Ich habe keine Ahnung, wie die Dinger genau aussehen. Hätte ja auch sein können, daß die Magnetspulen sich außerhalb des Hochdruckbereiches befinden und nur der bewegte Magnetkörper innerhalb, so wie bei den Stoppventilen von Einspritzpumpen oder den Leerlaufventilen von Vergasern.

Daß dann die Isolation angegriffen wird, könnte ich mir schon vorstellen. Im Zweitaktöl sind immerhin einige Beimischungen wie irgendwelche Lösungsmittel, Emulgatoren, Brandbeschleuniger gegen Verkokung und was weiß ich sonst noch enthalten. Ob die Verträglichkeit jemals einer geprüft hat, kann ich mir nicht vorstellen. Eine Dieselverträglichkeit sicherlich schon.

Lackisolierte Drähte haben so ihre "Erfahrungseigenschaften". Laut Datenblatt haben sie z.B. 2000V Isolationsprüfspannung, dauerhaft vertragen sie aber nur 70V von einem Draht zum anderen (= doppelte Isolation) und dieser Unterschied ist nunmal doch einiges größer als bei normalen Kunststoff-Isolationen. Auch die Effekte von langfristigen Schädigungen der Isolationen durch hohe Spannungsänderungsgeschwindigkeiten, wie sie bei getakteten umrichtergespeisten Maschinen auftreten, kennt noch keiner so richtig. Hier hilft bisher auch nur eine verstärkte Isolation.

Also vielleicht mal eine defekte Düse knacken und schauen, ob, wenn die Spule selbst nicht vergossen ist, ein Windungsschluß da ist (ggf. schwarze Stelle) und ob der Draht irgendwie klebrig ist.

Ansonsten hilft es nur, die Düsen mit einer ordentlichen Beschreibung der Randbedingungen zum Hersteller (wer auch immer das ist) einzuschicken. Hilft zwar nicht direkt, jedoch gibt es vielleicht irgendwann mal Düsen die halten.