Genau die selbe Überlegung hatten wir vor kurzem auch, als wir eine "neue" Bude kaufen wollten.

Eine Pelletheizung hat sich auch nach zig mal nachrechnen einfach nicht rentiert. Zum Schluss hatten wir uns für eine Festbrennstoff-Heizung entschieden, wo man, salopp gesagt, einfach einen halbe Maibaum reinwirft und am nächsten Tag wieder nachsieht. Pellets sind einfach arschteuer.Und ich glaube nicht, dass sie mit steigenden Ölpreisen günstiger werden.

Mittlerweile ist die Geschichte bei uns etwas anders, weil wir uns ein anderes Objekt zugelegt haben, in dem eine nagelneue Öl-Zentralheizung verbaut ist - die rauszureißen wäre Irrsinn. Die Heizung ist bereits kombiniert mit einem großen Kachelofen und einem zusätzlichen Holzofen in der Küche, d.h. neben der eigentlichen Abluft-Wärme aus der Holzfeuerung haben beide Öfen einen Wärmetauscher und Anschluss an die Zentralheizung, um Brauch- und Heizungswasser mit zu erwärmen. Ist schon mal eine erhebliche Ersparnis. Das System werden wir jetzt noch mit einem großen Speichertank und einer Warmwasser-Solaranlage auf dem Dach ergänzen. Nach einer ersten Berechnung sollten uns damit dann maximal 500 Liter Heizöl/Jahr für 200 qm Wohnfläche genügen, der Rest wird mit Holz und Solar gemacht.

Bei den Pellets hast Du noch das Lagerraumproblem, weil ein nicht unerheblicher Teil des Gebäudes feuerfest und staubdicht hergerichtet werden muss, um die Pellets einblasen zu können. Scheitholz lässt sich irgendwo auf dem Grundstück einlagern, bis es durchgetrocknet ist.