moin,
dieses Bild:
![[Linked Image von up.picr.de]](http://up.picr.de/32514268nm.jpg)
und das Bild:
![[Linked Image von up.picr.de]](http://up.picr.de/32510835dv.jpg)
zeigen vollkommen verschiedene "Baustellen" und ganz andere Problemstellungen.
Im ersten Bild geht´s sich um Rahmenverlängerung - Radstandsveränderung. Da alle Hersteller voneinander abgeschrieben haben - steht in allen "Aufbaurichtlinien" ungefähr der selbe Mist - sprich in dem Fall:: stumpf/rechtwinklig und nicht durch Löcher sägen und sowieso keine Löcher in den Obergurt oder Untergurt reinfriemeln und - gerade wegen dem rechtwinkligen Durchsägen des Rahmens dann GAAANZ wichtig - neue - vom OEM für teuer Geld feilgebotene - Innenverstärkungsbleche einbauen.
Ein Freund leitet(e) das vorletzte Stahlbauinstitut Deutschlands. Als - bis Rentenalter freigestellter - C4-Prof. hat er sich um die marode Leverkusener A1 Rheinbrücke gekümmert. Stahlbau kann man m.W. nur noch in Dresden studieren?
Egal, zurück zu den Aufbaurichtlinienabschreibern:
... bis auf ein kleines gallisches Dorf! Dort hat jede Rahmenverlängerungs- oder kürzungsbude eine Schablone in der Anwendung. Fertigungstechnisch etwas aufwändiger, da die Nähte doppelt und mehr lang sind - aber dafür keine teuren OEM-Rahmeninlets und somit ebene Flächen im Rahmeninneren und selbstredend eine Gewichtsersparnis - siehe 3.5to Führerschein @PeterM.
Bild 2, zeigt den frechen Versuch eines Aufbauherstellers seinen "Spermacontainer" möglichst wasserdicht und daher widerspruchslos über die Garantiezeit zu hieven.
Im schweren Gelände wird dieser Rahmen einreißen, ausgehend von der Schraubenbohrung - eine weiter rechts im Bild mit dem roten Pfeil dargestellt - und analog ausgehend von der Bohrung darunter. Unisono alle Aufbauhersteller empfehlen eine federbelastete Schraubenverbindung bei derartiger Ausführung gerade wegen des Wissens um den Sprung im Widerstandsmoment.
Was ein Kackstuhl.
Benedikt