2. Im Talboden geht es ca. 1 km ebenerdig innerhalb des Queds entlang, oft über fußballgroße Steine und für unsere Bremachs ebenfalls, sehr langsam, zu schaffen.

Aber::: es gibt einige, geschätzt 5 Stellen, wo die Felsbrocken viel größer sind und wir nicht so ohne weiteres drüber kommen würden. Man müsste Steinrampen bauen, Wavelboards oder Sandbleche unterlegen und dann nach wenigen Metern die ganze Konstruktion wieder umbauen. Große LKWs mit Riesenreifen sind hier eindeutig im Vorteil. Die fahren einfach drüber.
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Manche Steinrampe liegt noch von vorausgegangenen Versuchen.
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3. Nach dem Cirque soll die Piste noch über einige Kilometer sehr anspruchsvoll sein. Diese Schwierigkeiten haben wir nicht mehr gesehen. Andere berichten über eine schöne Piste vom Cirque nach Tunefit. Davon sind die ersten 19 km in der Pistenkuh beschrieben und ob die wirklich so schön sind weiß ich nicht.

Aber: Hilft alles nichts. Eine Stelle gegen Ende der Schlucht und noch vor dem Cirque scheint unüberwindbar. Es kann noch nicht lange her sein, als ein riesiger Felsbrocken, etwa 1x1x1 Meter von oben runterkam und die Fahrspur erheblich einengte. Wir haben gemessen: Etwa 280 cm ist der Durchschlupf breit. Bei einem ebenen Untergrund wäre ein Durchkommen möglich. Aber man muss den Durchschlupf wegen anderer Felsbrocken im Weg schräg anfahren, schaukelt ständig hin und her und kommt dann nicht mehr durch. Auch ein Landyfahrer hat tags zuvor schon umgekehrt.
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Und Ole mit seiner Familie im grünen 322-er Rundhauber, den wir unten in der Schlucht trafen, hat auch umdrehen müssen.
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Noch einmal: Unmöglich scheint mir diese Barriere nicht. Hier wären kleine und wendige Fahrzeuge eindeutig im Vorteil. Einem 250 breiten 12-Tonner traue ich diese Passage nicht zu. Aber Ihr kennt ja den Spruch: „Alle sagten es geht nicht, bis einer kam der es machte.“

Aber beeindruckend ist die Schlucht in jedem Fall und unsere Wanderung dorthin war auch ein Höhepunkt des Tages, auch oder besser wegen der materialschonenden Fußpassage.
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Übrigens: Beim Lesen älterer Berichte kommt man schnell zu dem Schluss, dass die Situation dort nicht unveränderlich ist und immer wieder einmal ganz anders bewertet werden muss. Wenn es dort heftig regnet und das ganze Wasser aus diesem Bergkessel durch die Schlucht gepresst wird bleibt kein loser Stein auf dem anderen. Allerdings regnet es seit 8 Jahren kaum noch, seit 4 Jahren in vielen Regionen überhaupt nicht mehr.

Sepp