man darf dabei DOT 5 und DOT 5.1 nicht verwechseln und schon gar nicht mischen !!
DOT 5 Bremsflüssigkeit ist die einzige auf Silikon-Basis, alle anderen sind auf Polyglykol-Basis. Es kann u.a. sein, dass sich 5 nicht mit den verwendeten Materialien (Gummi) einer Bremsanlage verträgt, die nicht dafür ausgelegt wurde. Also Finger weg von DOT 5.
Die neuen Bremsflüssigkeiten mit geringerer Viskosität, haben nur bei Fahrzeugen mit schnellem ABS/ESP Vorteile.
Man könnte beim Wechsel am älteren Fahrzeug auch DOT 4+ verwenden, die hat einen etwas höheren Trocken-/Nasssiedepunkt - aber gewechselt gehört die auch spätestens nach 2 Jahren ... (ATE gibt beim TYP 200 [DOT4] - bis 3 Jahre)
ich rede explizit von Silikon basierender dot 5 in dot 4 Systemen und Mike Sanders auch. Vorteile siehe den Mike sanders link wenn es alles so stimmt wäre super ich habe immer nur gutes über Mike Sanders gehört und erfahrungen gemacht. Vieleicht hat jemand ja schon erfahrungen damit gemacht. Vor der antwort bitte den link lesen http://www.classicindex.eu/images/PDF/Sanders-DOT5.pdf Meine Bremsen an meinem igelhaut 310 sind gerade neu gemacht und mit dot 4 gefüllt, finde nur den ansatz interessant und wurde gerne Erfahrungen hören
Lösung A (Die bessere Lösung!) 1. Erneuern sämtlicher Gummiteile der Bremsanlage (Dichtringe, Manschetten und Schläuche). Wer schon einmal Manschetten, die längere Zeit herkömmlicher Bremsflüssigkeit ausgesetzt waren, in der Werkstatt liegen hatte, konnte oftmals beobachten wie sich die Luftfeuchtigkeit an Ihnen niederschlug. Diese Gummiteile haben herkömmlich Bremsflüssigkeit in sich aufgenommen, sind somit selbst hygroskopisch geworden und könnten bei Weiterverwendung Wasser anziehen und eventuell zu Korrosion an den sie berührenden Metallteilen hervorrufen. 2. Erneuern bzw. reinigen der Metallteile (Leitungen, Zylinder, Bremskraftverstärker und -begrenzer). Achtung, keinen Bremsenreiniger oder Spiritus verwenden. Wenn Spuren hiervon im Bremssystem verbleiben, ist die volle Funktion der Bremsanlage eventuell nicht gewährleistet. Bezüglich etwaiger Korrosion und Oberflächenbeschaffenheit Richtlinien des Fahrzeugherstellers (Werkstatthandbuch) beachten. 3. Zusammenbau, Auffüllen und Entlüften der Bremsanlage gemäß Herstellerrichtlinien (konventionell, nicht mit Entlüftungsgeräten). Für den nicht hydraulischen Bereich verkaufen wir Ihnen gerne unsere Montagepaste auf Silikonbasis. 4. Da Luftblasen in der Silikonbremsflüssigkeit langsamer nach oben steigen (dies ist übrigens einer der Gründe, warum sie ab Werk kaum verwendet wird), empfiehlt es sich, nach einiger Ruhezeit den Entlüftungsvorgang zu wiederholen.
Original geschrieben von korrosionsschutz-depot
[...Leider tritt in letzter Zeit das Phänomen auf, wenn Bremsanlagen mit neuen Gummidichtungen aus Silikonkautschuk versehen werden, dass diese neuen Silikongummis nicht immer resistent gegenüber Bremsflüssigkeiten sind (Manchmal vertragen sie nur unsere DOT 5 nicht, manchmal aber auch DOT3 oder DOT4 nicht). ... Von daher müssen wir aktuell darauf hinweisen, dass die Verwendung von Automec DOT 5 in überholten Bremsanlagen auf eigene Verantwortung stattfindet!...
glaube ich nicht, dass ich das ausprobieren möchte.
Noch was zu DOT 5: Bei Neubefüllung eines Bremssystems mit DOT 5 muss die Bremsflüssigkeit entgast werden (mit Unterdruck) da die Flüssigkeit Luft aufnimmt, welche bei höheren Temperaturen wieder ausgetreiben wird - und wer will schon Luft im Bremskreis haben? Ein guter Freund von mir, der mit alten Jaguars Oldtimer-Rennen fährt, hatte (mit DOT 5) immer das Problem, dass nach ein paar flotten Runden die Bremsleistung immer mehr nachließ. Seit dem Wechsel auf DOT 4 ist dieses Problem verschwunden und er Staatsmeister in der Langstreckenklasse....
Nur zur Info!
Wolfgang
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Wenn Silikonflüssigkeit so dermassen Überlegen wäre hätten die Fahrzeughersteller längst darauf gewechselt.
Meines Wissens nach ist gerade die Hygroskopische Eigenschaft von normaler Bremsflüssigkeit ausdrücklich gefordert um zu verhindern dass sich aus Kondenswasser im System Tropfen bilden die fatale Folgen haben könnten.
So habe ich das damals auch am technischen Gymnasium gelernt. Aber Hydraulik Öl nimmt ja auch kein Wasser auf und die Systeme laufen auch, auch die geschlossenen systeme. Das mit dem Wasser könnte man mit trockenhalte kapseln lösen. Die Kfz Industrie baut leider nicht immer was technisch optimal ist sondern was fertigungstechnisch am günstigsten ist oder baut bewusst Schwachstellen ein. Aber ich sehe ein das umbauen nicht so einfach ist und auch nacheile bringt. Da bleibt nur der jährliche wechsel von DOT4.
Das ist richtig, aber man beachte bitte 1) die Fließrichtung des Mediums, 2) die Unterschiede der umgewälzten Flüssigkeitsmengen, 3) die Unterschiede der örtlichen Temperatur.
zu 1) Bremsflüssigkeit fließt hinein-heraus; zu 2) im Kubikcentimeterbereich pro Betätigung ggü* Liter pro Minute bei der Hydraulik
zu 3) >>>der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit wird nicht von Ungefähr beim TÜV oder ähnlichen Instituitonen in EU regelmäßig überprüft > Der Bremssattel läuft (u.U.) an der glühenden Bremsscheibe entlang, die Bremsbacken verrauchen auch schon mal....und da darf die Bremsfl noch lange nicht zu sieden beginnen!!! Hydrauliköl wird im Betrieb meist nicht wärmer als 80 - 90°C....und wenn eventuell enthaltenes Wasser bei höherer Temperatur zu verdampfen begänne**, würde das Überdruckventil ansprechen und die "überschüssige" Öl-Dampf-Menge in den Öltank zurückblasen. Wir haben es hier mit einer Ölpumpe mit "großem" Fördervolumen ggü einer kleinen Austauschmenge von Bremsfl zu tun***. Ozeandampfer >< Schiffschaukel
Wolfgang
Äh, übrigens: Allen alles Gute für 2018!
*gegenüber. Ich war im Flow des Erklärens zu faul, um dieses Wort auszuschreiben. In der Zwischenzeit habe ich mich wieder beruhigt ** irrealer Konjunktiv der Zukunft ***und die Drücke sind auch "ein bißchen" höher bei der Hydraulik...... W
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