Ein unfreiwilliger Härtetest zur Haltbarkeit dieses Akkutyps:

Nach Einbau meiner 2 120W-Solarzellen in Reihenschaltung auf dem Dach und dem Laderegler habe ich testweise die Winston Startbatterie damit geladen. Funktioniert gut.
Aber nach einer Umbau- bedingten Trennung der Batterie habe ich die Ladevorrichtung wieder an die Batterie angeschlossen, ohne die genaue Anschalt-Prozedur in der Anleitung zum Solarregler nachzulesen und zu beachten.
Das Problem: dieser MPPT-Laderegler schaltet seinen Batterieausgang wahlweise zwischen 12V oder 24V um, wenn am Eingang höhere Zellspannungen vorkommen(wie in meinem Fall mehr als 24V) - ist in der Anleitung auch beschrieben.
Nur war ich zu faul das Heftchen zu suchen und da es sowie schon dunkel war, konnte ich auch keine falsche Ladespannung mehr feststellen. Auf Morgen verschoben.
Natürlich am nächsten sonnigen Tag alles vergessen.
Eine gute Woche später, gerade aus dem Haus auf dem Weg in den Urlaub, fiel mir ein, das ich doch da was kontrollieren wollte: Richtig, die Bordspannung hatte satte 18,5V !!

Und die Akkuzellen hatten dicke Backen bekommen:
[Linked Image von up.picr.de]
.. und waren gut heiss dazu. Sicher schon die ganze sonnige Woche tagsüber.

Nach der Urlaubs-Rückkehr dachte ich daran die Akkus zu entsorgen. Aber erstmal hatten sie noch 13,1 V Leerlaufspannung.
Doch ein Startversuch ? Und sie starten die Kiste wie zuvor !!
Irgendwie sind sicher einige Ladezyklen für immer verschwunden, aber die Batterie funktioniert weiter! Wie wäre das bei einer Bleibatterie? Die wäre wahrscheinlich tot.