Hallo Hans-Joachim

Du willst also alle 4 Panele gemeinsam auf ein Rahmen mit Blechen montieren.
Das wäre kurz gerechnet dann ein Segel von etwa 3,6m² einem Gewicht mindestens 60 kg (4x12kg+ Rahmen).
Für Reifen dieser Gewichtsklasse bauen sich sich die Leute aus den Allrad-Foren einen Kran aufs Dach. Du willst auf dem schaukelnden Dach in 3m Höhe eine solche Fläche wenden ? Willst du das auch bei Wind machen ?
Solarzellen flach am Dach sind wenigsten am Mittag fast optimal plaziert (abgesehen von der Neigung). Davor und Danach liefern sie wenig.
Wenn du morgens die Zellen nach Osten ausrichtest, optimierst du lediglich den geringen Ertrag des flachen Einfallwinkels. Aber bist dann Mittags, wo du die meiste Leistung bekommen könntest, komplett aus dem Sonnenstrahl. Dir entfällt dann die beste Zeit zur Stromernte (Mittags mit der hochstehender Sonne), wenn du erst wieder nachmittags auf das geringe, flacheinstrahlende Nachmittaglicht nachjustieren würdest. Du müsstet mindestens noch einmal auf die Mittagssonne einstellen, also wenigstens 3 maliger Stellungswechsel am Tag.
Sonst, schätze ich, hast du weniger Ertrag als wenn die Zellen flach auf dem Dach liegen würden.

Für mich wäre so ein Rahmen mit dieser Mechanik Schnick-Schnack.
Für mehr Autonomie würde ich einfach 2 Module mehr verwenden. Fläche hat der FMII ja genug.
Ist bei Kosten und Gewicht sicher günstiger.


Übrigens: Die Solarzellen werden für den Ausseneinsatz hergestellt - hab noch nie gehört das die bei üblichen Blitz und Hagel kaputtgehen. Die haben die gleichen ESG-Gläser wie Fensterscheiben
(wie auch in Dachflächenfenstern).
Gerade im aufziehenden Sturm wirst du sicher nicht auf deinem Dach klettern und unter Lebensgefahr
die Panele retten wollen. Also mach dir da nicht soviele Gedanken