Die letzten Ungläubigen haben sich auf ihre solipsistische Position zurückgezogen, die Mehrheit hat's kapiert.
Mitnichten - die Mehrheit ist nur nicht in der Lage, über den eigenen, erst recht solipsistischen Tellerrand hinauszusehen und das eigentliche Problem zu erkennen. Lediglich der "dumme Maurer" hat kapiert, wo der Haken ist.
Die Vorgabe war ja gerade, dass das Rollband - theoretisch hypothetisch, aber praktisch unmöglich - stets genauso schnell rollt wie die Räder. Woraus folgt, dass sich die Radachsen und alles was daran hängt, eben nicht bewegen können, denn sobald sich was bewegen würde, müssten Rollband und Räder sich gegenseitig unendlich beschleunigen - also nicht nur auf doppelte, sondern ultimative Geschwindigkeit kommen. Wenn man es physikalisch einigermaßen korrekt betrachtet, müssten Rollband und Räder auf annähernd Lichtgeschwindigkeit kommen sobald sich das Flugzeug über den Rahmen der Heisenberg'schen Unschärfe hinaus bewegt. Aber dafür wird annähernd unendlich viel Energie benötigt und soviel gibt's nicht. Also rührt sich da nix.
In der technisch möglichen Praxis wird das Flugzeug vielleicht starten können, weil Beschleunigung und Geschwindigkeit eines wie auch immer gearteten real machbaren Rollbandes mit Sicherheit bei irgendeiner maximalen aber noch lange nicht relativistischen Geschwindigkeit begrenzt ist und Räder vermutlich schneller als ein riesiges Rollband rollen oder auch rutschen können und somit das Flugzeug durchaus Chancen hat, sich gegenüber dem Rollband und der umgebenden Luft tatsächlich zu bewegen - shice egal mit welchem Antrieb. Aber von der technischen Machbarkeit war ja in dieser hypothetischen Problemstellung garnicht die Rede. Wer also meint, das Flugzeug könnte starten, hat möglicherweise verstanden wie und warum ein Flugzeug fliegt - aber eben nicht die Frage.