2005 waren wir vom Verein aus im Fahrzeug-Museum Marxzell bei Karlsruhe um uns dort ein Vorkriegsfeuerwehrauto zu kaufen. Ich entdeckte dort auch zufĂ€llig einen Normag Faktor 1 von dem mir mal mein Vater erzĂ€hlte, dass sein Vater (als mein Großvater) so einen hatte nach dem Krieg. Es war der erste Schlepper bei uns im Ort der in der Landwirtschaft lief.

Es kam wie es kommen mußte, der Schlepper - oder das was davon ĂŒbrig war - war zu verkaufen und so fand der Schlepper den Weg wieder heim. Mein Vater konnte ihn an kleinen Details wieder erkennen an die er sich als Jugendlicher erinnerte. Er wußte noch genau wie mein Opa die Motorhaube mit seinem laienhaften Wissen fĂŒr Metall und Fahrzeuge wieder "reparierte" mit dem was halt " da war". FrĂŒher mußte man fĂŒr solche Fahrzeuge keinen FĂŒhrerschein machen, mein Opa hatte kein Auto o.Ă€.. So holte er den Schlepper damals in Speyer ab und fĂŒr nach etwa 30Km zu Hause angekommen durchs Hoftor, weil er nicht wußte dass man die Kupplung zum anhalten drĂŒcken mußte....neuer Schlepper, gleich die Haube im Sack. Zu bemerken sei an der Stelle, dass so ein Traktor genauso teuer war wie damals ein Mercedes.

Bei uns in der Region fuhr man normalerweise Fendt, Deutz oder Kramer. Aber da es nichts gab, bekamen Nebenerwerbslandwirte keine der genannten Schlepper, so wurde es eben dieser Normag.

Wir haben ihn dann 2006 restauriert auf Neuzustand, er schaffte es sogar in die Fachzeitschriften.



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wir schaffen das?