Ich bin immer wieder fasziniert, was Mechaniker so zum Besten geben, wenn sie was "ausgefallenes" verkaufen wollen.

Erstens: Eine Blattfeder ist eine Blattfeder, "Hochleistung" ist als Begriff zu ersetzen mit "vergoldet" (preislich) - der E-Modul von Stahl ist ziemlich unbeeinflussbar..
Heißt zweitens: Eine verstärkte Feder (mit höherer Traglast) ist dicker, hat mehr Federblätter - fertig. Ich würde down under suchen und die schlicht schwarz anmalen, dann ist das Thema Eintragung auch gegessen. Kritisch können die "helper springs" sein, also die Zusatzblätter, die nicht bis zur Federauflage durchgehen: Die erzeugen einen "Knick" in der Federkennlinie, und wenn das Fahrzeug da bei typischer Beladung gerade um den Auflage-, also Knickpunkt pendelt, hoppelt die Kiste wie ein liebeskranker Hase.
Drittens ist eine Zusatzschrauben- oder Luftfeder eine Lasteinbringung in den Rahmen, wo bislang keine war - schöne Sollbruchstelle, s'schreibt nur niemand öffentlich, dem sowas passiert ist

Eine sehr grundsätzliche Frage: Reale Achslasten schon gemessen? Wenn durch den Überhang die Hinterachslast "sehr gut ausgereizt" wird oder mehr zustande kommt, als das Kabinengewicht auf den ersten Blick aussagt, geht das auf die Haltbarkeit, wenn das Maximum im reisemodus überschritten wird: Gewicht raus, egal wie. Auch ist mit den höheren Radlasten die Geländegängigkeit .. sehr schnell mieserabel. Größtmögliche Reifen, und möglichst wenig "Komfortgeraffel" mitnehmen - jedes Kilo weniger ist den Freund.
Wenn der Dmax mit Kabine schwankt wie ein Schiff in schwerer See: Stoßdämpfer abstimmen hilft, bloß ist das bei den handelsüblichen ziemlich "trial and error" - auf das höhere Gewicht hin müsste jemand rechnen, das tut im Zubehörhandel niemand, weil teuer.. wenn es bei den Federn für höhere Achslast Dämpfer mit dazu gibt, die irgendwie (kunstvoll) als verstärkt angepriesen werden, ist das ein guter Anfang (ohne Garantie dafür).

Grüsse
Peter