Ich sehe das genau so, wie die beiden Vor-Poster. Obwohl ich so ein Klappdach habe.

Aber es wird bei mir kaum benutzt, ich meine aufgebaut. Das liegt daran, dass wir beide auch bei geschlossenem Hubdach innen volle Stehhöhe (176cm) haben und es nur bei Kälte oder kaltem Wind bräuchten. Bei diesen Wetterlagen lassen wir das Hubdach aber geschlossen. Bei typischem Camperwetter, also warme oder zumindest noch erträglich kühle Temperaturen stören die Seitenwände nur. Und ganz einfach ist der Aufbau auch nicht, ich brauche dazu immer 3-4 Hände, also eine Helferin.

Ursprünglich hatte ich Plexiglas-Doppelscheiben als Material für die Klappwände genommen. Durch die doppelwandige Konstruktion waren die Seitenwände biegesteif und noch schwerer aufzubauen. Derzeit habe ich nur eine 3mm Makrolonplatte als Seitenwand, die erstens leichter und einfacher zu handeln ist.

Das Bild aus dem weissen Duro ist aber sehr lehrreich für mich: Eine der neuralgischen Stellen hat der Konstrukteur mit diesen Viertelkreisen aus Edelstahlblech geschützt. Bei mir ist da nur blankes Makrolon und nach 3 Anwendungen schon sehr zerkratzt. Nur lohnt bei mir die Umsetzung dieser guten Idee nicht

Aber wie gesagt: In 6 Jahren Einsatz und 80.000 Fahrkilometern nur ein bis zweimal aufgebaut, und da auch mehr zum Spaß. Einmal an einem windigen Strand in Norwegen war es schon nett, den Sonnenuntergang auf dem erhöhten Sitzplatz hinter den Scheiben mit einem Glas Rotwei zu beobachten.

Mein Sohn ist 192 cm groß und baut das Hubdach mit Seitenfenster schon auf. Allerdings ist der ein Fan des Südens und lässt dort das Hubdach offen, mit Moskitonetz natürlich. Er war nur einmal mit dem Trex in Norwegen und nutzte dort das Seitenfenster täglich.

Sepp