Tja, Stefan,
ich bin ja auch Laie, und muss mich jedesmal neu einlesen - ist aber auch interessant.
Ich gehe im Alltag immer wieder davon aus, dass die Kardanwelle mit konstante Geschwindigkeit rotieren würde - Falsch !
Ich bin jetzt hier wieder fündig geworden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzgelenk#Kardanfehlerund hier bei "Eigenschaften" und unter "Gelenkwelle mit zwei Kardangelenken"
https://de.wikipedia.org/wiki/KardanwelleMit dem Begriff "Kardanfehler" wird es mir klar:
Eine Kardanwelle läuft nicht mit konstanter Geschwindigkeit rund, sondern wird durch das Kreuzgelenk (je nach Anstellwinkel) angeregt, ständig beschleunigt und abgegebremst (der Drehrotation überlagert): 2mal je Umdrehung.
Wenn das zweite Kardangelenk nun nicht den gleichen Anstellwinkel (zum Ausgleich, also "Versatz") hat, kommt es ständig zu Geschwindigkeitsdifferenzen und damit dyamischen Verspannungen zwischen Ein - und Ausgang an den Flanschen.
Und damit wird auch klar dass eine höhere Geschwindigkeit der Welle diese Schwingungen und Verspannungen verstärkt ( -hat wohl also weniger mit dem Drehmoment zu tun?).
Deshalb ist damit nur ein begrenzter Versatz möglich.
Wie schnell das zum Schaden führt ? Wo sind die KFZ-Praktiker ?
Gruß
Erich