Zitat
Einstein gilt für Geschwindigkeiten im Bereich Lichtgeschwindigkeit und hat hier nichts verloren.
Oh doch, sehr wohl! Genau da liegt der Hase im Pfeffer, man muss das relativistisch sehen:

Wenn hier schon ein völlig unrealistisches 3000m langes Laufband im Spiel ist, können wir auch davon ausgehen, dass es ebenso unrealistisch keinen Schlupf gibt zwischen Rädern und Laufband, das Laufband also jeglicher Drehung der Räder entgegenwirkt.
Um auf Startgeschwindigkeit zu kommen, muss sich das Flugzeug aber gegenüber dem Laufband bewegen.
Sobald es sich bewegt, müssen sich die Räder drehen, was das Laufband zu gegenläufiger Bewegung veranlasst.
Woraufhin die Räder - die ja vom Flugzeug mittels Rückstoßantrieb zwangsbewegt werden -
schneller drehen müssen, um Flugzeug- plus Laufband-Geschwindigkeit zu halten,
was wiederum das Laufband zu schnellerer Gegenbewegung veranlasst,
was wiederum die Räder zu schnellerer Drehung veranlasst,
was wiederum das Laufband ... usw.

Das Ende vom Lied ist, dass sowohl die Laufband- wie Radumfangs-Geschwindigkeit mit warpmäßiger Beschleunigung gegen Lichtgeschwindigkeit streben, sobald sich das Flugzeug auch nur um eine Quantenlänge bewegt. Nun wissen wir seit Einstein, dass sich Materie nicht mit absoluter Lichtgeschwindigkeit bewegen kann, weil dabei die Masse gegen unendlich strebt. Mit limes unendlicher Masse am Fahrwerk kann so ein Flugzeug aber nicht abheben, sondern nur in der daraus resultierenden Singularität verschwinden. Samt Laufband. Wodurch sich das Problem dem Einstein'schen Raum-Zeit-Kontinuum entzieht und somit von selbst erledigt.