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Süchtiger
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Servus zusammen.
Ich bin gerade dabei den Ölwechsel für meinen Iveco Massif vorzubereiten und die entsprechenden Flüssigkeiten zu besorgen. Ideal wäre es natürlich wenn ich die selben Flüssigkeiten wie beim TRex verwenden könnte. Der TRex ist ja auch ein Iveco EURO5 mit 146 PS und der Massif mit ca. 176 PS.
A) Als Motoröl würde ich weiterhin SAE 15W-40 API GL4 Paronas Urania LD7 auch für den Massif verwenden selbst wenn die schreiben 15W-30 Urania Daily!
B) Beim Verteilergetriebe verwendete ich bisher immer das Fuchs Titan Cytrac-HSY 75W-90 API GL4 / GL5. Der Massif fordert API GL5.. Ich könnte wohl auch zum Fuchs Titan Cytrac SL 75W-90 API GL5 mit dem Bremach wechseln? Grundsätzlich sollte aber doch die HSY Spezi mit GL4 / GL5 auch für den Massif passen. Ist das wirklich so? C) Beim Differentialöl verwendete ich auch das Fuchs Titan Cytrac-HSY 75W-90 API GL4 / GL5. im Bremach. Der Massif fordert jetzt ein SAE 80W-90 API GL5. Da bin ich mir jetzt unklar ob ich da mein TRex Öl verwenden soll / darf? Harry / Jürgen was würdest ihr hierzu empfehlen? Worst case kaufe ich halt einen 5 Liter Kanister.zusätzlich.
D) Schaltbetriebe ist beim Massif und TRex ident. Somit würde ich das SAE 75W-80 API GL4 verwenden. Nach Rücksprache mit Raab dürfte ich auch das Fuchs Titan Cytrac HSY 75W-90 GL4 beim TRex auf Fernreisen verwenden. Das lässt sich dann aber mit diesem Öl schwerer schalten - sehr auffällig im Winter!
Ich würde mich über euren fachlichen Input für die Punkte B) und C) freuen.
Beste Grüße, Roland
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B & C darfst du so machen wie du planst da es jeweils ein Schritt in die richtige Richtung ist.
Gruss Ozy
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Das Orakel
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Das Orakel
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Motoröl: Die Werksangaben sind immer "verbrauchsoptimiert" und durchaus verschleißtechnisch grenzwertig, das 30er ist so eine "Scherzangabe" von den für Spanien zuständigen Marketingfuzzis. Bei entspechender Qualität wirst Du nichts bekommen, was nicht teilsynthetisch und 10W-something ist. Nimm ein zeitgemäßes 10W-40, API-Klassen sind outdated und enden bei CK-4 (GL-4 ist ein freudscher Tippfehler, da hattest Du die Getriebeöle in den Fingerspitzen).Es wird alles ab CH-4 reichen. Und wenn die moderneren ACEA-Klassen für PkW draufstehen: Vermutlich ist das dann A3/B4, denn A7/B7 halte ich für übertrieben und ein wenig DPF-belastender. Wenn die Diesel-DPF-Kategorien draufstehen: C3 oder C4, die Basenreserve wird mit steigender Nummer kleiner, was bei Betrieb mit out-of-area Kraftstoffen und viel Schwefel die Ölwechselintervalle drücken würde. Dafür ist in Eurpa die "Rohpartijkelmasse" bei low-SAPS geringer (also C4) Solltest Du über echte Nfz-Öle stolpern: E6 aufwärts, E7 bei möglicher höherer Belastung des DPF, bei E8 geht die Basenreserver wieder runter. Wobei Du diese Öle nicht aus dem Regal bekommst. Steht eine Fiat 9.55535-Klasse drauf: D2, DSX, ein DM1 würde die Übersäuerung durch Schwefel länger neutralisieren und den DPF etwas höher belasten - Zielkonflikt wie oben
VG: Reines GL 5 kann die synchronisierte Splitgruppe im Bremach verkleben, wenn Du die nicht mehr drinnen hast, kannst Du würfeln. Das weitergeschleppte LandRover-VG wird bei GL 4/5 auch mittun, Du findest bei LR-Quellen auch viele GL-4
Differential: Wenn die kleine Pegaso Achse hypoidverzahnt ist, macht GL 5 Sinn, die Bremach-Diffs sind es nicht und damit zahmer
Grüsse Peter
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Mogerator
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Mogerator
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Hallo Peter, danke für die sehr detaillierte Beschreibung, die ja auch für andere Fahrzeuge interessant ist. Differential: Wenn die kleine Pegaso Achse hypoidverzahnt ist, macht GL 5 Sinn, die Bremach-Diffs sind es nicht und damit zahmer Hier noch die Anmerkung, daß GL5 ja nicht gleichbedeutend mit Hypoidöl ist, die meisten mir bekannten GL5-Öle erfüllen nicht alle Anforderungen für hypoidverzahnte Differentiale. Und es gibt sogar eine handvoll Hypoidöle als GL4, die nicht GL5 sind, allerdings SEHR selten.
Grüße DaPo
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Hallo Peter, noch mal vielen Dank für deine umfangreiche Ausführung. Ich würde jetzt für mich ableiten:
Motoröl: SAE15W-40 Patronia Urania LD7,Iveco 18-1804 T2 E7; für Euro III, Euro IV und Euro V (bewährt beim Bremach) --> somit fix Schaltgetriebe: SAE 75W-80 GL4 Fuchs Titan Sintofluid 75W-80 GL4 --> identisch Bremach somit fix Verteilergetriebe: 75W-90 API Fuchs Titan Cytrac-HSY API GL-4/GL-5 --> somit auch für den Massif geeignet wenn die auch nach GL-5 und IVECO 18-1805 schreien
Differential ÖL: 75W-90 API Fuchs Titan Cytrac-HSY API GL-4/GL5 für Bremach und um Gottes Namen dann ein Tutla Truck W90/M-DA IVECO 18-1805 80W-90 GL5
Da der Massif nur im Nahverkehr und EU Ausland betrieben wird, sollte eine 4. Öl-Spezi ja kein Thema sein und der Verbrauch von ca. 4l alle 2 Jahre ist überschaubar. Somit steht max. 1l bei mir zusätzlich rum (Differential ÖL (Tutla Truck W90/M-DA).
Besten Dank an unsere Experten.
Gruß, Roland
Last edited by RolandThalia; 30/08/2024 13:31.
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Hallo Roland, Differential ÖL: 75W-90 API Fuchs Titan Cytrac-HSY API GL-4/GL5 für Bremach und um Gottes Namen dann ein Tutla Truck W90/M-DA IVECO 18-1805 80W-90 GL5 und was kann jetzt das Tutela Truck W90/M-DA, was das Fuchs Titan Cytrac-HSY API GL-4/GL5 nicht kann?
Grüße DaPo
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Hallo DaPo,
ich bin hier nicht der Experte. Laut Peter ist ein GL5 besser für die Achsen von Massif. Empfohlen wird das TutlkaTruck W90/M-DA vom Hersteller. Da man nur alle 2 Jahre (bei meinem Profil) wechseln muss mache ich mir es jetzt einfach leicht. Dann bekommt das Differential halt das 80W-90 in GL5.Preislich auch kein Unterschied. Die Frage wäre erst interessant wenn ich dem Fahrzeug in die weite Welt fahren würde. Da möchte ich so wenig unterschiedliche Ölsorten wie möglich. Zum Glück ist das so beim Reisemobil T-Rex. Da brauchts Motoröl und das Fuchs. Sonst nichts - klar schalten geht dann bei Kälte etwas zäher.
Gruß, Roland
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Hallo Roland,
das Cytrac-HSY erfüllt doch ebenfalls die GL5-Spezifikation, deshalb meine Frage. Wenn nur GL5 gefordert ist, sollte das funktionieren.
Falls ein echtes Hypoidöl notwendig sein sollte, schau Dir mal das TITAN CYTRAC 235.8 SAE 75W-90, das Mobil Mobilube 1 SHC 75W90 oder das Castrol Syntrax Universal Plus 75W-90 an. Alle drei sind nach MB235.8 für Mercedes Hypoidachsen freigegeben, und erfüllen sowohl GL4 als auch GL5 Spezifikationen.
Grüße DaPo
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Das Orakel
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Ich habe bei GL5 und einer Hypoidverzahnung die richtigerweise zusätzliche Angabe "HD oder EP" mitgedacht. Zur Santana-HA gibts nicht viele Infos, kam "dem qualifizierten Hördensagen nach" aus einem Pegaso-Leicht-Lkw, als Santana den LR-Diesel auf 6 Zylinder verlängert hat und mit dem spanischen ForwardControl die Kiste wirklich ausgelastet hat. Die frühen britischen one-Ton hatten ja auch eine andere HA.
In Spanien recherchieren, welche Öle damals vorgeschrieben waren, ein bißchen mehr wegen der höheren Drehmomente (wobei ich mit dem Öl alleine die höhere Flächenpressung auch nicht "wegzaubern" kann).. wenn da keine HD- oder EP-Notwendigkeit (heißt vereinfacht Phosphatierung) herauskommt, machst Du Dir das Leben leichter. Wobei mir nichts einfällt, was der Zusatz in der Bremach-Achse anrichten würde
Grüsse Peter
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Noch ein Hinweis zum Massif VTG: Hier sind durchaus Schäden durch ungünstige Schmierstoffwahl bekannt. Meistens aufgrund des Versuchs den typischen Lastwechselklack mit höherer Viskosität zu bekämpfen. Also auf jeden Fall bei 75w90 bleiben. Ich fahre seit 180k Kilometern synthetisches GL4/5 - früher Castrol und jetzt Motul Gear 300. Auch die LT230 (Landy) Nutzer sehen Vorteile bei regelmässig gewechselten Synthetikölen.
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Servus zusammen.
Jetzt ist trotz Kälte endlich der Ölwechsel beim Massif vollbracht. Er bekam wie angekündigt ein Urania 15W40 LD (Iveco 18-1804 T2 E7) API CI4 und nach ACEA E5 E7).
Iveco fordert im Massif Handbuch die Norm 18-1811. Das wäre dann ein 5W-30 das idealerweise ein Urania Daily LS!.
Beim Studium der Bremach Schmiermitteltabelle wären ja beide Öle zulässig. Die freigegebenen Ölviskositäten (Ölqualität: Mindestens ACEA E4-E6 oder CH4/CI4):
SEA 5W-30 synthetic base wäre dann von -30°C bis +35°C SEA 15W-40 semisynthetic base von -20°C bis +40°C
Ich bin derzeit dabei schon langsam meine "Ausfahrt" in Richtung Pamir / Karakorum zu planen. Es werden wohl auch Wüsten mit dabei sein (da wird es aber im Winter auch oft sehr warm) Zusätzlich wird der Diesel nicht immer genau der EU Norm entsprechen. In den Bergen geht es über 4000m schnell in die -°C. Welches der beiden oben genannten Öle wäre für solche Bedingen die bessere Wahl. Öl- und Filterwechsel hätte ich für alle 10.000km eingeplant.
Danke - Roland
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Mogerator
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Mogerator
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Hallo Roland,
meine persönliche Meinung ist, bleib bei dem 15W-40 oder höchstens bei einem 10W-40. Diese ganze 5W- oder gar 0W- Plörre dient nur dazu, daß die Hersteller das letzte Viertelprozent Kraftstoffeinsparung vermelden können...
Grüße DaPo
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Das Thema ACEA und low-Saps vs. hochschwefeliger Diesel haben wir schon durch; vernünftige 15W-40er werden selten, 10W-40 teilsynthetisch ist einfach erhältlich, kostet nichts, den Namen Urania würe ich nicht bezahlen. Miz 0W-something kannst Du zumindest an VW-Motoren Nockenwellen umbringen, BMW kann's, ich wüsste nicht, wer an den Iveco-Nfz-Motoren so ein Zeug ernsthaft ausprobiert. Dafür dimensioniert sind sie nicht, die "richtige" Viskosität hängt, was den Verschleiß angeht, an den Schmierspalten
Grüsse Peter
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Guten Morgen Peter,
erst mal noch Danke für deine hilfreichen Ausführungen zum Motoröl.
1) Iveco schreibt in seine Handbüchern für das Motoröl die Norm 18-1811 rein. Das wäre dann für Iveco idealerweise ein SAE 5W30 Urania Daily (ACEA B5). Das ist ein voll synthetisches Motoröl das du nicht empfehlen würdest - nicht mal in der EU. Preis bei ca. 8,2 EUR/L
2) Derzeit fahre ich das Urania LD7 15W40 (Iveco 18-1804 T2 E7) ACEA E5, E7 oder API CI4 (ca. 7,40 EUR/L - Geb. 5L) 3) Alternative zu LD7: Fuchs Titan Truck Plus SAE 15W-40 ACEA E7, API CI-4, API SL, Iveco 18-1804 Classe T2 E7, MAN M 3275-1, NH 330H (ca. 5,10 EUR/L - Geb. 5L)
Ein 10W40 mit ACEA E4-E6 oder API CH4 / CI4 habe ich auf die Schnelle nichts passendes gefunden.
Der Temperaturbereiche der zugelassenen Öle aus Bremach Handbuch (2009 EUR4 und mind. ACEA E4-E6 bzw. API CH4/ CI4) SAE 5W30: -30°C bis +35°C (synthetic base) SAE 10W40: -25°C bis +40°C SAE 15W40: -20°C bis +40°C (semisynthetic base)
Ich vermute mal als ÖL Spezifikations Laie, dass das Urania LD7 und Fuchs Titan Truck Plus SAE15W40 alle semisynthetische Öle sind ?
Was würdest du mir zukünftig für die Iveco Motoren empfehlen? Schwerpunkt Bremach für Reisen "out of EU area" - SAE 15W40 (Fuchs / Urania) bleiben oder auf - SAE 10W40 zu wechseln. Wenn ja, kannst du mir ein Öl mit der geforderten Spezi empfehlen?
Besten Dank, Roland
PS Der Preis ist erst mal kein Entscheidungskriterium bei max. 8 Litern bei pro Jahr / 2 Jahre Massif.
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Das Orakel
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B5 entspricht "chemisch" B4 und ist nur wieder so ein Leichtlauföl für den Kraftstoffverbrauch im Testzyklus. Verbessert den Werkstättenumsatz aufgrund von Verschleiß. Dasselbe gilt bezügl. ACEA C3 statt C2: abgesenkte Hochtemperaturviskosität. Bei 150° Öltemperatur auf Dauer würde ich mir andere Sorgen machen.
Die für Dich offenbar leicht(er) verfügbaren 15W-40er sind gut, solange Du die bekommst. Bei 10W-40 halte ich alles mit B4 oder C7 für ok, bei Fuchs finde ich Titan Sync MC, bei Castrol das CRB Turbomax, wobei B4 jedes "Billigöl" eines Markenherstellers schafft - ich komme bezahlbar zu Total, wär' ein Quartz 7000 und da amüsiere ich jedesmal über "schon ACEA B4" aber "nur API CF": da wollte sich jemand das an sich obsolete API-Schema sparen.. wobei das außerhalb Europas nicht so obsolet ist.
Die low-SAPS-Öle sind dann partikelfilterschonend und im übrigen unbedenklich, wenn Du nur in Weltgegenden mit niedreigem Schwefelgehalt im DK unterwegs bist.. oder öfter wechselst, weil die Basenreseve rascher aufgebraucht ist.. die klassische out-of-area Einsatz vs. Abgasreinigung-im Abgasstrank-Problematik. Die kann niemand auflösen - oder dem DPF wiederfährt in kundiger Werkstatt was und wir diskutieren die Legalität bei Betrieb innerhalb der EU jetzt nicht
Grüsse Peter
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Süchtiger
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Süchtiger
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Danke Peter und DaPo,
solange das 15W40 von Urania LT oder Fuchs Titan Truck Plus.verfügbar ist, bleib ich dabei. Anmerkung zum DPF: Laut meinen Info's war beim EURO4 TRex der DPF ja ein Add On um in IT besondere Umweltzonen befahren zu dürfen. Die damals geltende EURO4 Norm hat er schon ohne DPF erreicht.
Noch mal Danke an alle für den sehr fachkundigen Input.
LG, Roland
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ein Add On um in IT besondere Umweltzonen befahren zu dürfen. Und nun gibt es den E-Antrieb als AddOn? >Diesel-Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 5 und schlechter bekommen ab dem 1. Oktober 2025 in den Provinzen Piemont, Lombardei, Emilia-Romagna und Venetien regionale Fahrverbote. Insbesondere in Städten mit mehr als 30'000 Einwohnern. Wenn die Ökos so weiter spinnen, reisen wir bald PerPedes.
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Ozymandias |
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Dauerbrenner
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Hallo Harry, welche "Ökos" ? das ist nur die regionale Umsetzung der EU- weit geltenden Gesetzeslage um Strafen für die Gemeinden zu verhindern. Und wenn du genauer forscht wirst du feststellen das es im aktuellen Fall Norditalien nur um die (historischen) Stadtzentren geht - da gibt es eh keine Stell - und Parkplätze - schon gar nicht für Wohnmobile. Ich war da erst vor einem Monat und hab für mich keine Einschränkung erfahren (ich hab ja nur EURO3) und hab mir mal kurz die Planungen der von mir besuchten Orte angeschaut - soweit von mir verstanden werden die vorhandenen Zonen einfach um eine Klasse verschärft. Die gute Nachricht kommt aus Deutschland und der Region mit den meisten Fahrverboten: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/umweltzonen-bw-100.html Ich glaube aktuell haben nur noch Stuttgart und Ludwigshafen eine Umweltzone in BW. Die Veringerung der Messwerte beweist doch das diese Massnahmen positiv gewirkt haben ? Und dann dürfen ja auch wieder die "Dreckschleudern" fahren ! Alles gut ! Ab 2030 gelten dann aber doppelt so enge Grenzwerte. Dann dürfte es wieder von vorne anfangen ? Ich sehe auf längere Sicht den Umbau auf E-Antrieb immer interessanter. Gruß Erich
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Ich sehe auf längere Sicht den Umbau auf E-Antrieb immer interessanter. Da wo ich mich am liebsten herumtreib, wird das voran getrieben. Die Argumente scheinen überzeugend, die Stückzahlen mickrig: https://lematin.ma/automobile/toyot...e-au-maroc-son-pick-up-electrique/286104
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200 Stück pro Jahr für den ganzen Kontinent Afrika. Perfektes Feigenblatt. Mal sehen wie das wächst.
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Meine überhaupt nicht vorurteilsfreie Meinung, das Projekt dümpelt zu tode, wie so viele andere grünen Ideen zuvor.
Aber wir werden sehen... vieleicht.
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DaPo, Ozymandias |
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Ich verstehe kein Französisch aber warum sollte nicht auch in Marokko da was getan werden ? Hochschulen und berufliche Bildung gibt es da ja wohl auch und wenn dabei ähnliche Projekte wie bei uns entstehen ist das logisch. Erfolgreich ist auch hier das wenigste.
Ich erinnere mich an meine nächtliche Einfahrt nach Tafraoute als an der Einfallstraße an jeder Laterne eine bunte Lichterkette hinter einem aufflammte wenn man gerade vorbeifuhr. Volle Straßendisko mit Bewegungsmeldern. So wie ich es verstanden habe war das ein Projekt der örtlichen Elektrotechnik Schule. Gibt es das noch ? Müsste jedem auffallen (nur nachts).
Gruß Erich
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Die Idee scheint überzeugend. Gebrauchter Toyo Hilux, Motor und Schaltgetriebe raus, 160KW e-Motor ans Verteilergetriebe anflanschen, 40KW Batterie statt Tank. Der Rest bleibt gleich. Jeder Mech in Afrika kennt das Standardarbeitstier Hilux. Eine Firma in Gabun baut die Kits. Gesetzeklimbim gibts nicht.
Aber ich orakle, der Preis wird das Konzept exekutieren. In z.B. Marokko kostet ein neuer Toyo Hilux Singlecab mit D4D grad mal um 12-14tausen Euro brutto! Das Kit wird bestimmt nicht Europapreis kosten, aber trotzdem. Sicher werden ein paar Energieversorger, Telecomanbieter und Solartechnik-verkäufer das Feigenblatt als "Werbeträger" zulegen. Die angepeilten 200 Kits pro Jahr für ganz Afrika sind IMHO realistisch.
Über Ladeinfrastruktur schreibe ich mal besser nichts...
Und was die Blingbling Beleuchtung angeht, die Leute haben halt Spass dran und drum hängt immer mal wieder was neues an den Strassenlampen.
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Süchtiger
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Süchtiger
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Servus, wünsche nachträglich noch ein gesundes 2026 mit vielen schönen Reisen.
Ein Kollege hat jetzt als Alternative zum oben diskutierten Fuchs und Urania 15W40 von Castrol das Low Drain 10-W-40 E6/E9 (voll synthetisches Low SAPS-Motoröl) ins Gespräch gebracht.
Ist das was für unsere Euro4/5 Motoren. Entwicklung für Euro6 Motoren und DPF aber auch für emissionsarmen LKWs mit Euro4 und 5... Marketing Geschwafel oder wirklich was gutes?
Was sagen die Experten?
Spezifikationen ACEA E6, E7, E8, E9, E11 API CJ-4 JASO DH-2 CAT ECF-3 Cummins CES 20081 Deutz DQC IV-18 LA DTFR15C110 (MB 228.51) Mack EO-O Premium Plus, EOS-4.5 MTU Oil Category 3.1 RVI RLD-3 Volvo CNG VDS-4 VDS-4.5 Meets requirements of MAN M 3271-1, M 3477 For Iveco trucks requiring ACEA E6, E7 and E9
Gruss, Roland
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Das Orakel
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Das Orakel
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Castrol war vor einigen Jahrzehnten hervorragend, in den letzten eher Müll. Und E6 und E7 bei einem Öl? Ich bin beeindruckt. In Europa möglicherweise egal, bei hochschwefeligen out-of-area Kraftstoffen öfter wechseln. Sag' dem Kollegen, dass er nicht über "unübliche" Anforderungen reden soll, wenn dazu nichts weiß
Grüsse Peter
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viermalvierer
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viermalvierer
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Hallo Peter,
ich bin der Kollege ;-)
Hatte das überwiegend wegen der TBN von 9,7 ins Rennen gebracht.
Danke für Deine Einschätzung - dann kein Castrol….
Viele Grüße
Alex
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Das Orakel
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Wie immer die das messen.. Ein Standard A3/B4 sollte >10 aufweisen, die DPF-optimierten Kategorie C-Öle haben 6,5 bis 7,5. Nicht gut für out-of-area, im Nutzungsbereich der EN 590 und bei zahmen Wechselintervallen relativ egal. Das ist das, was mich an der Diskussion gelegentlich nervt: Beim Europa-Urlaub ist's egal, und was uns eigentlich beschäftigen sollte, sind Schwefel und Höhe, das interessiert außer den paar Globetrottern bloß niemanden
Grüsse Peter
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