielen Konstruktionen die sehr exponierte Lage (Äste können sich super leicht verhaken, und futsch). Und, was ich bei einigen Konstruktionen gesehen habe, der Luftquerschnitt wird manchmal sehr knapp bemessen. Iveco hat 90 mm Durchmesser am Ansaugstutzen, und das bei einem kurzen Weg. Einige Konstruktionen sehen nach 63 oder 75 mm Rohr-Durchmesser aus, und das bei einem langen Weg und vielen Knicken. Die Motorexperten werden wissen, ob das (auch bei max. Drehzahl) noch i. O. ist.
Da will man seinem Motor was gutes tun, und dreht ihm dabei die Luft ab.
Fazit: Man könnte vielleicht eine "kleine Höherlegung" realisieren, indem man einfach den vorhandenen Ansaugstutzen im Motorraum nach oben dreht oder noch besser einen neuen 90°-Bogen (oder Schlauch) D=90 einbaut. Da käme man auf eine Ansaughöhe von fast + 1400 mm. Nachteil dabei: Wasser läuft nicht selbstständig ab. Aber wenn das ein Problem ist, müsste das ja eigentlich bei allen Nachrüst-Schnorcheln auch so sein, oder?!
Ich bin gespannt, ob ich Entscheidungshilfen aus dem Forum bekomme.
Beste Grüße! Gerhard
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Gruß Juergen
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Moin Jürgen,
vielen Dank für deinen Hinweis auf Reisemobile.org. Aber die Frage nach der technischen Notwendigkeit einer solchen Nachrüstung bleibt auch dort weitgehend unbeantwortet.
Wasserdurchfahrten bis 850 mm sind lt. Reisemobile.org noch fahrbar. Harry schreibt dazu: "85 cm, .... sollte hier langsam Schluss sein". Heißt doch, dass bei sehr vorsichtiger Fahrweise die Serienlösung o. k. wäre (ggf. mit der von mir angedachten "kleine Höherlegung").
Den Luftansaug wegen der geringeren Belastung an "schweren Teilchen in der Luft" nach oben zu verlegen, könnte m. E. in Verbindung mit einem Zyklon-Abscheider noch Sinn machen. Aber sollte man diesen (vielleicht nur sehr geringen) Vorteil mit dem Nachteil "Astschlag" erkaufen? Ich weiß nicht so richtig!!
Diese Überlegungen gelten für mein (E4-)Fahrzeug mit dem klassischen Luftfilter, beim neuen Filter von Mann + Hummel kommt man wahrscheinlich zu einer anderen Einschätzung.
Beste Grüße! Gerhard
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Moin Gerhard
Wasser ist nicht der Grund für einen "Rüssel", denn so tief ins Wasser, dass ich ihn brauch, will ich ja eh nicht, bzw hätte mit Schäden zu rechnen. (Schlauch aushängen und an den Spiegel hoch hängen= ca. 150cm) Aber bei Sandfahrten ist der Sandeintrag doch erheblich geringer, wenn der Luftansaug so weit wie möglich vom Boden weg ist. Bedenke bitte, dass die neuen Bremachs den LuFi relativ tief, rechts am Rahmen haben und ihr Ansaug bloss etwa 70 bis 80 cm ab Boden ist. Zudem hinter dem Vorderrad und, bei Wind von hinten oder der Seite, so gern mal mitten im aufgewirbelten Staub!
Der Querschnitt ist im Link beschrieben und Fliegengitter odgl. vor der Öffnung verringern die Fläche deutlich. Ich würde einen Querschnitt von 100 mm nicht unterschreiten und lediglich ein grobes Gitter vor den Ansaug hängen. Schliesslichn ist da eine Zyklonplatte vor dem IQORON!
Bei den E4ern könnte man mE gut auf einen Rüssel verzichten, den Ansaug vieleicht etwas höher legen? Den Zyklon/Vortex finde ich aber auch dort ein Vorteil. Wenn ich mich daran erinnere, wass der Zyklon meines Landrover so alles raus siebte... Man sollte den Zyklon oder Vortex aber gegen Astschlag schützen. Ein einfacher Astanweiser reicht dazu völlig!
Bei den E5ern ist ein Rüssel je nach Reiseroute fast schon ein Muss! Ich habe die Ansaughöhe so von etwa 75cm auf 240cm erhöht und "aus der Schusslinie gebracht". Astschlag ist irelevant, vorher würde der Rückspiegel weg fliegen, zudem ist der Rüssel (bei mir) in der Ecke des Fahrerhauses zum Aufbau ordentlich geschützt.
Beste Grüsse an euch Beide
Harry
Schickt mich in die Wüste... BITTE !
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ad. Wassertiefe, in Island hatte ich an einer eher harmlosen Durchfahrt 120cm Wassertiefe, das hat man schneller erreicht als man denkt - Bugwelle die es immer gibt ausser man steht dabei noch nicht mitgerechnet. Also jenachdem was man vorhat macht der Schnorchel schon Sinn - und sei es nur um ein gutes Gefühl zu haben dass "Da" nichts passieren kann.
Äste sind kein Problem, was die Kabine unbeschädigt lässt tut auch dem Schnorchel nix, so stabil sind die schon.
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Da du aber ausdrücklich die technische Sicht ansprichst - Nein brauchst du nicht. Könntest einzig die Filterstandzeit etwas verlängern damit aber da du wie die meisten auch einfach periodisch tauscht fällt sogar dieser Grund weg.
Viele Grüße Ozy
It's your life - make it a happy one!
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Danke, Harry, für deine Einschätzung! Ich dachte mir schon, dass für mein Auto ein Rüssel nicht unbedingt erforderlich ist. .... den Ansaug vieleicht etwas höher legen? Meinst du, dass man den Ansaugbogen einfach hochdrehen kann, auch wenn dann Wasser drin stehen bleiben kann? Dass beim Mann + Hummel ein Rüssel sinnvoll ist, kann ich sehr gut nachvollziehen. Und deine Lösung sieht wirklich seeeehr gut aus!! Gruß! Gerhard
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Danke, ich konnte mich nie mit der zwar praktischen, aber nicht sehr eleganten "Klempnerlösung" anfreunden.
Ich denke bei den E4ern, wenn überhaubt, an eine teporäre Höherlegung, so wie sie von Oliver (Link im Post von Jürgen) beschrieben ist. Falls mal eine wirklich tiefe Furt zu durchfahren ist.
Schickt mich in die Wüste... BITTE !
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Mein Auto (mit Hubdach) ist nur 2,6 m hoch. Mit Zyklon käme ich höher. Deshalb ist für mich der Zyklon keine Lösung (auch nicht mit Astabweiser).
Olivers Lösung finde ich auch ganz gut, nur, du must immer erst rumfummeln. Deshalb meine Idee mit einer Höherlegung im Motorraum. Ist natürlich auch nicht so toll (Kühlwasserschlauch im Weg, Wasser kann im Rohrbogen stehen bleiben), aber das könnte immer installiert bleiben. Bei geschickter Umsetzung kommst du auf + 1,5 m Ansaughöhe.
Und wenn man nichts macht?! Hat denn schon mal einer Probleme mit Wasserschlag gehabt? Einer, der keinen Schnorchel an seinem Auto (Iveco, Bremach, Scam) hat!
Gruß! Gerhard
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Hallo Gerhard Olivers Lösung finde ich auch ganz gut, nur, du must immer erst rumfummeln. Es gibt nicht so viele Länder auf dieser Erde, in denen Du Wasserdurchquerungen machen kannst, bei denen das Wasser bis zum Ansaugstutzen reicht. Australien gehört aber sicher dazu. In einem Jahr habe ich meinen Schnorchel dreimal montiert. Wenn man bedenkt, dass man vor einer tiefen Durchfahrt die "Furt" zuerst zu Fuss durchqueren sollte, Ansaugstutzen/Auspuff von Standheizung verschliessen und andere Vorbereitungen durchführen sollte, dann sind die drei Minuten für die Schnorchelmontage unerheblich. Und wenn man nichts macht?! Hat denn schon mal einer Probleme mit Wasserschlag gehabt? Einer, der keinen Schnorchel an seinem Auto (Iveco, Bremach, Scam) hat! Ein Schnorchel für Wasserdurchfahrt ist reines Risikomanagement. Wenn das Wasser die Zylinder erreicht, dann ist die Reise wohl vorerst zu Ende. Zudem dürften an einem solchen Ort die Bergungskosten erheblich sein. Aber eben: diese Orte sind ohnehin eher rar. Nun musst Du selbst entscheiden, wie viel Risiko Du tragen willst. Beste Grüsse -- oliver
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